Jungfernrebe / Selbstklimmer / Dreilappige Jungfernrebe 'Veitchii'

Parthenocissus tricuspidata 'Veitchii'

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  • klettert mittels Haftscheiben auch an glatten Oberfächen empor
  • großes dreizähliges Blatt, im Austrieb bronzefarben
  • Herbstfärbung des Laubes in verschiedenen leuchtenden rot bis orangenen Tönen
  • schnellwüchsig, erreicht bei guten Bedingungen bis 2,5m lange Jahrestriebe
  • anspruchslos, bevorzugt leicht feuchte und nahrhafte Böden

Wuchs

Wuchs kletternd und schlingend
Wuchsbreite 200 - 400 cm
Wuchsgeschwindigkeit 40 - 100 cm/Jahr
Wuchshöhe 800 - 1000 cm

Blüte

Blütenfarbe gelblichgrün
Blütezeit Juni - Juli

Blatt

Blatt dreilappig
Blattgesundheit
Blattschmuck
Herbstfärbung
Laub laubabwerfend
Laubfarbe glänzend grün

Sonstige

Besonderheiten feuerrote Herbsfärbung
Boden jeder Gartenboden
Pflanzenbedarf 2 pro Meter
Standort Sonne bis Schatten
Verwendung Rankpflanze für Mauern, Hölzzäunen, Pergola
Themenwelt Garten-Neueinsteiger
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Innerhalb kurzer Zeit begrünt sie große Flächen und begibt sich dabei gern in schwindelerregende Höhen. Rankhilfen benötigt sie dabei nicht, denn dank ihrer Haftplättchen erklimmt sie im Nu sämtliche Fassaden und Objekte und seien sie noch so glatt. Insgesamt setzt sie vor allem durch ihre großen und glänzenden Blätter attraktive Effekte, die verstärkt im Herbst durch ihre scharlachroten Farbtöne imposant hervortreten und aufregende Akzente kreieren. Aus diesem Grund und da sie ein solch schnelles und kräftiges Wachstum ausbildet und pflegeleicht, robuste und schnittverträgliche Charakterzüge besitzt, stellt die Dreilappige Jungfernrebe 'Veitchii' neben dem Efeu die beliebteste Kletterpflanze dar.

Die mutige asiatische Mauerkatze

Die Jungfernrebe 'Veitchii' wird als Selbstklimmer, Mauerkatze oder einfach nur als Jungfernrebe bezeichnet. In der Botanik trägt sie hingegen den Namen Parthenocissus tricuspidata 'Veitchii'. Sie gehört zur Pflanzenfamilie der Weinrebengewächse und stammt ursprünglich aus Asien. Dort wächst sie seit vielen Jahrhunderten vor allem in den Ländern Japan, China und Korea und ist noch heute dort in ihrer wilden Form vorzufinden. In die westliche Welt gelangte sie erst in der Mitte des 19. Jahrhunderts.

Die Pflanze wurde vom britischen Gärtner John Gould Veitch auf seiner Japanreise im Jahre 1860 entdeckt. Von dort aus sandte er Pflanzen und Sämlinge dieses Exemplars nach England. Kurze Zeit später drang die Pflanze in weitere Teile Europas vor. 1867 wurde sie in bereits in den Niederlanden angebaut. Etwa ein Jahrhundert später wurde Selbstklimmer 'Veitchii' als Verkaufsschlager auf dem Markt vertrieben, wobei ihr vollkommen anspruchsloser, gut winterharter und pflegeleichter Charakter überzeugte. Des Weiteren besticht sie bis heute mit ihrem Mut und ihrer Durchsetzungskraft, sich rasant in extreme Höhen zu begeben.

Attraktivität von unten bis oben und früh bis spät

Das Wuchsverhalten dieser mehrjährigen Kletterpflanze kann als schnell und schlingend beschrieben werden. Pro Jahr nimmt sie zwischen 1 und 2 Metern an Größe zu, wobei sie diese am liebsten in die Höhe gehend entwickelt. Mit ihren Haftwurzeln verschafft sie sich an glatten Objekten einen sicheren Halt. Im Durchschnitt ragt das Gewächs nach einigen Jahren zwischen 10 und 15 Meter hoch, wobei die Größe abhängig vom Standort, dem zu bekletternden Objekt und der Anzahl der jährlichen Rückschnitte ist. Maximal erreicht die Jungfernrebe eine Höhe von bis zu 25 Meter. Dabei nimmt sie in der Breite einen Platz zwischen 3 und 4 Meter ein, sofern die Triebe nicht weiter in die Breite gezogen werden.

