Jungfernrebe / Selbstklimmer / Dreilappige Jungfernrebe 'Veitchii'

Parthenocissus tricuspidata 'Veitchii'

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  • klettert mittels Haftscheiben auch an glatten Oberfächen empor
  • großes dreizähliges Blatt, im Austrieb bronzefarben
  • Herbstfärbung des Laubes in verschiedenen leuchtenden rot bis orangenen Tönen
  • schnellwüchsig, erreicht bei guten Bedingungen bis 2,5m lange Jahrestriebe
  • anspruchslos, bevorzugt leicht feuchte und nahrhafte Böden

Wuchs

Wuchs kletternd und schlingend
Wuchsbreite 200 - 400 cm
Wuchsgeschwindigkeit 40 - 100 cm/Jahr
Wuchshöhe 800 - 1000 cm

Blüte

Blütenfarbe gelblichgrün
Blütezeit Juni - Juli

Blatt

Blatt dreilappig
Blattgesundheit
Blattschmuck
Herbstfärbung
Laub laubabwerfend
Laubfarbe glänzend grün

Sonstige

Besonderheiten feuerrote Herbsfärbung
Boden jeder Gartenboden
Pflanzenbedarf 2 pro Meter
Standort Sonne bis Schatten
Verwendung Rankpflanze für Mauern, Hölzzäunen, Pergola
Wurzelsystem Tiefwurzler
Themenwelt Garten-Neueinsteiger
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Innerhalb kurzer Zeit begrünt sie große Flächen und begibt sich dabei gern in schwindelerregende Höhen. Rankhilfen benötigt sie dabei nicht, denn dank ihrer Haftplättchen erklimmt sie im Nu sämtliche Fassaden und Objekte und seien sie noch so glatt. Insgesamt setzt sie vor allem durch ihre großen und glänzenden Blätter attraktive Effekte, die verstärkt im Herbst durch ihre scharlachroten Farbtöne imposant hervortreten und aufregende Akzente kreieren. Aus diesem Grund und da sie ein solch schnelles und kräftiges Wachstum ausbildet und pflegeleicht, robuste und schnittverträgliche Charakterzüge besitzt, stellt die Dreilappige Jungfernrebe 'Veitchii' neben dem Efeu die beliebteste Kletterpflanze dar.

Die mutige asiatische Mauerkatze

Die Jungfernrebe 'Veitchii' wird als Selbstklimmer, Mauerkatze oder einfach nur als Jungfernrebe bezeichnet. In der Botanik trägt sie hingegen den Namen Parthenocissus tricuspidata 'Veitchii'. Sie gehört zur Pflanzenfamilie der Weinrebengewächse und stammt ursprünglich aus Asien. Dort wächst sie seit vielen Jahrhunderten vor allem in den Ländern Japan, China und Korea und ist noch heute dort in ihrer wilden Form vorzufinden. In die westliche Welt gelangte sie erst in der Mitte des 19. Jahrhunderts.

Die Pflanze wurde vom britischen Gärtner John Gould Veitch auf seiner Japanreise im Jahre 1860 entdeckt. Von dort aus sandte er Pflanzen und Sämlinge dieses Exemplars nach England. Kurze Zeit später drang die Pflanze in weitere Teile Europas vor. 1867 wurde sie in bereits in den Niederlanden angebaut. Etwa ein Jahrhundert später wurde Selbstklimmer 'Veitchii' als Verkaufsschlager auf dem Markt vertrieben, wobei ihr vollkommen anspruchsloser, gut winterharter und pflegeleichter Charakter überzeugte. Des Weiteren besticht sie bis heute mit ihrem Mut und ihrer Durchsetzungskraft, sich rasant in extreme Höhen zu begeben.

Attraktivität von unten bis oben und früh bis spät

Das Wuchsverhalten dieser mehrjährigen Kletterpflanze kann als schnell und schlingend beschrieben werden. Pro Jahr nimmt sie zwischen 1 und 2 Metern an Größe zu, wobei sie diese am liebsten in die Höhe gehend entwickelt. Mit ihren Haftwurzeln verschafft sie sich an glatten Objekten einen sicheren Halt. Im Durchschnitt ragt das Gewächs nach einigen Jahren zwischen 10 und 15 Meter hoch, wobei die Größe abhängig vom Standort, dem zu bekletternden Objekt und der Anzahl der jährlichen Rückschnitte ist. Maximal erreicht die Jungfernrebe eine Höhe von bis zu 25 Meter. Dabei nimmt sie in der Breite einen Platz zwischen 3 und 4 Meter ein, sofern die Triebe nicht weiter in die Breite gezogen werden.

