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Eigenschaften

  • Gattung mit 40 Arten
  • Sumpf- und Teichpflanzen
  • submerses Laub und Luftblätter
  • mehrjährige Pflanzen
  • immergrünes Laub

Pfeilkraut

Gattung Sagittaria ab €4.30 kaufen
     
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Das Pfeilkraut (bot. Sagittaria) gehört zur Familie der Froschlöffelgewächse (bot. Alismataceae) und bildet innerhalb dieser eine eigene Gattung. Die Gattung des Pfeilkrauts umfasst rund 40 Arten. Sie ist eine Sumpf- und Teichpflanze, die je nach Art entweder unter oder oberhalb der Wasseroberfläche gedeiht.

Die Pflanze erhielt ihren Namen durch das Aussehen ihrer Blätter: Diese sind spitz und pfeilartig geformt. Bei vollem Sonnenschein richten sich die Pfeilspitzen der Blätter immer nach Norden aus, daher gilt das Pfeilkraut auch als sogenannte Kompasspflanze. Das Pfeilkraut wirkt ein Teichen neben Seerosen, Seekannen oder Schwimmpflanzen harmonisch. Die dicht wachsenden Pflanzen bieten einen Lebensraum für Jungfische, Lurche, Libellen und Kleinvögel.

Blatt

Das Pfeilkraut hat unterschiedliche Blattarten. Dies sind untergetauchte (submerse) und über die Wasseroberfläche hinauswachsende Blätter (Luftblätter). Die meisten Arten des Pfeilkrauts bilden Schwimmblätter aus. Die an Pfeilspitzen erinnernden, über der Wasseroberfläche wachsenden Blätter geben den Pflanzen ihr charakteristisches Aussehen. Die Blattränder sind glatt und unbezahnt. Die untergetauchten Blätter sind schmal und bandförmig und wachsen bis zu einer Länge von 80 Zentimetern, während die Schwimmblätter eine ovale, eiförmige Gestalt darbieten. Die Blattstiele der emersen Blätter sind steif und ihre Spreiten pfeilförmig hochwachsend.

Blüte

Oberhalb der Blütenstände befinden sich dreizählige Blüten. Deren Kronblätter sind nur drei Millimeter groß und enden in einer rötlichen, violetten oder gelben Färbung. Die Blüten sind getrennt geschlechtlich angeordnet. Die weiblichen bewachsen den unteren Teil des Blütenstands, den oberen Teil die männlichen. Diese sind größer als die weiblichen. Die Blütenblättersind weiß, der Blütenstand ist voll.

Wuchs

Die Sagittaria ist eine ausdauernde und immergrüne Pflanze. Die Sagittaria zieht im Winter ihre überirdischen Bestandteile ein. Diese überwintern am Gewässergrund.

Standort

Die Sagrittaria wächst an stehenden und leicht fließenden Gewässern wie Bächen oder am Ufer von Teichen. So ist sie eine beliebte Pflanze für den Gartenteich. Die Arten der Sagrittaria lieben Sonne und gedeihen gleichfalls im Halbschatten hervorragend. Diese Pflanze erfordert wenig Pflegeaufwand und ist für die Bepflanzung von Gartenteichen bestens geeignet. Manche Arten des Pfeilkrauts sind für das Aquarium als anspruchslose und dekorative Vordergrundpflanzen empfehlenswert.

Verbreitung

Die Sagittaria wächst natürlich in gemäßigten bis tropischen Gebieten. In Deutschland ist sie in der norddeutschen Tiefebene häufig anzutreffen, im Mittelgebirge dagegen weniger. Sie kommt ebenso in Nordamerika vor.

Nutzung

Die in tropischen Gebieten vorkommenden Sagittaria-Arten eignen sich für die Bepflanzung von Aquarien. Die in Mitteleuropa heimischen Arten dienen als Uferbepflanzung von Gartenteichen. Im Spätherbst bildet sie kugelförmige Knollen aus. Viele Arten haben stärkehaltige Knollen, sie sind in gekochtem Zustand essbar und bei Händlern asiatischer Lebensmittel erhältlich. In Kanada sind die Knollen unter dem Namen "Wapatoo" bekannt. Die Ureinwohnern rösteten sie in der Glut.

Pflege/Schnitt

Die Sagittaria im Gartenteich findet ihren Platz In Pflanzkörben mit einem schlammig-lehmigen Substrat. Die Vermehrung der Sagittaria erfolgt entweder durch ihren Samen oder durch das Umpflanzen der Knollen nach Abtrennen der Ausläufer.

Krankheiten/Schädlinge

Die Sagittaria ist weitgehend restistent gegen Krankheiten. Der Befall der Blattstiele oberhalb der Wasseroberfläche kommt durch Sumpfpflanzen-Blattläuse ab Mai vor. Dagegen hilft normalerweise ein starker Wasserstrahl. Der Einsatz von chemischen Insektiziden in Teichen ist verboten, um eine Gefährdung des biologischen Gleichgewichts zu vermeiden.

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