Seine Wurzeln bildet dieser Selbstklimmer nicht flach, sondern eher tief im Erdreich aus. Aus diesen gehen an der Erdoberfläche schlanke Triebe hervor, die dann nach und nach zu festen Ranken verholzen. Die einzelnen Ranken werden zwischen 2 und 3 Zentimeter lang. An ihnen sitzen zwischen 6 und 10 Haftscheiben, die der Pflanze an zahlreichen Oberflächen Halt verschaffen können. Die verholzten Triebe besitzen anfangs eine hellbraune Rinde, die sich später in ein Silbergrau verwandelt und relativ tief gefurcht ist. Um die Triebe bzw. Ranke ordnen sich die ansehnlichen Blätter an, die der Pflanze zu einem dicht und locker wirkenden Wuchs verhelfen.

Die roten Blattknospen öffnen sich gegen Anfang Mai und sind bis in den Oktober hinein zu bewundern. Sie sind durch lange Stiele mit den Trieben verbunden, 3-lappig, handförmig und mit einer Länge von bis zu 20 Zentimetern recht groß. Zum Ende hin verlaufen die einzelnen Lappen zugespitzt, während sie am Rand grob und unregelmäßig gesägt sind. Ihren hohen Zierwert bilden neben ihrer hübschen Form ihre Farben. Im Austrieb sind sie rötlich-grün bis bronzefarbend, gehen dann im Sommer in ein sattes Grün über und schmücken sich im Herbst mit kräftigen Rot- und Orangetönen. Dabei geben sie einen herrlichen Glanz ab und leuchten Betrachtern bereits aus der Ferne entgegen. Zum Spätherbst hin werden die oberseits kahlen und unterseits an den Blattnerven leicht behaarten Blätter allmählich abgeworfen, da sich der Selbstklimmer 'Veitchii' in ihre Winterruhe begibt.

Wenn sich Schirmchen in Beeren verwandeln

Im Juni beginnt für die Dreilappige Jungfernrebe 'Veitchii' die Blütezeit und dauert bis in den Juli hinein an. In diesem Zeitraum offenbaren sich an vielzähligen Trugdolden, die an zierliche Schirmchen erinnern und end- oder achselständig stehen, ihre relativ unscheinbaren Blüten. Die Trugdolden sind gut verzweigt und die daran sich befindenden Einzelblüten weisen eine gelbliche Farbe auf. Die Einzelblüten sind fünfzählig, besitzen eine doppelte Blütenhülle und erinnern optisch an winzige Sterne. Die grünen Kronblätter sind gelblichgrün und stehen frei, während sie in ihrer Mitte 5 im Kreis angeordnete Staubblätter wahren.

Aus den verblühten Einzelblüten entwickeln sich zwischen Juli und August die Früchte dieser Pflanze. Sie befinden sich an grünen Stielen und sind rundlich und zunächst klein. Zu Beginn weisen sie eine hellgrüne Farbe auf, die sich dann zur Reife hin in ein Dunkelblauviolett verwandelt. Ihre Vollreife haben sie etwa im Oktober entwickelt. Dann erscheinen bis in den Winter hinein häufig Vögel, um sich an den bläulich bereiften, kugelrunden und glatten Beeren zu laben. In ihrer Reifephase bilden die Beeren einen aufregenden Kontrast zu den Stielen, die im Herbst eine rötliche Farbe annehmen. Im Inneren beherbergen die einzelnen Beeren zwischen 1 bis 3 kugelige Samen.

Rank und schlank an jedem Ort

Da die Dreilappige Jungfernrebe 'Veitchii' anpassungsfähig und robust ist, kommt sie mit beinahe jedem Standort gut zurecht. Dabei gilt grundsätzlich: Je sonniger desto besser. Eine sonnige Lage wirkt sich nicht nur positiv auf den Wuchs, sondern ebenso auf die Laubfarbe im Herbst aus. Eine Südlage bringt zum Beispiel viel mehr Blüten und Früchte hervor. Doch nicht nur eine sonnige Lage eignet sich gut für dieses Gewächs. Es fühlt sich im Halbschatten und Schatten überaus wohl und verträgt Wind, Frost und städtisches Klima. Gut zur Geltung kommt das Gewächs unter anderen in Gruppen als auch einzeln an Gittern und Bäumen, an Mauern, Zäunen, Pergolen, Hausfassaden und im Kübel auf der Terrasse oder dem Balkon.

