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Eigenschaften

  • immergrün
  • frühlings- oder sommerblühend
  • trockenheitstolerant
  • winterhart
  • robust, widerstandsfähig

Fremontodendron

Gattung Fremontodendron ab €14.40 kaufen
     
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Der Flanellbusch (bot. Fremontodendron) bildet eine Gattung in der Familie der Malvengewächse (Malvaceae). Die Gattung umfasst drei Arten immergrüner Sträucher oder Bäume, die für ihre leuchtend gelben Blüten bekannt sind.

Die auffälligen und dekorativen Pflanzen sind in den trockenen Hängen des Westens der Vereinigten Staaten und im Norden Mexikos beheimatet. Dort fand sie ihr Entdecker und Namensgeber Generalmajor John-Charles Fremont (1813 bis 1890) während einer seiner Reisen, die er in den amerikanischen Westen unternahm.

Blatt

Der Flanellbusch trägt dicke, flockige, dreilappige (manchmal fünflappige), dunkelgrüne Blätter, die eine Länge von bis zu sieben Zentimetern erreichen. An der Unterseite weisen die Blätter feine bräunliche Haare auf. Die Blattflächen der weichen bis ledrigen Blätter erinnern an Flanell, daher der gebräuchliche Name des Fremontodendron. Der Blattstiel ist bis zu drei Zentimeter lang, die Basis der Blätter abgeschnitten, sodass sie eine leicht herzförmige Gestalt aufweisen.

Blüte

Der Flanellbusch bildet in den Frühlings- und Frühsommermonaten spektakuläre, leuchtend gelbe Blüten mit einem Durchmesser von drei bis sechs Zentimetern aus. Die Blüten sitzen einzeln auf einem vier bis acht Millimeter langen Blütenstil. Jede der großen, offenen, becherförmigen Blüten besteht aus fünf auffälligen, rückseitig gekielten, Kelchblättern, die mit zunehmendem Alter einen orangen bis rostigen Farbton annehmen. Der Blütezeitraum kann abhängig vom Standort um einige Wochen variieren.

Die Blüte enthält konische Samenkapseln, die sich mit borstigen, rostfarbenen Haaren bedecken. Die auffälligen, mattbraun bis schwarz schimmernden Samen des Flanellbusches weisen sternförmige Strukturen auf.

Wuchs

Der zügig aufrecht wachsende Flanellbusch erreicht eine Höhe von durchschnittlich zwei bis fünf Metern und ist in Bodennähe verzweigt. In seiner angestammten Umgebung im Westen der USA wachsen wilde Formen zehn bis zwanzig Meter in die Höhe. Die flachen, weitverzweigten Wurzeln des Flanellbusches machen ihn anfällig für Wind und Stürme.

Standort

Der Flanellbusch ist ein kräftiger, manchmal kurzlebiger, blühender Strauch, der in mediterranem Klima gut gedeiht. Im Winter verträgt er Temperaturen von bis zu -15°C. Die schönsten Exemplare wachsen in geschützten Lagen, bei voller Sonne in einem trockenen Sommerklima auf kiesigen, gut durchlässigen Böden. Reiche Böden produzieren oft mehr Laub statt einer besseren Blüte. Die Pflanzen sind trockenheitstolerant. Schlecht durchlässige Böden, in denen sich Wasser sammelt, vertragen sie hingegen nicht. In ihrer kalifornischen Heimat gedeiht der Flanellbusch in Eichen- und Kiefernwäldern und kommt in Höhenlagen von bis zu 2320 Metern vor.

Verbreitung

Der Flanellbusch im Westen der Vereinigten Staaten und im Norden Mexikos beheimatet. Sie wachsen auf felsigen Böden und Hängen in den sonnigen Berggebieten von Kalifornien, Baja California und Zentral-Arizona. Eine Art ist nur in San Diego County und Baja California heimisch und ist beim Center for Plant Conservation als gefährdet gelistet.

Nutzung

Die leuchtenden gelben Blüten des Flanellbusches setzen für farbenfrohe Akzente im Hintergrund des Gartens. Die vielen Schmetterlinge, die die Sträucher anziehen, sorgen für eine idyllische Atmosphäre.

Pflege/Schnitt

Die Sträucher dieser Gattung benötigen keine spezielle Pflege. Sie lassen sich regelmäßig beschneiden, um Größe und Form zu kontrollieren. Es empfielt sich sparsames Gießen, da die Pflanzen sensibel auf unnötige Nässe reagieren. Um zu verhindern, dass starke Winde junge Pflanzen entwurzeln, ist es sinnvoll, sie in einer geschützten Lage zu pflanzen und abzustecken.

Krankheiten/Schädlinge

Wurzelfäule oder Kronenfäulekrankheiten durch zu viel Wasser führen zum vorzeitigen Tod dieses Strauches. Die Haare am Laub und an den Samenkapseln verursachen beim Menschen Kontaktdermatitis und Augenreizungen.

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