Seine Wurzeln bildet dieser Selbstklimmer nicht flach, sondern eher tief im Erdreich aus. Aus diesen gehen an der Erdoberfläche schlanke Triebe hervor, die dann nach und nach zu festen Ranken verholzen. Die einzelnen Ranken werden zwischen 2 und 3 Zentimeter lang. An ihnen sitzen zwischen 6 und 10 Haftscheiben, die der Pflanze an zahlreichen Oberflächen Halt verschaffen können. Die verholzten Triebe besitzen anfangs eine hellbraune Rinde, die sich später in ein Silbergrau verwandelt und relativ tief gefurcht ist. Um die Triebe bzw. Ranke ordnen sich die ansehnlichen Blätter an, die der Pflanze zu einem dicht und locker wirkenden Wuchs verhelfen.

Die roten Blattknospen öffnen sich gegen Anfang Mai und sind bis in den Oktober hinein zu bewundern. Sie sind durch lange Stiele mit den Trieben verbunden, 3-lappig, handförmig und mit einer Länge von bis zu 20 Zentimetern recht groß. Zum Ende hin verlaufen die einzelnen Lappen zugespitzt, während sie am Rand grob und unregelmäßig gesägt sind. Ihren hohen Zierwert bilden neben ihrer hübschen Form ihre Farben. Im Austrieb sind sie rötlich-grün bis bronzefarbend, gehen dann im Sommer in ein sattes Grün über und schmücken sich im Herbst mit kräftigen Rot- und Orangetönen. Dabei geben sie einen herrlichen Glanz ab und leuchten Betrachtern bereits aus der Ferne entgegen. Zum Spätherbst hin werden die oberseits kahlen und unterseits an den Blattnerven leicht behaarten Blätter allmählich abgeworfen, da sich der Selbstklimmer 'Veitchii' in ihre Winterruhe begibt.

Wenn sich Schirmchen in Beeren verwandeln

Im Juni beginnt für die Dreilappige Jungfernrebe 'Veitchii' die Blütezeit und dauert bis in den Juli hinein an. In diesem Zeitraum offenbaren sich an vielzähligen Trugdolden, die an zierliche Schirmchen erinnern und end- oder achselständig stehen, ihre relativ unscheinbaren Blüten. Die Trugdolden sind gut verzweigt und die daran sich befindenden Einzelblüten weisen eine gelbliche Farbe auf. Die Einzelblüten sind fünfzählig, besitzen eine doppelte Blütenhülle und erinnern optisch an winzige Sterne. Die grünen Kronblätter sind gelblichgrün und stehen frei, während sie in ihrer Mitte 5 im Kreis angeordnete Staubblätter wahren.

Aus den verblühten Einzelblüten entwickeln sich zwischen Juli und August die Früchte dieser Pflanze. Sie befinden sich an grünen Stielen und sind rundlich und zunächst klein. Zu Beginn weisen sie eine hellgrüne Farbe auf, die sich dann zur Reife hin in ein Dunkelblauviolett verwandelt. Ihre Vollreife haben sie etwa im Oktober entwickelt. Dann erscheinen bis in den Winter hinein häufig Vögel, um sich an den bläulich bereiften, kugelrunden und glatten Beeren zu laben. In ihrer Reifephase bilden die Beeren einen aufregenden Kontrast zu den Stielen, die im Herbst eine rötliche Farbe annehmen. Im Inneren beherbergen die einzelnen Beeren zwischen 1 bis 3 kugelige Samen.

Rank und schlank an jedem Ort

Da die Dreilappige Jungfernrebe 'Veitchii' anpassungsfähig und robust ist, kommt sie mit beinahe jedem Standort gut zurecht. Dabei gilt grundsätzlich: Je sonniger desto besser. Eine sonnige Lage wirkt sich nicht nur positiv auf den Wuchs, sondern ebenso auf die Laubfarbe im Herbst aus. Eine Südlage bringt zum Beispiel viel mehr Blüten und Früchte hervor. Doch nicht nur eine sonnige Lage eignet sich gut für dieses Gewächs. Es fühlt sich im Halbschatten und Schatten überaus wohl und verträgt Wind, Frost und städtisches Klima. Gut zur Geltung kommt das Gewächs unter anderen in Gruppen als auch einzeln an Gittern und Bäumen, an Mauern, Zäunen, Pergolen, Hausfassaden und im Kübel auf der Terrasse oder dem Balkon.