An den Boden stellt der Selbstklimmer ebenso nur geringe Ansprüche. Grundsätzlich bevorzugt er einen leichten Boden, der eine lockere und gut durchlässige Struktur aufweist. Somit kann Staunässe, die dem Wurzelwerk auf Dauer schaden könnte, effektiv vorgebeugt werden. Des Weiteren eignet sich ein sandig-toniger oder lehmiger Boden, der einen pH-Wert zwischen schwach sauer und leicht alkalisch aufweist. Der Nährstoffgehalt sollte relativ hoch sein und die Bodenfeuchte zwischen frisch und feucht liegen. Kurzzeitig verträgt diese Kletterpflanze allerdings einen trockenen Boden.

Entgegenkommend und bescheiden - dieses Exemplar überzeugt

Beim Anpflanzen von Parthenocissus tricuspidata 'Veitchii' gibt es nicht viel zu beachten. Das Umtopfen bzw. das Aussetzen von jungen Pflanzen ins Freiland kann ganzjährig vonstatten gehen, die Frostperiode im Winter natürlich ausgenommen. Wenn mehrere Exemplare in die Erde gepflanzt werden, sollte beachtet werden, dass nicht mehr als 2 Pflanzen pro Quadratmeter gesetzt werden und zwischen ihnen ein Abstand von mindestens 50 Zentimeter eingehalten wird, damit sie sich später in ihrem rasanten und kräftigen Wuchs nicht gegenseitig einschränken. Dieser recht geringe Abstand garantiert jedoch einen raschen, dichten und flächigen Wuchs. Sollte dieser eher leicht und locker gewünscht sein, kann der Abstand zwischen den Pflanzen auf 2 bis 3 Meter erweitert werden. Neben Stecklingen kann der Gärtner die Pflanze aus frischen Samen ziehen. Dabei gilt es jedoch zu beachten, dass sie Frostkeimer sind und dann nicht einheitlich ausfallen.

Beim Anpflanzen von Jungpflanzen wird ein etwa 50 Zentimeter tiefes Erdloch mit einem Durchmesser von ebenfalls etwa 50 Zentimetern ausgehoben. Wenn die Erde darin trocken ist, wird einfach etwas lehmige Erde hinzugefügt, um die Wasserspeicherfähigkeit zu erhöhen. Selbstverständlich muss ausreichend gegossen werden um den Boden einmal gut zu durchfeuchten. Zudem ist es bedeutsam, die Erde gut aufzulockern, damit die Wurzeln der Pflanze nicht gestaucht werden, sondern sich gut entwickeln und ausbreiten können. Die beste Zeit für das Anpflanzen liegt zwischen März und Oktober. In den ersten Wochen sollte die Jungpflanze regelmäßig mit Wasser versorgt werden. Dies ist im Sommer an einem sonnigen Standort entscheidend, denn dort kann der Boden schnell austrocknen. Ein einfacher Gießring um die Pflanze herum sorgt dann dafür, dass das Gießwasser langsam und tief in das Erdreich eindringen kann.

In den weiteren Lebensjahren der Jungfernrebe 'Veitchii' werden Gärtner mit dem genügsamen und entgegenkommenden Charakter dieser Pflanze verwöhnt. Sie ist ganz und gar nicht anspruchsvoll, sondern benötigt lediglich gute Voraussetzungen zum Wachsen und ab und an ein wenig Aufmerksamkeit. Zum einen ist es wichtig, sie im Sommer stets zu gießen, so dass sie nie ganz austrocknet. Zum anderen sollte sie in ihrer Vegetationsperiode vom Frühjahr bis August gut mit Nährstoffen versorgt werden. Günstig ist eine Düngung mit dem Neuaustrieb im Frühjahr (meist April) und eine eventuelle Nachdüngung im Zeitraum von Ende Juni bis Mitte Juli (immer abhängig vom gewählten Dünger). Ferner ist es manchmal ratsam, sie mit einem Schnitt zu versehen, um ihr Wachstum unter Kontrolle zu halten. Selbst nach einem radikalen Schnitt in der Ruhephase im Winter bis fast zum Wurzelbereich treibt sie fröhlich und problemlos wieder aus. Der ideale Zeitpunkt für einen für einen leichten Form- oder Auslichtungsschnitt wäre beispielsweise im Spätsommer.

