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Eigenschaften

  • hübsche Wasserpflanzen
  • außergewöhnliche, schmückende Kolben
  • Lotuseffekt auf den Blättern
  • Tiefwurzler
  • wächst als lockerer Horst über dem Wasserspiegel

Orontium

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Die Gattung Orontium besteht heute aus einer einzigen Art, der Goldkeule (bot. Orontium aquaticum). Sie ist der einzige lebende Vertreter der Gattung, zwei weitere Arten, die Orontium angehören, sind ausgestorben und nur als Fossilien bekannt. Die Gattung steht innerhalb der Familie der Aronstabgewächse (bot. Araceae).

Goldkeulen sind ausgeprägte Wasserpflanzen. Wegen ihrer kleinen Blüten, die in Kolben zusammenstehen, und des hübschen Laubes sind sie als Zierpflanzen beliebt. Sie stehen in kleinen Wasserflächen oder im Flachwasserbereich größerer Teiche. In abwechslungsreichen Gartenteichen sollten diese Pflanzen auf keinen Fall fehlen. Neben den bekannten Gartenteichpflanzen wie Seerosen und Rohrkolben wirken die Goldkeulen als außergewöhnlicher Blickfang. Sowohl die Blätter als auch die kontrastreichen Kolben haben einen hohen Zierwert. Zudem bieten sich die Goldkeulen auch für Balkon und Terrasse an. Denn sie wachsen auch in kleinen Wassergefäßen.

Blatt

Die Blätter der Gattung Orontium sind länglich, laufen elliptisch zu und sind stumpf. Auffällig sind ihre blaugrüne Farbe sowie ihr Lotuseffekt. Sie weisen Wasser an der Oberfläche ab. Dadurch sind die Blätter der Goldkeulen nach einem Regen ein wahrer Blickfang im Gartenteich. Kein Wunder, dass die Gattung im Englischen auch Never Wet heißt.

Blüte

Die Blüten der Goldkeulen sind klein und unscheinbar. Die kleinen Einzelblüten stehen eng zusammen in kleinen Kolben, die von Mai bis Juni über der Wasseroberfläche stehen. Die Blütenfarbe ist gelb, sodass die Kolben mit ihrer gelben Spitze über einem weißen Stiel kontrastreich und auffällig aussehen.

Frucht

Die Samen der Goldkeulen sind unauffällig. Allerdings dienten sie den Ureinwohnern Nordamerikas ebenso wie die Rhizome der Pflanze getrocknet als Nahrung.

Wuchs

Die Pflanze bildet aus ihrem Rhizom einen lockeren Horst, der über der Wasseroberfläche steht. Die Blätter sind bogig überhängend. Die Pflanze ist wenig wuchernd oder ausbreitungsfreudig und passt aus diesem Grund in kleinere Wasserflächen. Die Breite des Horstes beträgt maximal 40 Zentimeter und die Höhe der Pflanze über der Wasseroberfläche liegt zwischen 40 und 70 Zentimetern.

Standort

Goldkeulen sind Tiefwurzler, deshalb ist der Standort mit Bedacht zu wählen. Ein tiefgründiger, nährstoffreicher Boden ist Grundlage für ein gutes Gedeihen der Pflanzen. Außerdem brauchen sie genügend tiefes Wasser, da die Goldkeulen sonst im Winter erfrieren. Die minimale Wassertiefe beträgt 40 Zentimeter. In kleinen Teichen mit dieser Tiefe oder in tieferen Teichen im Flachwasserbereich am Rand fühlen sich die Pflanzen sehr wohl. Außerdem lieben die Goldkeulen volle Sonne und stehtn ungern zu schattig.

Verbreitung

Die einzige lebende Art der Goldkeulen ist im östlichen Nordamerika beheimatet. Fossilienfunde zeigen, dass die Gattung einst über größere Teile des nordamerikanischen Kontinents verbreitet war.

Nutzung

Die Pflanze eignet sich als robuste und außergewöhnliche Wasserpflanze für die Gestaltung verschiedenster Wasserflächen. Die Kolben und der Wuchs der Pflanze sind ein Blickfang in jedem Gartenteich. Auch in kleineren Wassergefäßen ist die Pflanze ansprechend.

Pflege/Schnitt

Die Goldkeulen sind sehr robuste und pflegeleichte Pflanzen. In größeren Wasserflächen wachsen die Pflanzen frei ohne besondere Pflege. Iin kleineren Gefäßen bietet sich ein gelegentlicher Rückschnitt des Horstes an. In zu flachen Gewässern haben sie nur unzureichenden Winterschutz und ziehen in der kalten Jahreszeit in frostfreie Quartiere um.

Krankheiten/Schädlinge

Es sind keine Schädlinge oder Krankheiten bekannt, für die Goldkeulen empfindlich sind. Bei guter Standortwahl sind die Pflanzen auch in dieser Hinsicht sehr robust.

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