An den Boden stellt der Selbstklimmer ebenso nur geringe Ansprüche. Grundsätzlich bevorzugt er einen leichten Boden, der eine lockere und gut durchlässige Struktur aufweist. Somit kann Staunässe, die dem Wurzelwerk auf Dauer schaden könnte, effektiv vorgebeugt werden. Des Weiteren eignet sich ein sandig-toniger oder lehmiger Boden, der einen pH-Wert zwischen schwach sauer und leicht alkalisch aufweist. Der Nährstoffgehalt sollte relativ hoch sein und die Bodenfeuchte zwischen frisch und feucht liegen. Kurzzeitig verträgt diese Kletterpflanze allerdings einen trockenen Boden.

Entgegenkommend und bescheiden - dieses Exemplar überzeugt

Beim Anpflanzen von Parthenocissus tricuspidata 'Veitchii' gibt es nicht viel zu beachten. Das Umtopfen bzw. das Aussetzen von jungen Pflanzen ins Freiland kann ganzjährig vonstatten gehen, die Frostperiode im Winter natürlich ausgenommen. Wenn mehrere Exemplare in die Erde gepflanzt werden, sollte beachtet werden, dass nicht mehr als 2 Pflanzen pro Quadratmeter gesetzt werden und zwischen ihnen ein Abstand von mindestens 50 Zentimeter eingehalten wird, damit sie sich später in ihrem rasanten und kräftigen Wuchs nicht gegenseitig einschränken. Dieser recht geringe Abstand garantiert jedoch einen raschen, dichten und flächigen Wuchs. Sollte dieser eher leicht und locker gewünscht sein, kann der Abstand zwischen den Pflanzen auf 2 bis 3 Meter erweitert werden. Neben Stecklingen kann der Gärtner die Pflanze aus frischen Samen ziehen. Dabei gilt es jedoch zu beachten, dass sie Frostkeimer sind und dann nicht einheitlich ausfallen.

Beim Anpflanzen von Jungpflanzen wird ein etwa 50 Zentimeter tiefes Erdloch mit einem Durchmesser von ebenfalls etwa 50 Zentimetern ausgehoben. Wenn die Erde darin trocken ist, wird einfach etwas lehmige Erde hinzugefügt, um die Wasserspeicherfähigkeit zu erhöhen. Selbstverständlich muss ausreichend gegossen werden um den Boden einmal gut zu durchfeuchten. Zudem ist es bedeutsam, die Erde gut aufzulockern, damit die Wurzeln der Pflanze nicht gestaucht werden, sondern sich gut entwickeln und ausbreiten können. Die beste Zeit für das Anpflanzen liegt zwischen März und Oktober. In den ersten Wochen sollte die Jungpflanze regelmäßig mit Wasser versorgt werden. Dies ist im Sommer an einem sonnigen Standort entscheidend, denn dort kann der Boden schnell austrocknen. Ein einfacher Gießring um die Pflanze herum sorgt dann dafür, dass das Gießwasser langsam und tief in das Erdreich eindringen kann.

In den weiteren Lebensjahren der Jungfernrebe 'Veitchii' werden Gärtner mit dem genügsamen und entgegenkommenden Charakter dieser Pflanze verwöhnt. Sie ist ganz und gar nicht anspruchsvoll, sondern benötigt lediglich gute Voraussetzungen zum Wachsen und ab und an ein wenig Aufmerksamkeit. Zum einen ist es wichtig, sie im Sommer stets zu gießen, so dass sie nie ganz austrocknet. Zum anderen sollte sie in ihrer Vegetationsperiode vom Frühjahr bis August gut mit Nährstoffen versorgt werden. Günstig ist eine Düngung mit dem Neuaustrieb im Frühjahr (meist April) und eine eventuelle Nachdüngung im Zeitraum von Ende Juni bis Mitte Juli (immer abhängig vom gewählten Dünger). Ferner ist es manchmal ratsam, sie mit einem Schnitt zu versehen, um ihr Wachstum unter Kontrolle zu halten. Selbst nach einem radikalen Schnitt in der Ruhephase im Winter bis fast zum Wurzelbereich treibt sie fröhlich und problemlos wieder aus. Der ideale Zeitpunkt für einen für einen leichten Form- oder Auslichtungsschnitt wäre beispielsweise im Spätsommer.

