Klassifikation

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  • Ordnung: Hartriegelartige
  • Familie: 3 Einträge
  • Gattung: 18 Einträge
  • Art: 34 Einträge
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Eigenschaften

  • verholzende Pflanzen, oft Bäume oder Sträucher
  • wechsel- oder gegenständig angeordnete Blätter
  • Blüten oft mit großen, auffallenden Hochblättern
  • Steinfrüchte oder Beeren, manche essbar
  • weit verbreitet in gemäßigten und tropischen Zonen

Hartriegelartige

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Die Ordnung der Hartriegelartigen (bot.Cornales) gehört zu den Bedecktsamigen Pflanzen (Magnoliopsida). Sie umfasst, je nach Klassifikation, zwischen sechs und neun Pflanzenfamilien mit rund 600 bis 700 verschiedenen Arten. Gemäß dem aktuellen botanischen Klassifikationssystem APG IV (Angiosperm Phylogeny Group) umfasst die Ordnung der Cornales sechs bis sieben Pflanzenfamilien.

Dazu gehören die Cornaceae (Hartriegelgewächse, rund 110 Arten), Curtisiaceae (mit einer Art), Grubbiaceae (drei Arten), Hydrangeaceae (Hortensiengewächse, rund 220 Arten), Hydrostachyaceae (Wasserähren, 20 bis 30 Arten), Loasaceae (Blumennesselgewächse, um 330 Arten). Die Familie der Nyssoideae (Tupelogewächse, rund 30 Arten) bildet je nach Autor entweder eine eigene Pflanzenfamilie oder ist als Unterfamilie den Hartriegelgewächsen zuzuordnen. Zu den bekanntesten Vertretern der Ordnung gehört die Kornelkirsche (Cornus mas). Sie ist zudem die einzige in mitteleuropäischen Breitengraden originär heimische Art.

Blatt

Die meisten Arten dieser Ordnung haben ungeteilte Laubblätter, die entweder immergrün am Gehölz verbleiben oder zum Winter abfallen. Sie sind wechsel- oder gegenständig angeordnet. Nebenblätter sind in der Regel nicht vorhanden.

Blüte

Die Blüten stehen entweder in Trauben oder in Zymen. Bei den meisten Arten sind die Einzelblüten vierzählig und radiärsymmetrisch. Je nach Art sind sie zudem eingeschlechtlich oder zwittrig. Die Blütenblätter sind nicht miteinander verbunden. Des Weiteren haben die Blüten untergeordnete Fruchtknoten, die mehrere Fruchtblätter enthalten. Ebenfalls typisch ist die Ausbildung von Hochblättern.

Frucht

Cornales entwickeln fleischige Steinfrüchte oder Beeren, meist rot oder schwarz gefärbt. Die Beeren enthalten zwischen einem und vier Samen. Die Früchte mancher Arten sind essbar. Die Bestäubung erfolgt meist durch Insekten, oft Bienen, Hummeln, Käfer oder Fliegen.

Wuchs

Es handelt sich um verholzende Pflanzen, die meist als Baum oder Strauch wachsen. Seltener sind Stauden vertreten.

Verbreitung

Die Cornales sind hauptsächlich in den nördlichen gemäßigten Zonen verbreitet. Einige Arten sind in den Subtropen beheimatet. Des Weiteren wachsen einige Mitglieder in Südamerika, vornehmlich in den Anden.

Nutzung

Cornales lassen sich vielseitig nutzen. Die Hölzer einiger Arten sind für die Herstellung von Möbeln oder für Schnitzereien und anderes Kunsthandwerk von Nutzen. Aufgrund der oft schönen Blüten sowie der intensiven herbstlichen Laubfärbung sind viele Cornales-Arten als Zierpflanzen im Garten beliebt. Sie sind pflegeleicht und schnittverträglich. Das macht typische Heckengehölze zu würdigen Vertretern in dieser Gruppe.

Teilweise besteht ein medizinischer Nutzwert, sowohl in der wissenschaftlichen als auch in der alternativen Medizin (Homöopathie, Naturheilkunde). Da die Früchte einiger Arten essbar sind, lassen sie sich zur Herstellung von Fruchtmusen, Marmeladen oder Alkohol (Fruchtlikör) und Öl verwenden.

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Becherkätzchengewächse (Garryaceae)
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Hortensiengewächse (Hydrangeaceae)
Hortensiengewächse

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