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Eigenschaften

  • immergrüne Pflanzen
  • Sträucher oder Bäume
  • langsamer Wuchs
  • Heil- und Gewürzpflanzen
  • nur bedingt winterhart

Lorbeeren

Gattung Laurus ab €17.90 kaufen
     
  • Beschreibung
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Die Gattung der Lorbeeren (bot. Laurus) gliedert sich in drei Arten. Manche Sorten zählen zu den beliebtesten Pflanzen in deutschen Gärten. Laurus gehört zur Familie der Lorbeergewächse (Lauraceae), die rund 50 Gattungen umfasst. Besonders geschätzt ist der Lorbeer bei Gärtnern, die ihn als Formschnittgehölz nutzen. Ähnlich wie der Buchsbaum, lässt sich der Lorbeer zu Kugeln, Säulen oder Kegeln schneiden und behält über eine lange Zeit seine Form.

Eine Besonderheit des Lorbeers ist, dass er zu den zweihäusigen Pflanzen zählt. Das heißt, dass es keine Pflanzen gibt, die gleichzeitig weibliche als auch männliche Blütenstände aufweisen. Pflanzen der Gattung Laurus gelten als genügsam. Auch wenn der Standort nicht ideal ist, stellt der Lorbeer sein robustes Wesen unter Beweis. Vielerorts ist der Lorbeer wegen seiner ätherischen Öle geschätzt. Auch sein wintergrünes Blattwerk ist nicht zu verachten. Es bildet die Grundlage für einen wirkungsvollen Sichtschutz oder eine immergrüne Hecke.

Blatt

Das Blatt des Lorbeers ist dunkelgrün, leicht gewellt und eiförmig. Angeordnet sind die Blätter wechselständig. Das Besondere an den schönen Lorbeerblättern ist ein hoher Anteil an ätherischen Ölen.

Blüte

Im Frühjahr beginnen die Pflanzen der Gattung Lorbeer zu blühen. Die kleinen, weißen Blüten sind unscheinbar. Aus den Blüten der weiblichen Pflanzen bilden sich schwarze Steinfrüchte. Diese haben einen hohen Anteil an ätherischen Ölen. Die Blütezeit des Lorbeers ist abhängig vom Standort und der Region zwischen März und Mai.

Frucht

Die schwarzen, kleinen Früchte strömen einen angenehmen, wohlriechenden Duft aus, der an mediterrane Gefilde erinnert. Wie die Blätter, enthält die Frucht des Lorbeers ätherische Öle. Seit der Antike sind diese wertvollen Inhaltsstoffe hoch geschätzt.

Wuchs

Der Lorbeer ist eine langsam wachsende Pflanze. Nach zehn Jahren ist eine Wuchshöhe von rund 70 Zentimetern erreicht. Korrekte Formschnitte in regelmäßigen Abständen, fördern das Verzweigen und eine beeindruckende Dichte. Im Mittelmeerraum bildet der Lorbeer, zusammen mit anderen immergrünen Gehölzen, niedrige Feuchtwälder. Feuchter Nebel versorgt diese Pflanzen mit der notwendigen Flüssigkeit.

Standort

Den Standort betreffend, zeigt sich die Gattung Laurus genügsam. Besonders gegenüber den Lichtverhältnissen sind die Pflanzen tolerant. Lorbeer gedeiht in der Sonne, im Halbschatten und im Schatten. Mit einem strukturstabilen Substrat gedeiht der Laurus am besten. Idealerweise enthält der Untergrund hohe Sand- und Lehmanteile.

Verbreitung

Beheimatet ist der Lorbeer ursprünglich im gesamten Mittelmeerraum. Die Heimat der Pflanzen liegt in Vorderasien. Wegen seiner Beliebtheit als Zierpflanze, ist der Lorbeer heute weit verbreitet. Heutzutage findet sich der Laurus sogar an der Pazifikküste der USA. Der Grund für die Verbreitung des Lorbeers sind seine Nehmerqualitäten und sein robuster Charakter. In mildem, gemäßigtem Klima überwintert der Lorbeer im Garten.

Nutzung

Lorbeer ist in erster Linie eine Zierpflanze. Das liegt zum einen daran, dass sich der Laurus gut in Form schneiden lässt und der Gärtner seiner Fantasie freien Lauf lassen kann. Zum anderen verzweigt der Lorbeer gut, sodass er sehr dicht wird und damit gut als Blickschutz eingesetzt werden kann.

Pflege/Schnitt

Pflanzen der Gattung Lorbeer sind sehr robust und auf wenig Wasser angewiesen.

Krankheiten/Schädlinge

Nur wenige Schädlinge sind eine Gefahr für die Pflanzen der Gattung Lorbeer. Das harte, immergrüne Laub ist unanfällig gegen Krankheiten. Es ist darauf zu achten, Kübelpflanzen nicht zu warm zu überwintern. Sonst droht ein Schildlausbefall.

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Pflanzen innerhalb der Gattung Lorbeeren Laurus

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