Sie ist wahrhaftig eine Augenweide: im Frühjahr strahlt sie bereits mit einem roten bis bronzefarbenen Laubaustrieb, im Sommer hüllt sich ihr Blätterkleid in ein saftiges und glänzendes Mittelgrün und im Herbst lodert sie in feurigen Orange- bis Bordeauxtönen, die spektakuläre Effekte in ihr Umfeld setzen. Doch nicht nur ihre Blätter sind äußerst wertvoll. Ihre beerenartigen, blauen und bereiften Früchte wirken äußerst dekorativ, während sie als beliebte Nahrungsquelle von Vögeln und anderen Tierchen dienen. Obendrein überzeugt das Gewächs mit seinem rasanten Wuchs. Mutig und zielstrebig klettert es ohne Hilfe an sämtlichen Objekten empor und hüllt alles unter seinen dichten Mantel ein.

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Kundenbewertungen

Neueste Bewertungen
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Ist nach 14 Tagen eingegangen
Ist nach 14 Tagen eingegangen
vom 26. August 2017,

Top! Jederzeit wieder!
Wir haben die Jungfernrebe im letzten Jahr als Begrünung für unser Mülltonnenhäuschen gepflanzt, was soll ich sagen... von den hässlichen Tonnen ist schon in diesem Jahr nur noch die Hälfte zu sehen:) Wächst und gedeiht prächtig!
vom 9. Juni 2017,
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Parthenocissus tricuspidata 'Veitchii'
Steht am Stamm einer alten Douglasie und wächst an ihr hinauf. Sehr schön.
vom 15. Mai 2017,

Gesamtbewertung

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60 Bewertungen
36 Kurzbewertungen
24 Bewertungen mit Bericht

95% Empfehlungen.

Detailbewertung

Pflanzenwuchs
Pflegeleicht
Pflanzengesundheit
Blütenreichtum
Anwuchsergebnis
Duftstärke

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Stadtoldendorf

sehr gesunde, robuste Pflanze

Die Pflanze erhalten, eingepflanzt und ab und zu gegossen.
Die Rebe ist gut angegangen,
habe keine Zweifel, daß sie auch weiter gut wachsen wird

vom 31. März 2017

Mahlow
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Jungfernrebe zur Hausbegrünung

Die Pflanzen sind trotz widriger Bodenverhältnisse gut angewachsen und haben tüchtig an Wuchs zugelegt. Gute Ware.
vom 11. März 2016

Bremen
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enorm gut gewachsen

Haben diese Pflanze zusammen mit der
'Engelmannii' Parthenocissus quinquefolia 'Engelmannii'
gekauft und gepflanzt. Super gut angewachsen und bereits nach 1 Jahr bis zu über 3 Meter hoch. Sieht gut aus, ist sehr pflegeleicht und bekommt jetzt im Herbst eine schöne Laubfärbung. Wir sind sehr zufrieden.

vom 9. September 2015

NWU GROß SPERRENWALDE
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VEITCHII ist KLASSE, sehr zu empfehlen

Ein Traum, alle angenommen, sehr schnell gewachsen, gesund, toller Austrieb schon im ersten Jahr, auch auf der Nordseite TOP!
Leute, kauft diesen Selbstklimmer er ist SUPER!
Die Lieferung war schnell, Preis/Leistung sehr gut!

vom 4. April 2015

Ottendorf-Okrilla

Toll.

Bin begeistert. Der Wein wächst wirklich sehr schnell. Unschöne Ecken werden damit zu einem Hingucker.
vom 30. Juli 2014

