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Eigenschaften

  • überwiegend mehrjährig
  • Nahrungspflanzen für Insekten
  • auffällige Blüte
  • pflegeleicht und ausdauernd
  • Gattung mit 170 Arten

Steinkräuter

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Die Steinkräuter (bot. Aurinia), auch Steinkraut oder Steinkresse genannt, sind eine Gattung in der Familie der Kreuzblütler (bot. Brassicaceae) und in über 170 Arten unterteilt. Die anspruchslosen, niedrig wachsenden Pflanzen sind ideal für das Bepflanzen von Steingärten, Mauern und Kübeln.

Die Pflanzen wachsen einjährig oder ausdauernd. Alle Arten der Gattung sind ungiftig und eignen sich somit hervorragend für die Pflanzung in Gärten, in denen Kinder und Haustiere die Natur erkunden. Sowohl als dichte Blütenpolster sowie einzel stehend sind sie in jedem Garten als Blickfang geeignet. Die vielen kleinen, bereits ab April geöffneten Blüten sind eine wichtige Nahrungsquelle für Bienen und andere Insekten.

Blatt

Die Blätter der Steinkräuter sind abhängig von der Art lanzettlich bis spatelförmig, meistens graugrün und wie der Rest der sichtbaren Pflanzenteile flaumig behaart. Sie verteilen sich wechselständig am Stängel oder bilden grundständige Rosetten aus. Die Blattspreite ist einfach und ganzrandig, es kommen sowohl sitzende als auch gestielte Blätter vor.

Blüte

Die Blüten stehen in Trauben- oder Rispenform am Ende des Stängels auf schmalen Blütenstielen. Die weiße und gelbe Blüten kommen am häufigsten vor, doch es gibt eine Vielzahl an Arten mit blauem, violettem, rot- oder rosafarbenem Blütenflor.

Frucht

Die Pflanzen der Gattung bilden als Kapselfrüchte in Form sogenannter Schötchen aus. Hierin liegen abgeflachte Samen.

Wuchs

Die Pflanzen wachsen dicht und bilden Polster aus. Seltener bilden sich Halbsträucher. Die Wuchshöhe liegt zwischen acht und 100 Zentimetern. Die Stängel stehen aufrecht oder legen sich um, in diesem Fall wachsen sie hängend weiter, dies schadet dem gesunden Wuchs und der Blüte keinen Abbruch. Die Pflanzen bilden eine dünne Pfahlwurzel aus.

Standort

Steinkräuter bevorzugen einen sonnigen Standort und fühlen sich bei Hitze wohl. Lediglich an heißen Tagen brauchen sie zusätzlich Wasser. An den Boden stellt die Pflanze keine großen Ansprüche. Wichtig ist eine gute Drainage, denn im Gegensatz zu trockenen Böden vertragen die Wurzeln der Steinkräuter Staunässe schlecht. Ein sandiger oder lehmiger, mit grobem Kies angereicherter Boden ist für diese Gattung ideal.

Verbreitung

Die Gattung der Steinkräuter ist weit verbreitet. Ihr Vorkommen hat einen Schwerpunkt im mediterranen Raum, in Südosteuropa und den südwestlichen Asien. In Nordafrika finden sie sich dem ans Mittelmeer grenzenden Ländern wie Marokko und Libyen. Auch in der Türkei, Israel und dem Iran wachsen die Pflanzen. In Europa sind sie von Spanien, Frankreich über Italien, Bulgarien und Griechenland verbreitet. Ebenfalls finden sie sich im Kaukasus und dem Balkan und in Österreich.

Nutzung

Die Arten der Gattung Alyssum dienen als Zierpflanzen in heimischen Gärten. Dort verschönern sie auch schwierige Standorte mit kargen Böden. Als Bewohner von Steingärten machen sie eine gute Figur. Eine wirtschaftliche Nutzung der Kräuter ist nicht bekannt.

Pflege/Schnitt

Steinkräuter fühlen sich den ganzen Sommer über bei hohen Temperaturen wohl und verkraften auch Trockenperioden gut. Bei anhaltender Trockenheit gießt der Gärtner sie in den Morgen- und Abendstunden, in denen die Pflanze nicht der direkten Sonne ausgesetzt ist. Dabei gießt er nicht von oben, da dies ein Niederlegen der Pflanzen sowie mögliche Brennschäden zur Folge hat.

Das Düngen von Steinkräutern ist bei normaler Gartenerde nicht zwingend nötig. Doch regt es nach der ersten Blüte im Sommer das künftige Blütenwachstum an. Steht die Pflanze auf sandig-lehmigem Boden, bietet es sich an, beim Einpflanzen organischen Dünger wie Kompost oder Hornspäne in den Boden einzuarbeiten. Werden Steinkräuter in Pflanzkübeln kultiviert, ist eine häufiges Gießen nötig. Auch das Düngen in kürzeren Abständen von circa sechs Wochen sorgt für die erforderliche Zufuhr von Nährstoffen.

Findet ein hälftiger Rückschnitt des Steinkrauts nach der ersten Blüte statt, erfolgt eine zweite Blüte. Auf diese Art verlängert sich die Blütenpracht bis in den Herbst hinein. Nach der zweiten Blüte im Herbst erfolgt ein bodennaher Schnitt bei den mehrjährigen Steinkräutern. Bei vielen Arten ist kein zusätzlicher Frostschutz erforderlich. Verbleiben die Triebe an den Pflanzen, dienen sie als natürlicher Schutz der Wurzeln vor dem Frost.

Krankheiten/Schädlinge

Auf Staunässe reagieren die Pflanzen empfindlich. Weitere Schädlinge oder Krankheiten sind nicht bekannt.

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Pflanzen innerhalb der Gattung Steinkräuter Aurinia

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