Sie ist wahrhaftig eine Augenweide: im Frühjahr strahlt sie bereits mit einem roten bis bronzefarbenen Laubaustrieb, im Sommer hüllt sich ihr Blätterkleid in ein saftiges und glänzendes Mittelgrün und im Herbst lodert sie in feurigen Orange- bis Bordeauxtönen, die spektakuläre Effekte in ihr Umfeld setzen. Doch nicht nur ihre Blätter sind äußerst wertvoll. Ihre beerenartigen, blauen und bereiften Früchte wirken äußerst dekorativ, während sie als beliebte Nahrungsquelle von Vögeln und anderen Tierchen dienen. Obendrein überzeugt das Gewächs mit seinem rasanten Wuchs. Mutig und zielstrebig klettert es ohne Hilfe an sämtlichen Objekten empor und hüllt alles unter seinen dichten Mantel ein.

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Kundenbewertungen

Neueste Bewertungen
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Jungfernrebe zur Hausbegrünung
Die Pflanzen sind trotz widriger Bodenverhältnisse gut angewachsen und haben tüchtig an Wuchs zugelegt. Gute Ware.
vom 11. März 2016, aus Mahlow
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enorm gut gewachsen
Haben diese Pflanze zusammen mit der 'Engelmannii' Parthenocissus quinquefolia 'Engelmannii' gekauft und gepflanzt. Super gut angewachsen und bereits nach 1 Jahr bis zu über 3 Meter hoch. Sieht gut aus, ist sehr pflegeleicht und bekommt jetzt im Herbst eine schöne Laubfärbung. Wir sind sehr zufrieden.
vom 9. September 2015, aus Bremen
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VEITCHII ist KLASSE, sehr zu empfehlen
Ein Traum, alle angenommen, sehr schnell gewachsen, gesund, toller Austrieb schon im ersten Jahr, auch auf der Nordseite TOP! Leute, kauft diesen Selbstklimmer er ist SUPER! Die Lieferung war schnell, Preis/Leistung sehr gut!
vom 4. April 2015, aus NWU GROß SPERRENWALDE

Gesamtbewertung

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53 Bewertungen
33 Kurzbewertungen
20 Bewertungen mit Bericht

94% Empfehlungen.

Detailbewertung

Blütenreichtum
Pflanzengesundheit
Duftstärke
Anwuchsergebnis
Pflegeleicht
Pflanzenwuchs

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Ottendorf-Okrilla

Toll.

Bin begeistert. Der Wein wächst wirklich sehr schnell. Unschöne Ecken werden damit zu einem Hingucker.
vom 30. Juli 2014

Langerringen
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Jungfernrebe

Super Pflanze, sehr schöner Wuchs und fängt jetzt an zu klettern - würde ich jederzeit weiterempfehlen!
vom 25. Juli 2014

Harpstedt
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Donnerwetter! :o)

Am Anfang war ich skeptisch. Ich hatte mehrere Pflanzen bestellt, um eine große hässliche Scheunenwand zu begrünen. Die Pflanzen sahen ein bißchen mickerig und leblos aus. Ich hatte im Baumarkt Wilden Wein gesehen, der schon grüne Blätter hatte und war ziemlich neidisch, als ich nun meine nackten Pflanzen sah. Eine Rückfrage bei der Firma Horstmann, auf die ich sofort ausführlich Antwort bekam, beruhigte mich aber. Ich habe die Pflanzen im Februar oder März letzten Jahres an die Scheunenwand gesetzt und sie wuchsen super an. Im Laufe des letzten Sommers kletterten sie auf unglaubliche 4 bis 5 Meter! Die hässliche Wand sah richtig toll aus! Zwar verliert der Wein im Winter alle Blätter, so dass die Wand wieder zum Vorschein kam, aber mittlerweile kommen die Blätter zurück und ich freue mich schon auf den nächsten Sommer mit unserer dann prachtvollen Scheunenwand. Mal sehen, was noch an Länge dazu kommt.
vom 23. April 2014

Walsrode
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Guter Kletterer

Für diese spezielle Hausecke war das der letzte Versuch, etwas ranken zu lassen und endlich hat es geklappt. Die Jungfernrebe ist super angewachsen und schon ganz gut geklettert. Geht wirklich schnell und sieht toll aus
vom 17. Oktober 2013

Frankfurt am Main
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Kletterpflanzen für Schatten

Wein ist gut angewachsen und hat sich hervorragend entwickelt, ist auch im neuen Jahr wiedergekommen.
Bin sehr zufrieden.

