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Eigenschaften

  • Gattung mit zwei Arten
  • beheimatet in bergigen Zonen Nordamerikas
  • Blüten stehen in Rispen zusammen
  • Blätter färben sich im Herbst orange bis rot
  • wachsen an halbschattigen Standorten

Jamesia

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Die Pflanzengattung der Jamesia umfasst lediglich zwei Arten. Die Jamesia americana und die Jamesia tetrapetala sind beide in den südlichen Gebieten der Vereinigten Staaten von Amerika beheimatet. Die Gattung steht innerhalb der Familie der Hortensiengewächse (bot. Hydrangeaceae) und bildet hierin eine eigene Unterfamilie mit Namen Jamesioideae. Mit ihrer Familie steht die Jamesia innerhalb der Ordnung der Hartriegelartigen (bot. Cornales).

In ihrer Heimat sind die Gewächse unter den Trivialnamen Cliffbush und Waxflower bekannt. Sie nehmen Bezug auf die bevorzugten Standorte beziehungsweise die Art der Blüten. Beide Arten unterschieden sich durch ihre Blüten. Während die Jamesia americana fünfzählige Blüten aufweist, sind die der Jamesia tetrapetala, wie der Name sagt, vierzählig. Der Gattungsname ehrt Edwin James, der sich im 19. Jahrhundert als Botaniker auf zahlreichen Expeditionen hervortat. Erstmalig beschrieben die Botanikern Torrey und Gray 1840 die Gattung. Durch fossile Funde ließ sich die Entstehungszeit der Gattung auf das Erdalter des Oligozäns datieren.

Blatt

Die Pflanzen der Gattung zeigen gestielte Blattspreiten, deren Rand gezähnt ist. Sie erscheinen in einem hellen Grün und stehen gegenständig an den Zweigen. Die Spreiten sind oval, breit-oval oder eiförmig. Sie weisen eine runzelige Oberfläche auf. Im Herbst färben sich die Blätter orange bis rot.

Blüte

Die Blüten der Jamesia unterscheiden sich zwischen den zwei Gattungsarten. Während die Jamesia americana Blüten mit fünf Hüll- und fünf Kronblättern ausbildet, sind sie bei der Jamesia tetrapetala vierzählig. Bei beiden Arten sind die Blüten zwittrig. Die Pflanzen bilden bis zu zehn Staubfäden aus und der Staubbeutel ragt aus den Blüten hervor. Mittelständig findet sich ein Fruchtknoten, der bis zu fünf Fächer aufweist. Die Einzelblüten stehen in rispenförmigen Blütenständen zusammen und erinnern optisch an die der Hortensien. Anders als diese, weisen die Blütenblätter der Jamesia eine leicht wachsartige Textur auf. Von Mai bis Juni erscheinen die Blüten in weiß oder rosa und verströmen einen leichten, angenehmen Duft.

Frucht

Jamesia bilden Kapselfrüchte aus, die konisch oder eiförmig sind. Farblich erscheinen sie in einem orange-tönigen Braun. Sie enthalten in mehreren Fächern zwischen 20 und 50 geflügelte Samen. Sind die Früchte reif, öffnen sich ihre Scheidewände und entlassen die Samen, die sich mit dem Wind verbreiten.

Wuchs

Bei der Gattung Jamesia handelt es sich um sommergrüne Sträucher. Sie wachsen aufrecht oder mehr in die Breite. Ihre Äste wachsen in ebensolcher Weise, kommen gleichermaßen herabhängend vor. Die schön gefärbte Rinde der Jamesia blättert in Streifen oder Fäden ab.

Standort

Die Pflanzen der Gattung bevorzugen licht- bis halbschattige Standorte. Vor allem vermeiden sie die heiße Mittagssonne und zu viel Sonnenlicht am Nachmittag. Sie vertragen trockene Böden.

Verbreitung

Die beiden Gattungsarten der Jamesia sind in den USA beheimatet. Sie finden sich vorwiegend in den südlichen Gebirgszügen der Rocky Mountains. Von dort reicht ihr Verbreitungsgebiet über Colorado, New Mexico, Arizona und Kalifornien. Auch in den nördlichen Gebieten Mexikos, Chihuahua und Nueva Léon, bis in die Sierra Nevada finden sich Pflanzen der Gattung. Sie siedeln ausschließlich in gebirgigen Regionen in Höhen zwischen 1600 und 300 Metern.

Nutzung

Jamesia gelten in ihrer Heimat als Zierpflanzen. Sie schmücken Gärten mit ihren schönen Blüten und sind aufgrund des rötlichen Herbstlaubs beliebt. Auch ist ihre auffällig gefärbte Rinde ein Blickfang während der Wintermonate.

Pflege/Schnitt

Die Pflanzen bevorzugen einen halbschattigen Platz und idealerweise ist ihr Wurzelbereich beschattet. Die Jamesia-Arten sind in unseren Breitengraden ausreichend winterhart. Sie wachsen optimal in lehmhaltigen Böden, vertragen allerdings keine Staunässe. Ihr Wasserbedarf ist mittel bis gering. Kurze trockene Phasen überdauern sie ohne Probleme.

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