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Fragen zu dieser Pflanze

1
Antwort
Ich habe eine 10 m lange und 80 cm hohe, sehr schöne Pflastersteinmauer. Alle 2 Meter befindet sich eine 2 Meter hohe Metallstange hinter der Mauer. Dazwischen ist Maschendraht gespannt. Ich habe mir nun überlegt Veichii an die Mauer zu pflanzen und möchte, das der Veitchii hochklettert und sich zwischen den Maschdrahtzaun wächst, sodass ich diesen später nicht mehr sehe.
Die Mauer soll aber möglichst sichtbar bleiben.
Ist das so wie angedacht möglich?
von einer Kundin oder einem Kunden aus Eggstedt , 1. September 2018
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Der wilde Wein wird sich vor allem die Mauer als Rankhilfe aussuchen und dort empor wachsen, da es eine Kletterpflanze ist, die selbstklimmend ist. Der Maschendrahtzaun ist uninteressant.
Was halten Sie denn von Clematis montana 'Rubens'? Mit der Pflanze können Sie den Zaun begrünen.
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Antwort
Wir möchten unseren Balkon beidseitig mit einer möglichst schnell wachsenden Pflanze vor Blicken schützen und finden kletternden Wein aufgrund seiner herbstlichen Laubverfärbung sehr schön - eignet sich dieser, um aus großen Pflanzkübeln (150x50x50cm) in normaler, regelmäßig gegossener Gartenerde an Drahtseilen (Ø 1mm, alle 10cm vom Kübel bis zum nächsten Balkon gespannt) empor zu klettern?
Wenn ja, welche Sorte am ehesten?
Und können wir auch jetzt, im Juli, noch pflanzen?
Im selben Kübel würden wir für das vordere Geländer gerne weiße Glycinien pflanzen, vertragen sich Glycinien und Wein miteinander?
von einer Kundin oder einem Kunden aus München , 5. Juli 2018
Antwort von
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Bei dem Wein handelt es sich um einen Selbstklimmer, er kann sich nicht winden. Hier müssten Sie dann auf den Parthenocissus quinquefolia oder Vitis coignetiae zurück greifen. Als schnell wachsende Kletterpflanze rate ich zu Vitis coignetiae, Lonicera periclymenum 'Serotina' oder Wisteria.
Wenn die Wasser - und Nährstoffversorgung immer optimal gewährleistet wird und im Wurzelbereich ein ausreichender Winterschutz gegeben ist, können auch zwei Pflanzen in dem Topf Platz finden.
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Antwort
Ich möchte diesen Wein für meine neue Terrassenüberdachung pflanzen.
Die Terrasse ist zugepflastert und darunter ist alles verdichtet, also keine Muttererde.
Wie groß muss das Pflanzloch dafür sein? Auf Kübel möchte ich verzichten.
von einer Kundin oder einem Kunden , 11. Mai 2018
Antwort von
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Das Pflanzloch (die Erde) sollte gerne oben ein Flächenmaß von mindestens 80x80 cm haben und gut 50-60 cm tief sein Zudem ist die Pflanze dann immer noch als Kübelpflanze zu behandeln, auch wenn Sie seltener gießen müssen.
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Antwort
Wir würden gern als freistehenden Sichtschutz eine Rankhilfe aufstellen, die entsprechend berankt werden soll. Die Rankhilfe wird neben einer Garagenwand enden, die wir nicht beranken und v.a. nicht beschädigen möchten. Die rankende Pflanze sollte sich nach Möglichkeit wenig oder gar nicht im restlichen Garten selbst vermehren (daher haben wir uns gegen Efeu entschieden) und soll einen ökologischen Nutzen für Bienen und/oder Vögel haben. Der Pflanzort wird sonnig bis halbschattig sein. Die Jungfernrebe gefällt uns gut, ich habe aber auf einer anderen Website gelesen, sie würde sich stark selbst versamen, sei nur schwer im Zaum zu halten und später kaum mehr zu entfernen. Ist das richtig so? Und welche Alternativen können Sie uns empfehlen?
von einer Kundin oder einem Kunden aus Hannover , 8. Mai 2018
Antwort von
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Die Pflanzen können sich versamen und auch an der Garage weiter wachsen. Dennoch können sie gut im Zaum gehalten und regelmäßig beseitigt werden. Diese Meinung aus dem Internet vertrete ich in keinem Fall.
Alternativen sind: Fallopia baldschuanica, Lonicera caprifolium und Actinidia kolomikta (männl.)
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Antwort
Kann die Jungfernrebe, da sie ja ein Tiefwurzler ist, Schäden an einer Tiefgarage die sich unter meinem Garten/Terrasse befindet verursachen?
von einer Kundin oder einem Kunden aus Frankfurt am Main , 24. März 2018
Antwort von
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Generell haben die Wurzeln kein Interesse an der Tiefgarage oder an Steinen. Wenn aber bereits kleine Risse im Mauerwerk vorhanden sind, dann ist es durchaus möglich, dass die Pflanzen sich den Weg in die Ritzen suchen und Schäden hervorrufen können.
