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Eigenschaften

  • unkomplizierte Blütenstaude
  • Blühpflanze für den Herbstgarten
  • wächst ausdauernd
  • winterhart
  • sommergrün

Strandflieder

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Die Strandflieder (bot. Limonium) stellen eine Pflanzengattung in der Familie der Bleiwurzgewächse (Plumbaginaceae) dar. Auch unter dem Namen Meerlavendel oder Widerstoss sind sie bekannt. Weltweit gibt es 300 bis 350 Arten der Strandflieder. Die unterschiedlichen Arten innerhalb der Gattung Strandflieder erreichen Wuchshöhen zwischen zehn und siebzig Zentimetern. Sie bilden Blütentrauben, die in lockeren Rispen angeordnet stehen. Die hübschen Blüten werden bis zu 50 Zentimeter lang.

Die winterharten Pflanzen bilden Pfahlwurzeln oder Rhizome aus. Sie wachsen meist in Horsten und erreichen Breiten von bis zu einem halben Meter. Strandflieder-Arten gibt es in unterschiedlichen Farben. Der Name "Strandflieder" weist auf die schönen Blüten der Pflanzen hin, die es in dunkelvioletten oder lavendelartigen Farbtönen und in Gelb oder Weiß gibt. Meist wachsen die Pflanzen an sandigen oder trockenen Standorten. Eine Verwandtschaft mit dem Flieder besteht nicht. Einige kultivierte Arten, wie beispielsweise Limoneum latifolium, schmücken mit ihren zauberhaften Blüten unsere Gärten oder Pflanzkübel. Diese sind beliebte Schnittblumen und finden in Trockensträußen Verwendung. Blühende Strandflieder ziehen im Gartenbeet alle Blicke auf sich. Die Staude ist als schöner Lückenfüller in weniger bewachsenen Gartenecken beliebt. Besonders schöne Pflanzkombinationen ergeben sich mit Stauden wie Taglilien, Margeriten oder Kreuzkraut.

Blatt

Bei vielen Limonium-Arten sind die grünen Laubblätter wechselständig. Die schmalen oder breiten Blätter stehen grundständig in einer Blattrosette zusammen. Die dünnen Stengel sind kahl. Die auf Salzwiesen wachsenden Strandflieder-Arten besitzen an den Blättern spezielle Drüsen, über die die Pflanze überflüssige Salze ausscheidet.

Blüte

Die Blütenstände sind bei den einzelnen Arten unterschiedlich lang. Sie stehen in rispigen, verzweigten, manchmal schirmrispigen, oben flachen Blütenständen. Der Strandflieder blüht von August bis in den September. Die Arten des Strandflieders bilden fünfzählige, zwittrige Einzelblüten. Die kleine Einzelblüte hat einen röhrenartigen Kelch. Die Kronblätter sind miteinander verwachsen. Farblich variieren die Blüten innerhalb der verschiedenen Arten zwischen blassbau, pink-violett oder weiß und seltener gelb. Die Blüten besitzen fünf Staubblätter und gruppieren sich um den Fruchtknoten. Meist erfolgt die Bestäubung durch Insekten.

Frucht

Nach der Blüte entwickelt sich aus dem Fruchtknoten eine kleine, bräunlich-grüne und vom Kelch umschlossene Nussfrucht. Die Verbreitung der Nüsse erfolgt durch den Wind. Bei einigen Arten bildet der vertrocknete Blütenkelch einen Saum, durch den sich die Flugfähigkeit der Nussfrucht verstärkt.

Wuchs

Strandflieder wachsen aufrecht. Es sind meist ausdauernde krautige Pflanzen, seltener kommen sie als einjährige Pflanzen vor. Einige wenige Arten wachsen kompakt und rundlich als Halbsträucher mit maximalen Höhen von bis zu 70 Zentimetern. Oft ist die Sprossachse beim Strandflieder gestaucht.

Standort

Strandflieder bevorzugen sonnige und trockene Standorte. Sie gedeihen am besten auf durchlässigen, mageren und kalkhaltigen oder sandigen Böden. Staunässe vertragen die Strandflieder nicht gut. Einige Limonium-Arten besiedeln als Salzpflanzen (Halophyten) küstennahe Naturräume. In Deutschland zählt dazu der Gewöhnliche Strandflieder (Limonium vulgare), der vor Friedrichskoog-Spitze im Watt an der Nordsee großflächige Strandfliederfelder bildet. Zur Blütezeit begeistern die Pflanzen durch ihre violette Blütenpracht.

Verbreitung

Es gibt 300 bis 350 Arten von Strandflieder. Die Limonium-Arten kommen auf allen Kontinenten vor, ob im eisigen Sibirien oder in den hohen Bergen des Hindukusch. Allein über hundert Arten gibt es vom Mittelmeerraum bis nach Zentralasien.

Nutzung

Einige Strandflieder-Arten schmücken heimische Gärten. Sie sind unkompliziert und machen wenig Arbeit. Dazu zählt zum Beispiel der bläuliche Meerlavendel. Er erfreut mit seinen zauberhaften Blüten den Gärtner über mehrere Jahre. Die Blüten sind hinreißende Blickfänger in der Vase. Getrocknet verschönern sie Trockenblumensträuße.

Pflege/Schnitt

Ein Rückschnitt der unkomplizierten Pflanze erfolgt aus optischen Gründen im Herbst, wenn die oberirdischen Pflanzenteile verwelkt sind. Dann schneidet der Gärtner die Triebe bodennah zurück. Im Frühjahr treibt der Strandflieder erneut aus.

Krankheiten/Schädlinge

Strandflieder sind robuste Pflanzen. Krankheiten entwickeln sich bei der dekorativen Blütenstaude durch zu viel Feuchtigkeit und durch schwere und schlecht entwässerte Gartenböden. Hier hilft der Wechsel an einen trockeneren Standort.

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Pflanzen innerhalb der Gattung Strandflieder Limonium

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