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Eigenschaften

  • mehrjährige, winterfeste, aufrechte Stauden
  • leuchtend gelbe Lippenblüten, ährige Blütenstände
  • dekorativ gefiedertes Laub
  • geringer Pflegebedarf
  • robust und widerstandsfähig

Thermopsis

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Die anmutigen Pflanzen der Gattung Thermopsis sind Vertreter der Ordnung der Schmetterlingsblütenartigen (bot. Fabales) und der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae). Die deutsche Bezeichnung falsche Lupine orientiert sich an der Form ihrer Blütenstände.

Die mehrjährigen Gewächse sind im Norden des amerikanischen Kontinents und im Osten Asiens zu Hause. Thermopsis sind eine artenreiche Gattung mit mehr als 30 Spezies. Die Stauden zeichnen sich aus durch strahlend hell- bis kräftig gelbe Blüten. Die englische Sprache bezeichnet sie als goldenbanners. Die Pflanzen sind ausgezeichnete Bienennährpflanzen und erfreuen sich bei Wildtieren großer Beliebtheit. Auszüge und Tees aus den getrockneten Blättern besitzen eine schleimlösende Wirkung und sind als Heildroge im Einsatz.

Blatt

Das Laub von Thermopsis-Gewächsen ist drei- bis mehrteilig gefiedert und kurz gestielt. Es wächst endständig und quirlig. Die einzelnen Blättchen sind mittelgrün bis blaugrau, gestreckt lanzettlich und fein gespitzt. Das Laub einiger Arten ist lederig und glattrandig. Andere Arten besitzen silbrig behaarte Blätter, die wellenrandig oder gezähnt sind.

Blüte

In der Zeit von Ende Mai bis Mitte Juni bilden Thermopsis Pflanzen lippenförmige Schmetterlingsblüten aus. Ihre ährigen Blütenkerzen strahlen weithin sichtbar. Die Mehrzahl der Stauden besitzt gelbe Blüten, nur wenige Spezies erfreuen das Auge mit violetten Blütenständen. Die einzelnen Blüten sind abhängig von der Art länglich oder glockenförmig, vier- bis fünf-spaltig, zweilippig und an den Enden zurückgeschlagen. Die einfachen Blüten sind wertvoll für Bienen und Insekten. Die Blütenstände erreichen eine Länge von12 bis 18 Zentimetern.

Frucht

Thermopsis sind Hülsenfrüchtler. Nach der Blüte bilden die Pflanzen im Juli drei bis fünf Zentimeter lange, hell- bis dunkelbraune Hülsen aus, die an Bohnen erinnern. Sie sind gerade bis sichelförmig und enthalten eine Vielzahl kleiner Samenkörner.

Wuchs

Die mehrjährigen, voll winterharten Stauden der Gattung Thermopsis wächst in aufrechten Stängeln mit einem grundständigen Blattschopf. Sie erreichen eine Wuchshöhe von 60 bis 130 Zentimetern und eine Breite von 20 bis 30 Zentimetern. Die standfesten, im Herbst einziehenden Pflanzen bilden lockere Horste. Einige Arten bilden Ausläufer und eignen sich gut zum Auswildern. Die dekorativen Gewächse erinnern in ihren Konturen an die beliebten Bauernlupinen.

Standort

Thermopsis bevorzugen sonnige, kühle Standorte und ein gut durchlässiges, frisches Substrat mit neutralem pH-Wert. Optimal sind nährstoffreiche, mittelschwere Böden mit durchschnittlichem Mineral-Gehalt.

Verbreitung

Thermopsis-Pflanzen gehören in Nordamerika und Ostasien zu den einheimischen Wildblumen. Ihr ursprünglicher Lebensraum sind die Rocky Mountains und weite Gebiete Sibiriens. Ihre gute Winterhärte von bis zu -30°C passt die Gewächse hervorragend an die klimatischen Bedingungen in diesen Regionen an. Zahlreiche Thermopsis-Arten haben mit den Jahren den Weg nach Mitteleuropa gefunden. In den englischen Cotswolds sind die gelb-blühenden Schönheiten in vielen Gärten und ausgewildert auf Wiesen zu finden.

Nutzung

Die leuchtend gelben Blütenkerzen der Thermopsis bringen Beete und Rabatten zum Strahlen. Die Pflanzen sind standfest und eigen sich als zuverlässige Gerüstpflanzen für Kulturen von Wild- und Garten-Stauden. Als Schnittblumen zieren Thermopsis-Stiele lebendige, bunte Sommersträuße. Bis heute anerkannt ist die Heilwirkung der grünen Teile der Gewächse. Tees und Drogen sind als schleimlösende Mittel zur Behandlung von Erkrankungen der Atemwege von Nutzen. Einige Thermopsis-Arten sind giftig und keinesfalls für den Verzehr geeignet.

Pflege/Schnitt

Die ausdauernden, mehrjährigen Thermopsis sind genügsame Gartenbewohner. An einem sonnigen. kühlen Standort sind gelegentliche Wassergaben ausreichend. Die Gewächse lieben feuchten, nicht zu nassen Boden und bedürfen in den ersten Jahren keiner zusätzlichen Düngergaben. Ein Winterschutz ist nicht erforderlich. Im späten Herbst erfolgt ein Rückschnitt der Stängel bis zu einer Länge von zehn Zentimetern.

Krankheiten/Schädlinge

Thermopsis-Gewächse sind beeindruckend robust und widerstandsfähig. Relevante Krankheiten und Schädlinge sind nicht bekannt.

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