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Eigenschaften

  • sommerblühend
  • laubabwerfend
  • in trockenen Regionen beheimatet
  • erreichen bis zu 1,5 Meter Wuchshöhe
  • kugelförmige Spaltfrüchte

Sphaeralcea

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Die aus Nordamerika stammende Sphaeralcea ist eine Gattung von blühenden Pflanzen aus der Familie der Malvaceae (bot. Malvengewächse). Sie umfasst vierzig bis sechzig Arten, darunter einjährige Pflanzen, Stauden und Sträucher. Der Name der Gattung leitet sich von den griechischen Wörtern sphaira, was Kugel, und alkea, was Malve bedeutet, ab und verweist auf die kugelförmigen Früchte der Sphaeralcea. Daher lautet ein Trivialname der Gattung Kugelmalven.

Die Arten der Sphaeralcea sind extrem variabel und nicht selten sind komplexe hybride Formen zwischen morphologisch unterschiedlichen Spezies beobachtbar. Diese Variabilität erschwert taxonomische Analysen. Verhältnismäßig wenig ist über die genetischen Grundlagen dieser Vielfalt bekannt. Forscher untersuchen aufgrund dessen das Vermehrungssystem der Sphaeralcea. Die hermaphroditischen Blüten sind bekanntermaßen fähig, sich selbst zu bestäuben, was erklären könnte, dass die Spharealcea unter wüstenähnlichen Konditionen gedeiht und sich problemlos vermehrt.

Blatt

Die grünen Blätter der Sphaeralcea sind spiralförmig angeordnet und meist gezähnt. Stängel und Blätter sind leicht mit Flaum bedeckt. Die Form der Blätter variiert stark innerhalb der Gattung. Abhängig von der Art können die Blätter lang und dünn, dreieckig und dreilappig, klein und lappig bis zum Stiel oder breit und dreilappig sein; generell weisen sie eine handförmige Gestalt auf. Die Vertreter der Sphaeralcea sind laubabwerfend.

Blüte

Wie andere Malvaceae sind die Blüten der Sphaeralcea tassenförmig, wobei die Staubgefäße in der Mitte zu einer Säule verbunden sind. Die kleinen Blüten wachsen bis zu fünf Zentimeter im Durchmesser. Ihre leuchtend rot-orangen, lachsorangen oder rosafarbenen Blütenblätter erreichen eine Länge von bis zu zwei Zentimetern. Sie blühen von Juni bis August und ziehen Bienen stark an.

Frucht

Wie ihr Name unterstreicht, sind die kugelförmigen Spaltfrüchte der Sphaeralcea charakteristisch für die Gattung. Die Früchte bestehen aus neun bis siebzehn Segmenten; jedes Segment enthält ein bis zwei Samen und bricht entlang des oberen Teils des Segments auf, wobei die grobe untere Hälfte intakt bleibt.

Wuchs

Die Vertreter der Sphaeralcea sind Staudengewächse, deren aufrechte Stängel bis zu zwei Meter hoch wachsen können. Im Durchschnitt erreichen sie eine Höhe von 120 bis 150 Zentimetern. Die horstigen Stauden wachsen verzweigt und breiten sich vierzig bis sechzig Zentimeter aus.

Standort

Trotz ihrer kargen wasserarmen Herkunft, gedeihen die Kugelmalven am Besten in durchlässigen, leicht feuchten und nährstoffreichen Böden an einem sonnenreichen bis halbschattigen Standort. Die Pflanzen wachsen mit einem Abstand von 40 bis 60 Zentimetern zwischen einander.

Verbreitung

Die Gattung Sphaeralcea ist in den trockenen Regionen Nord- und Südamerikas beheimatet. Im Südwesten der Vereinigten Staaten sind Sphareralcea-Arten ausgezeichnete Kolonisatoren von verlassenen, verwilderten Standorten und sind an Straßenrändern und in städtischen Gebieten anzutreffen. Einige Arten sind im Hochland der südamerikanischen Anden und in Südafrika verbreitet. Acht Arten wachsen in Kalifornien, sechs davon in den Wüstenregionen.

Nutzung

Die amerikanischen Ureinwohner der Navajo, Apache und Havasupi verwenden die Sphaeralcea traditionell auf vielfältige Art und Weise. Sie dient ihnen als Heilmittel für äußere Mundwunden, als Infusion um innere Verletzungen und Blutungen zu lindern, um Prellungen, Tumore, Haarausfall und Durchfall zu behandeln. Sie kochen Tee aus ihrer Wurzel und mischen ihren Saft mit Ton um Keramikgefäße herzustellen. Im Garten eignet die Sphaeralcea sich als Schnittblume, Kübelpflanze und im Staudenbeet. Sie belebt karge Wände und Steingärten optimal und setzt farbenfrohe Akzente.

Standort

Wie alle Malvengewächse ist die Sphaeralcea verhältnismäßig pflegeleicht. Es ist ratsam, im Herbst nach der Blüte die Blütenstände zurückzuschneiden. Aufgrund ihrer Höhe empfiehlt es sich sie bei Wind und Sturm zu befestigen.

Krankheiten/Schädlinge

Einige Arten sind anfällig für Malvenrost. In dem Fall empfiehlt es sich die Pflanze und den umliegenden Boden schnellstmöglich zu entfernen, damit die Krankheit sich nicht auf weitere Pflanzen ausbreitet.

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