vom 21. Mai 2013

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Fragen zu dieser Pflanze

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Antwort
Was ist der bessere Pflanzungszeitpunkt: Herbst (wenn ja, bis wann spätestens?) oder im Frühling?
von Eva aus Lüchow , 14. Oktober 2016
Antwort von
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Sie können die Pflanzen sowohl im Herbst aber auch im Frühjahr pflanzen. Wichtig ist, dass der Boden Frostfrei ist und eine ausreichende Feuchtigkeit hält.
Die Pflanzzeit beginnt im Oktober (sobald die Pflanzen ihr Laub abwerfen) und Endet im April, je nach Witterung.
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Antwort
Auf der Suche nach einem feurigen Farbklecks im trüben Herbst bin ich bei der Jungfernrebe hängen geblieben. Der einzige Wermutstropfen ist der Laubabwurf bei Frosteinsatz.
Für eine Zaunberankung ist es natürlich gerade im Winter ganz schön, ihn weiterhin etwas blickdicht zu haben.
Frage 1: gibt es eine Empfehlung, wie man winterliche Blickdichtheit an einem Zaun (Drahtmattenzaun) erreichen kann ohne auf das schöne rote Laub zu verzichten?
Frage 2: gibt es eigentlich auch eine immergrüne Variante hierzu?
von Eva aus Lüchow , 14. Oktober 2016
Antwort von
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2. Es gibt kein immergrünes Gehölz, was kletternd ist und rötliches Laub trägt.
1. Sie können eine Kombination aus Efeu und dem wilden Wein anpflanzen. Somit haben Sie einen blickdichten Zaun und im Herbst einen farblichen Kontrast zu den immergrünen Pflanzen.

