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Eigenschaften

  • fünf verschiedene Arten
  • krautige Pflanzen
  • erreichen bis zu 60 Zentimeter
  • wachsen in Moor- und Sumpfgebieten
  • weltweit verbreitet

Swertia

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Die Swertia (bot. Swertia) bildet eine Gattung innerhalb der Familie der Enziangewächse (Gentianaceae). Hierunter sind fünf verschiedene Arten zusammengefasst. Die bekannteste Art ist die Swertia perennis. Bei der Pflanzengattung Swertia handelt es sich um krautige Pflanzen, die Wuchshöhen von 15 bis 60 Zentimeter erreichen. Die Pflanze besteht aus unteren und oberen Laubblättern, einem kantigen Stängel und einer Blüte.

In Deutschland ist das Vorkommen von Swertia perennis stark zurückgegangen. Nicht umsonst sind diese Gewächse nach Bundesartenschutzverordnung unter speziellem Schutz. Gerade Käfer fühlen sich zu ihnen hingezogen und nisten sich gerne in ihren Blüten und zwischen ihren Blättern ein.

Blatt

Die Pflanze Swertia besteht aus unteren sowie oberen Laubblättern. Die unteren Laubblätter sind wechselständig und eiförmig. Die oberen Laubblätter sind kleiner, lanzettlich geformt und gegenständig. Die untersten Blätter haben fünf Kerben sowie eigene Stiele. Diese weisen ein stumpfes Ende auf. Im Idealfall sind die Blätter kräftig grün.

Blüte

Die Blüten sind stahlblau bis trübviolett und stehen in einem rispentraubigen, lockeren Blütenstand zusammen. Überdies sind die Blüten zwittrig. Der Aufbau ist gleichförmig und von der Mitte ausgehend (radiärsymmetrisch). Sie sind vier- oder fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die Blütenblätter sind sternförmig ausgebreitet. Dunklere Punkte oder Streifen zieren diese. Am Grund verfügt jeder Blütenzipfel über zwei fransig abgedeckte Nektargrübchen. Die Blütenkrone ist stieltellerförmig.

Frucht

Die Nektargrübchen befinden sich am Kronzipfel der Swertia perennis. Sie sind rund 1,0 bis 1,5 Zentimeter lang und eiförmig. Die Frucht ist mit unregelmäßigen, eiförmigen und netz-ähnlichen Samen versehen.

Wuchs

Die Pflanzen der Gattung Swertia wachsen aufrecht mit kräftigen, verzweigten Stängel. Sie wachen auf 0,6 bis 1,5 Meter in die Höhe. Die Wurzel ist mehrjährig und gibt zahlreiche Fasern von sich. Weiterhin ist die Wurzel schwarz gefärbt, extrem bitter und holzig. Die Wurzel übersteht den Winter ohne Schaden zu nehmen. Die Blüten verblühen zum Winter hin. Allerdings bleiben die grünen Stengel über den Winter stehen.

Standort

Zu finden ist die Pflanzengattung Swertia in Frankreich, in der Schweiz und in Bayern, vor allem in den Alpengegenden. Isolierte Vorkommen befinden sich im Bayerischen Wald (Großer Falkenstein) sowie im Südschwarzwald (Feldberg). Besonders gerne siedelt sie sich in Sumpf- oder Moorgebieten an. In kalkarmen Flach- und Quellmooren sowie Feuchtwiesen fühlt sie sich am wohlsten.

Verbreitung

Die Pflanzengattung der Swertia ist weltweit verbreitet. Sie erstreckt sich bevorzugt in den asiatischen Gebirgen. Allerdings ist sie in weiten Teilen Europas, Asiens sowie Amerikas aufzufinden. Vornehmlich in Europa ist die Swertia perennis verbreitet. Die Swertia findet sich in nahezu allen Moor- und Sumpfgebieten weltweit.

Nutzung

Bei der Swertia chirata handelt es sich um eine Art von Droge. Diese dient in der indischen Volksheilkunde als Hilfsmittel gegen eine Vielzahl von Krankheiten. Überwiegend um Fieber zu senken, Leberleiden zu lindern oder das Blut zu reinigen. Auch in Europa ist die Swertia chirata von Nutzen. Sie ist, ähnlich wie Radix Gentianae, therapeutisch eingesetzt.

Pflege/Schnitt

Da es sich bei der Swertia um eine Pflanzengattung handelt, die überwiegend in freier Natur vorkommt, ist eine besondere Pflege nicht notwendig.

Krankheiten/Schädlinge

Die Swertia zeigt sich anfällig gegen Rostpilze. Dieser ist gelblich und krugförmig und taucht überwiegend an der Blattunterseite auf.

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