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Eigenschaften

  • große, lockere, grundständige Blattrosette
  • rispenartige Blütenstände von Mai bis August
  • wachsen in trockenen Lagen
  • erreichen Wuchshöhen von bis zu 100 Zentimetern
  • anspruchslos und winterhart

Goniolimon

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Die Gattung Goniolimon zählt zur Familie der Bleiwurzgewächse (bot. Plumbaginaceae). Sie ist mit etwa 20 Arten vertreten, deren natürliches Verbreitungsgebiet in Südosteuropa, besonders dem Kaukasus liegt. Charakteristisch für die Goniolimon-Arten sind ihre prächtigen und scheinbar leuchtenden Blütenschirme, die an schlanken Stielen oberhalb einer grundständigen Blattrosette sitzen.

Der Gattungsname lässt sich aus den griechischen Wörtern 'gonio' (eckig) und 'limon' (Wiese) ableiten. Er bezieht sich auf die Salzwiesen, auf denen die Pflanzen häufig anzutreffen sind. Die Pflanzen tolerieren trockene Untergründe und sind sehr winterhart. Sie kommen in hiesigen Gärten aufgrund ihrer üppigen Blüte häufiger als Zierpflanzen vor. Die krautig wachsenden Pflanzen breiten sich auf bis zu 50 Zentimeter aus und erreichen zwischen 35 und 100 Zentimeter in der Höhe.

Blatt

Goniolimon-Arten bilden große, lockere, grundständige Blattrosetten. Das dunkelgrüne, ledrige Laub ist lanzettlich und ganzrandig und erreicht eine Länge von bis zu 60 Zentimetern und eine Breite von bis zu 15 Zentimetern.

Blüte

Von Mai bis August schmücken sich die Goniolimon-Arten mit unzähligen, winzigen, weißen, rosafarbenen oder violetten Einzelblüten. Sternförmig hängen sie an locker verzweigten Rispen und entfalten sich wie ein Blütenteppich. Sie verströmen einen aromatischen Duft. Die Blüten nähren eine Vielzahl von Insekten.

Frucht

Die Pflanzen entwickeln unscheinbare Nüsschen, die häufig noch von Resten der verwelkten Blüte umgeben sind.

Wuchs

Die Pflanzen wachsen ausdauernd krautig und buschig. Das Laub bedeckt den Boden, während die Blüten mit deutlichem Abstand an den Enden schlanker Stängel sitzen, sodass ein lockeres Gesamtbild entsteht. Die Stauden erreichen eine Höhe von 35 bis 100 Zentimetern und eine Breite von bis zu 50 Zentimetern.

Standort

Goniolimon-Arten bevorzugen eine sonnige Lage, kommen ebenfalls an einem halbschattigen Standort gut zurecht. Windige Lagen machen den Pflanzen nichts aus. An ihren Boden stellen sie keine großen Ansprüche. So geben sie sich mit magerem Substrat zufrieden und mögen es gern gut durchlässig, locker, sandig und kalkhaltig. Gegenüber trockenen Böden zeigen sich die Goniolimon-Vertreter tolerant.

Verbreitung

Das natürliche Verbreitungsareal der Gattung Goniolimon erstreckt sich von den Küsten- und Steppenregionen in Ost- und Südosteuropa bis zum Kaukasus.

Nutzung

Die Pflanzen der Gattung dienen häufiger als Zierpflanzen in Stein- oder Steppengärten. Auch im Kübel lassen sich die Goniolimon, die eine wertvolle Bienen- und Insektenweide sind, pflanzen. Als Schnittblumen kommen die Blütenstängel der Gattungsarten ebenfalls zum Einsatz.

Pflege/Schnitt

Die zur Gattung Goniolimon zählenden Vertreter benötigen nicht viel Pflege und sind daher auch für wenig erfahrene Gärtner gut geeignet. Lediglich ist darauf zu achten, dass die Pflanzen im Winter nicht zu feucht stehen, da sie Staunässe nicht vertragen. Die Stauden lassen sich alle zwei bis drei Jahre teilen und durch das Entfernen kraftloser Wurzeln und Triebe verjüngen. Dies dient dem Wuchs als auch dem Blühvermögen der gut schnittverträglichen Pflanzen. Da sie auch im Winter hübsch anzusehen sind, empfiehlt sich der Rückschnitt erst vor dem Austrieb im Frühling. Eines speziellen Winterschutzes bedarf es bei den bis zu -34 °C winterharten Pflanzen nicht.

Krankheiten/Schädlinge

Mitunter zeigt sich an den Pflanzen Grauschimmel. Vermeiden lässt sich dieser durch eine gute Luftzirkulation, die durch einen größeren Abstand zwischen den Pflanzen gewährleistet ist. Auch mit einer ausreichenden Drainage lässt sich einem Befall mit dem Schimmelpilz vorbeugen. Letztere verhindert zudem Wurzelfäulnis. Schädlinge sind an den Goniolimon-Arten nicht interessiert.

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