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  • Ordnung: Weinrebenartige
  • Familie: 1 Eintrag
  • Gattung: 3 Einträge
  • Art: 5 Einträge
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Eigenschaften

  • ausdauernde Pflanzen
  • schneller Wuchs
  • Höhe bis 40 Meter
  • verankern sich mit Haftorganen
  • häufigstes Vorkommen in den Tropen

Weinrebenartige

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Die Ordnung der Weinrebenartigen (bot. Vitales) ist nach neuerer Systematik eine Ordnung der Rosiden (Rosidae) und gehören zu den Bedecktsamigen Pflanzen (Magnoliopsida). Die Ordnung der Vitales umfasst lediglich eine Familie, die der Weinrebengewächse (Vitaceae), die früher in die Ordnung der Kreuzdornartigen (Rhamnales) gehörte.

Die einzige Familie innerhalb dieser Ordnung besteht aus zwei Unterfamilien mit 16 Gattungen und 850 bis 900 Arten. Die größte Gattung ist die Cissus, deren 350 Arten vor allem die Tropen besiedeln. Die bekannteste Vertreterin aus der Ordnung der Vitales ist die Weinrebe (Vitis vinifera), die bei uns und im Mittelmeerraum heimisch ist. Ihre Unterart, die Edle Weinrebe (Vitis vinifera subsp. vinifera), ist ein wichtiger Lieferant von Trauben zur Weinproduktion.

Blatt

Die Blätter der Vitales stehen wechselständig und sind in zwei Zeilen angeordnet. Sie sind einfach und herzförmig, handförmig und drei- bis fünflappig oder zusammengesetzt. Sie sind zwischen fünf bis 15 Zentimetern groß. Die Lappen sind grob gezähnt.
Die Blattunterseite weißwollig, seltener spinnenwebenartig behaart. Diese Deckhaare bestehen aus nekrotischen Zellen. Die Oberseite der Blätter ist kahl. Die Blätter sind stielig, die Länge des Stiels beträgt vier bis zehn Zentimeter. Auf den Blattadern haben die Vitales lebende, ein- oder mehrzellige Pflanzenhaare (Trichome). Vitales bilden zwei seitenständige Nebenblätter aus, die schneller verwelken als das Hauptblatt.

Blüte

Die Blüten der Vitales stehen rispig in stark verzweigten Blütenständen. Die Rispen oder Trugdolden entstehen in den Achsen der Blätter. Unter den Blütenstielen stehen unscheinbare Hochblätter. Die Blüten sind zwittrig oder eingeschlechtig, vier- bis fünfzählig (seltener siebenzählig) und strahlenförmig (radiärsymmetrisch).

Innerhalb der Ordnung der Vitales gibt es Arten, die ein- (monözisch) oder zweihäusig (diözisch) sind. Die Staubblätter stehen zu viert oder fünft in einem Kreis. Die Fruchtblätter (meist zwei) bilden einen oberständigen Fruchtknoten mit je zwei Samenanlagen. Vitales weisen einen Diskus mit nektarabsondernden Drüsen auf; der Diskus ist meist becherförmig. Insekten bestäuben die Blüten (Entomogamie).

Frucht

Vitales bilden als Frucht weichfleischige, saftige Beeren aus, die zwei, seltener drei bis acht Fächer bilden. In jedem dieser Fächer befindet sich ein Same (seltener zwei Samen) mit harter Schale. Durch die harte Schale lässt sich der Samen nicht verdauen, wodurch die Verbreitung der Samen durch Vögel stattfindet.

Wuchs

Alle Arten der Vitales sind ausdauernde Pflanzen. Sie sind immergrün oder sommergrün, in Form von Klettersträuchen und Lianen mit Wickelranken, Sträuchern oder Sukkulenten (Cyphostemma elephantopus). Vitales verankern sich mit Hilfe von Fadenranken oder mit Ranken, bewehrt mit Haftscheiben (Haftorganen). Je nach Art, erreichen die Weinrebenartigen eine Wuchshöhe von bis zu 40 Metern.

Verbreitung

Vitales sind welweit verbreitet, besiedeln vorwiegend tropische Räume mit feucht-warmen Wäldern.

Nutzung

Vitales sind beliebte Zimmerpflanzen, dienen als Zierpflanzen in Gärten und Parks. Sie haben einen hohen wirtschaftlichen Nutzen, da sie Weintrauben als Nahrungsmittel und zur Gewinnung von Wein liefern.

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