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Antwort
Meine 25 Jahre alte Jungfernrebe zeigt durch vorzeitiges Rotverfärben der Blätter eine Erkrankung. Unmittelbar nach dem Erdaustritt hat sich der 5 cm dicke Stamm aufgefächert. Ist das durch einen Pilzbefall und kann man diesen behandeln und die Pflanze retten?
von einer Kundin oder einem Kunden , 21. August 2016
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Die vorzeitige Herbstfärbung wird wohl eher witterungsbedingt sein. Ein Pilzbefall ist hier in der Regel nicht vorhanden.
Im Frühjahr wird die Jungfernrebe aller Voraussicht nach wieder normal austreiben.
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Antwort
Machen heruntergefallene Früchte Flecken auf den Steinboden?
von einer Kundin oder einem Kunden , 9. Mai 2015
Antwort von
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Mir ist nicht bekannt, dass Früchte des Veitchii Flecken verursachen können, ausschließen kann ich es aber auch nicht.
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Antwort
Wie bekomme ich die Ranken an die Mauer? Muß ich die einkürzen? Was ist mit den Bambusstöcken?
von einer Kundin oder einem Kunden , 21. April 2015
Antwort von
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Einfach den Veitchii so einpflanzen, dass er am oberen Ende die Mauer berührt. Er klettert dann von allein die Wand hinauf. Die Bambusstäbe kann man erst einmal so lassen, diese verfaulen mit den Jahren und sind dann nicht mehr sichtbar. Ein Schnitt ist in der Regel nicht erforderlich, kann aber bei Bedarf problemlos durchgeführt werden.
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Antwort
Ich möchte eine ca. 14m Breite und 2m hohe Betonwand begrünen. Die Wand stützt sich auf einen Sockel, der ca. 40cm unter der Erde liegt und auf beiden Seiten der Wand etwa 50-60cm breit ist. Von der Kante gesehen also wie ein umgedrehtes "T". Die Wurzel der Pflanzen müssten also einen ordentlichen "Knick" machen, um den Sockel zu umgehen und danach ungehindert in die Tiefe wachsen zu können. Der Boden ist lehmig.
Wie tief wächst die Wurzel der Jungfernrebe 'Veitchii'? Schafft sie es, den Sockel der Wand zu umgehen oder sollte ich eher zur 'Engelmanii' greifen, die laut Beschreibung eher flache Wurzeln bildet, wenn der Boden ausreichend nährstoffreich ist? Schaffen es sowohl 'Veitchii' als auch 'Engelmanii', die relativ glatte Betonwand ohne Rankhilfen zu erklimmen?
von einer Kundin oder einem Kunden aus Frankfurt am Main , 5. März 2015
Antwort von
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Das größte "Problem" könnte der lehmige Boden werden. Hier fühlt sich eigentlich nur der Efeu noch wohl bei den Selbstklimmern. Beide Zierweine mögen lieber einen lockeren und humosen Boden, daher sollte dieser mit Pflanzerde oder Kompost verbessert werden. Da der Sockel erst 40 cm unter der Erde beginnt, können Sie die gewählte Pflanze einfach direkt an die Wand setzen. Die Wurzel sucht sich dann ihren Weg. Beide Zierweine sind gleich gut geeignet, Sie können hier ganz nach Ihrem eigenen Geschmack auswählen. Das beranken der Betonwand ist für beide kein Problem.
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Antwort
Ich kämpfe in meinem Garten vermutlich gegen die Verticillium-Welke und würde nun gern diese Jungfernrebe pflanzen. Wie robust ist diese Pflanze?
von einer Kundin oder einem Kunden , 17. August 2014
Antwort von
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Ist der Garten tatsächlich mit diesem Pilz infiziert, kann auch die Jungfernrebe befallen werden. Besonders dann wenn sie frisch in den Garten einzieht und auf einen bereits betroffenen Boden trifft. Bevor hier also Vermutungen angestellt werden, sollte man sicher sein, dass dieser Pilz tatsächlich im Garten ist und die Welke nicht einfach auf Trockenheit oder einen Bodenschädling zurückzuführen ist. Hier kann eine Bodenprobe die nötige Sicherheit geben. Insgesamt ist die Jungfernrebe aber recht robust, kann aber bei starkem Infektionsdruck, besonders bei frisch gesetzten Exemplaren, dennoch infiziert werden.
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Antwort
1) Könnte es zu einem Problem für den Nachbarn oder auch für uns werden, wenn die Jungfernreben " Veitchii oder Engelmanii von Bienen und Wespen angeflogen werden?
2) Worin besteht eigentlich der Unterschied zwischen diesen beiden Sorten?
von einer Kundin oder einem Kunden aus Rostock , 5. Mai 2014
Antwort von
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Wespen können überall ihr Nest bauen, Hauptsache der Nestplatz ist trocken und möglichst warm. Insofern spielt dann auch der Wein keine besondere Rolle. Bienen sind Nützlinge und werden für die Bestäubung und Befruchtung der Pflanzen dringend benötigt und sollten deutlich mehr gefördert werden.
Veitchii hat ein besonders großes Blatt im drei Spitzen. Das Blatt des Engelmannii ist 5-zählig und im Verhältnis recht klein und zart. Wuchshöhen und -breiten sind aber nahezu identisch bei gleichem Standort.
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Antwort
wir haben an unserer glasüberdachten Terrasse zurzeit einen Efeu, den wir von der Wand aber entfernen wollen, weil er unansehnlich geworden ist. Wir wollen jetzt teilweise durch Jungfernrebe ersetzen. Können wir den Efeu im Bodenbereich belassen, oder stören sich die beiden?
Ist bei der Jungfernrebe zu befürchten, dass sie durch den Garten wuchert, insbesondere aus dem daneben liegenden Rasen austreibt?
von einer Kundin oder einem Kunden , 17. April 2014
Antwort von
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Wenn der Efeu schon lange an der Wand stand, muss die Jungfernrebe in frischen Boden gesetzt werden um die Versorgung mit Nährstoffen zu gewährleisten.
Die Jungfernrebe ist veredelt und wird sich nicht in Rasen ausbreiten, auch die Unterlage nicht.
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Antwort
Wir möchten uns in diesem Frühjahr eine Pergola setzten, sie wird drei Holzpfosten haben an denen wir gerne wilden Wein hochranken lassen wollen. Im Sommer ist dort volle Sonne, was empfehlen sie dafür eher, die Jungfernrebe oder den Mauerwein Engelmanii? Reicht eine Pflanze pro Pfosten aus, die Pergola hat eine Gesamtlänge von 4,50m.
von einer Kundin oder einem Kunden , 3. März 2014
Antwort von
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Beide Pflanzen sind gut geeignet, der Mauerwein Engelmanii hat allerdings deutlich kleineres Laub und wirkt dadurch graziler. Der persönliche Geschmack entscheidet hier welche Pflanze gesetzt werden sollte. Eine Pflanze ist pro Pfosten ausreichend, für eine schnelle Begrünung können aber auch 2 Pflanzen pro Pfosten gesetzt werden.


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