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Eigenschaften

  • krautige Pflanzen, erreichen bis 60 Zentimeter Höhe
  • stammen aus dem Mittelmeergebiet
  • auffällige Blütenköpfe mit Zungenblüten
  • grundständige Laubblätter
  • nussähnliche Schließfrüchte

Rasselblumen

Gattung Catananche ab €4.00 kaufen
     
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Die Rasselblumen (bot. Catananche) zählen zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Sie gehören zur Ordnung der Asternartigen. Die Pflanzenfamilie umfasst fünf ein- und mehrjährige Kräuterarten. Diese stammen hauptsächlich aus der Mittelmeerregion. Gärtner kultivieren ausschließlich die Catananche caerulea (Blaue Rasselblume). Als Wildform wächst sie bis in den Nordwesten Afrikas.

Der griechische Gattungsname der Pflanzen bedeutet "Liebestrank". Er bezieht sich auf die historische Verwendung der Gewächse. In ihrem Aussehen ähneln die Rasselblumen, vorwiegend die Blaue Rasselblume, der Kornblume. Artabhängig erreichen sie eine Wuchshöhe zwischen 40 und 60 Zentimeter.
Zu den charakteristischen Merkmalen gehören die trockenen Hüllschuppen. Sie rascheln bei Berührung leise. Bei den Catananche-Arten handelt es sich um mehrjährige Stauden. Aufgrund ihrer Kurzlebigkeit wachsen sie in europäischen Gärten ein- bis zweijährig. Ihre grundständigen Laubblätter bilden einen Horst. Er ähnelt dem Blattwerk des Löwenzahns. Aus ihm entspringt der kahle Blütenstängel.
Bei den diversen Arten variiert die Blütenfarbe. Aufgrund der Kultivierung der Catananche caerulea kennen wir überwiegend blaue Blüten. Ebenso bilden die Pflanzen weiße, selten rosafarbene Blütenköpfe. Ihre Blütezeit beginnt im Juni. Sie endet im September.

Blatt

Die Blätter der Rasselblumen zeichnen sich durch ihre längliche, schmale Form aus. Sie treten grundständig auf.

Blüte

Die Blütenköpfchen bestehen aus wenigen, breiten Zungenblüten, jeweils mit fünf Zähnen bewehrt. Diese weisen an der Basis eine dunklere Farbe auf. Die Röhrenblüten fehlen bei den Pflanzen komplett.

Frucht

Rasselblumen bilden Achäne (nussähnliche Schließfrüchte). Artabhängig befinden sich in der Frucht zwei bis zahlreiche Samenanlagen.

Wuchs

Im Wuchs gleicht die Rasselblume dem Löwenzahn. Sie besitzt grundständige Laubblätter sowie einen unbeblätterten Stiel. Auf diesem befindet sich ein auffälliger blauer oder gelber Blütenkopf.

Standort

Die Rasselblumen bevorzugen einen sonnigen bis vollsonnigen Standort. Sie benötigen einen warmen, trockenen Boden, durchlässig und mit einem durchschnittlichen Nährstoffgehalt. Mehrere Arten wachsen problemlos auf sandigem oder felsigem Untergrund. Bei der Kultivierung im Garten weist das Substrat einen neutralen bis alkalischen pH-Wert auf. Die Gewächse sind winterhart. In geeigneten Lagen brauchen sie keinen Frostschutz.

Verbreitung

Die fünf Arten der Gattung wachsen vorrangig in der Mittelmeerregion. Sie kommen in Frankreich sowie in Italien vermehrt vor. Die Blauen Rasselblumen weisen Verbreitungsgebiete in Nordwestafrika und Libyen auf.

Nutzung

Die Blaue Rasselblume, botanisch Catananche caerulea genannt, verwenden Gärtner als Rabatten- oder Schnittblume. Die Kultivierung der verschiedenen Pflanzensorten nehmen Gärtner seit dem Jahr 1588 vor. In früherer Zeit galten die Rasselblumen als Wunderkraut, um die Liebe zu entfachen. Bis heute trägt die Blaue Rasselblume den deutschen Namen Amorpfeil.

Pflege/Schnitt

Die Catananche-Arten benötigen keinen Schnitt. Sie profitieren in der warmen Jahreszeit vom regelmäßigen Wässern. Ein durchgehend feuchter Boden beeinträchtigt den Wuchs. Gleiches geschieht, wenn das Wasser nicht ablaufen kann. Daher reduzieren die Gärtner im Winter die Zugabe von Feuchtigkeit. Im Frühjahr vermehren sie die Gewächse durch Aussaat oder Wurzelschnittlinge. Bei kräftigen Exemplaren bietet sich die Teilung an.

Krankheiten/Schädlinge

Alle Arten der Pflanzengattung Catananche gelten als schneckenresistent. Bekannte Schädlinge und Krankheiten treten bei den Kräutern nicht auf. Ein Hauptgrund für das Absterben stellt ein zu fruchtbarer, übernässter Boden dar. Schwächt er die Pflanzen, droht ein Mehltau- oder selten ein Blattlausbefall.

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