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Antwort
Unsere Jungfernrebe verfärbt ihre Blätter im Herbst vom ersten Jahr an leider nicht in schöne Rottöne, sondern die Blätter beginnen an den Spitzen zu vertrocknen und fallen dann wie anderes Herbstlaub ab. Gepflanzt haben wir sie vor 4 Jahren in einen großen Kübel 80x40x40 cm in humusreiche Pflanzerde, die mit Hornspänen angereichert wurde. Was machen wir falsch?
von Peimann aus Bruchhausen-Vilsen , 28. Mai 2017
Antwort von
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Wenn keine Herbstfärbung stattfindet ist der Boden meist zu nährstoffhaltig. Gerade im Kübel kommt es dann kaum zu einer Herbstfärbung. Düngen Sie möglichst nur im Frühjahr und verzichten Sie einmal auf eine Düngung im Laufe des Sommers. Auch geben Sie dem Gießwasser ab August keine Flüssignährstoffe bei um so die Herbstfärbung besser zu unterstützen.
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Antwort
Ich möchte eine schon vorgeschädigte Fassade damit begrünen, sind durch die Haftscheiben und -wurzeln weitere Schäden möglich und kommt die Rebe wie der Efeu auch durch die Dachziegel durch ?
von einer Kundin oder einem Kunden , 5. Mai 2017
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Veitchii klettert mittels Haftscheiben, die Haftwirkung kann aber so stark sein, dass bei einem Entfernen der Pflanze auch hier das Mauerwerk geschädigt werden kann. Im Gegensatz zum Efeu ist der Veitchii nicht Schatten liebend und wird nur selten durch Dachziegel durchwachsen, ausschließen kann man es aber nicht.
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Antwort
Wir haben an unserem Haus eine uralte Jungfernrebe, die eine ganze Hauswand bedekt. Wir lieben diese Pflanze sehr, denn im Spätsommer ist sie eine wunderbare Bienenweide und im Herbst ein schöner Farbtupfer. Leider haben letztes Jahr in einem unbeobachteten Moment Spengler bei der Erneuerung der Regenrinne einen großen Seitentrieb gekappt. Jetzt ist eine halbe Wand nur mit altem Geäst bedeckt.
Unsere Fragen sind nun: treibt so eine alte Pflanze (50 Jahre) an der Stelle, an der sie gekappt wurde nochmal aus?
Und wenn ja, würden wir gerne eine andere Pflanze in die kahlen Äste hineinwachsen lassen, bis die Jungfernrebe wieder nachgewachsen ist. Wir dachten da an eine schnellwüchsige Clematis mit langer Blütezeit (für unsere Bienen), möglichst in kräftigem Rot oder Blau. Die Wuchshöhe dürfte 6-8 Meter sein. Können Sie uns etwas vorschlagen? Oder eignet sich eine andere Pflanze besser. Eine Rankhilfe existiert nur in Form der Äste unserer alten Jungfernrebe.
von einer Kundin oder einem Kunden aus Bayerisch Gmain , 27. Februar 2017
Antwort von
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Generell treiben die alten Pflanzen wieder gut durch. Das kommt immer auf die Verletzung an. Hier müssten wir uns selber ein Bild machen.
Ich kann Ihnen Kletterpflanzen empfehlen, jedoch wird dann dem wilden Wein das Licht genommen und somit der Neuwuchs gehemmt. Die Fläche, die erneut zuwachsen soll, muss frei bleiben.
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Antwort
Was ist der bessere Pflanzungszeitpunkt: Herbst (wenn ja, bis wann spätestens?) oder im Frühling?
von Eva aus Lüchow , 14. Oktober 2016
Antwort von
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Sie können die Pflanzen sowohl im Herbst aber auch im Frühjahr pflanzen. Wichtig ist, dass der Boden Frostfrei ist und eine ausreichende Feuchtigkeit hält.
Die Pflanzzeit beginnt im Oktober (sobald die Pflanzen ihr Laub abwerfen) und Endet im April, je nach Witterung.
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Antwort
Auf der Suche nach einem feurigen Farbklecks im trüben Herbst bin ich bei der Jungfernrebe hängen geblieben. Der einzige Wermutstropfen ist der Laubabwurf bei Frosteinsatz.
Für eine Zaunberankung ist es natürlich gerade im Winter ganz schön, ihn weiterhin etwas blickdicht zu haben.
Frage 1: gibt es eine Empfehlung, wie man winterliche Blickdichtheit an einem Zaun (Drahtmattenzaun) erreichen kann ohne auf das schöne rote Laub zu verzichten?
Frage 2: gibt es eigentlich auch eine immergrüne Variante hierzu?
von Eva aus Lüchow , 14. Oktober 2016
Antwort von
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2. Es gibt kein immergrünes Gehölz, was kletternd ist und rötliches Laub trägt.
1. Sie können eine Kombination aus Efeu und dem wilden Wein anpflanzen. Somit haben Sie einen blickdichten Zaun und im Herbst einen farblichen Kontrast zu den immergrünen Pflanzen.



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