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Eigenschaften

  • Gattung mit 13 Arten
  • dekorativ durch Laubfärbung und Beeren
  • hohe Wuchskraft von anderthalb Metern pro Jahr
  • ideal als Sichtschutz
  • nicht alle Arten sind winterhart

Jungfernreben

Gattung Parthenocissus ab €8.00 kaufen
     
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Bei den Jungfernreben (bot. Parthenocissus) handelt es sich um eine Gattung innerhalb der Familie der Weinrebengewächse (bot. Vitaceae). Die Gattung umfasst circa 13 Arten und ist im Deutschen auch als Zaunrebe und Wilder Wein bekannt.

Die kletternden Jungfernreben werden gerne als Sichtschutz an Mauern, Spalieren und anderen Rankhilfen eingesetzt. Sie sind aufgrund ihrer Haftorgane in der Lage, auch an glatten Oberflächen entlang zu wachsen. Hierdurch sind sie bei Gärtnern und Balkonbesitzern ausgesprochen beliebt. Ein weiteres Charakteristikum mancher Arten ist sind die Farbtöne des Laubes, die von Grün über Gelb bis hin zu leuchtendem Rot reichen. Auch die Beeren des Wilden Weins sind durch ihre nahezu schwarze Farbe ausgesprochen dekorativ.

Blatt

Die Blätter der Parthenocissus sind entweder drei- bis siebenteilig gefingert oder einfach und gelappt. Die Jungfernreben sind sommergrün und zeigt im Herbst beeindruckende Farbspiele. Neben den Laubblättern finden sich bei Jungfernreben Sprossranken. An ihren Enden sitzen jeweils Haftorgane, die in ihrer Form an Scheibchen erinnern.

Blüte

Die Blüten der Jungfernreben sind meist zwittrig, seltener funktional eingeschlechtlich. Sie tragen fünf Kronblätter, die durch ihre geringe Größe und grünliche Farbe unscheinbar sind.

Frucht

Nach dem Befruchten der Blüten zeigt Parthenocissus ovale bis runde Beeren, die bläulich bis schwarz sind. In den Früchten sind jeweils bis zu drei Samen enthalten. Vögel fressen die Beeren des Wilden Weins, für den Menschen sind jedoch nicht essbar.

Wuchs

Die Jungfernreben breiten sich rankend aus und bedecken dabei Mauern, Zäune und andere Rankhilfen. Die Parthenocissus wachsen schnell. Ohne Rückschnitt und bei optimaler Pflege und Standort erreichen sie in der Länge beziehungsweise Höhe ein Zuwachs von bis zu anderthalb Metern jährlich.

Standort

Der Standort kann schattig oder sonnig sein und bei dem Substrat ist Parthenocissus genügsam. Ideal ist ein sonniger Standort auf einem frischen Boden mit hohem Humusanteil.

Verbreitung

Die Jungfernreben kommen ursprünglich in Nordamerika und Asien vor. Durch ihre robuste Natur und ihre geringen Ansprüche verbreitete sie sich weiter. Zudem entwickelte sie sich zur beliebten Gartenpflanze.

Nutzung

Wilder Wein dient hauptsächlich als Gartenpflanze und als Sichtschutz. Das dichte und schnelle Wachstum prädestiniert die Pflanzen für den Einsatz auf Balkonen und Zäunen. Als Alternativen zu Hecken bieten sie natürlichen Blickschutz an Spalieren und anderen Rankhilfen.

Pflege/Schnitt

Der Boden ist vor dem Austrocknen zu bewahren, sollte aber nicht zu Staunässe neigen. Düngen ist selten notwendig. Ein Rückschnitt kann erfolgen, erforderlich ist dieser nur, falls - die Pflanze zu groß wächst, - bei veredelten Varianten Wildtriebe auftreten, - Teile der Pflanze vertrocknet, verwelkt oder beschädigt sind. Zudem ist bei der Kultur im Kübel auf einen regelmäßigen Erdwechsel zu achten. Hinzu kommt, dass einige Arten einen Winterschutz beziehungsweise ein Winterquartier im frostfreien Haus benötigen. Beispielsweise braucht die Immergrüne Jungfernrebe Temperaturen zwischen zehn und 15 °C und einen hellen Standort zum Überwintern.

Krankheiten/Schädlinge

Gegen Krankheiten zeigen sich die Parthenocissus robust und widerstandsfähig. Jedoch können im Freiland Wühlmäuse erhebliche Schäden an den Wurzeln erzeugen. Bei der Kultur im Zimmer sind es hingegen Woll- und Schildläuse, die gelegentlich problematisch sind. Entsprechende Wurzelsperren und Insektizide schaffen Abhilfe.

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