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Stauden richtig pflanzen



Stauden ziehen sich bei schlechten Bedingungen (auch im Winter) in den Wurzelballen zurück. So kann es bei längerem Transport durch die permanente Dunkelheit in Karton vorkommen, dass sie nicht mehr so "frisch" aussehen (besonders lichthungrige Stauden wie Sonnenhut). Dies ist für die Pflanze aber keinesfalls schädlich. Bei Ihnen im Garten wird sie dann schon nach kurzer Zeit ihre volle Pracht entwickeln (außer natürlich zum Winter hin). Selbst eine etwaige Beschädigung beim Transport ist kein Problem, da Stauden immer aus dem Wurzelballen wieder austreiben.

Es gibt auch einige Stauden, die sehr spät austreiben wie z.B. Pampasgras (Cotaderia selloana) und einige, die sich sehr früh zurückziehen wie z.B. Tränendes Herz (Dicentra). Es scheint dann so, als hätten Sie nur einen Topf mit Erde geschickt bekommen. Aber keine Angst: die Pflanzen kommen wieder.

Stauden sollten über den Winter nicht zu nass gehalten werden, da sie dann zu Fäulnis neigen und absterben können.

Das Einpflanzen
  1. Stauden vor dem Pflanzen am besten einmal in Wasser tauchen, damit der Wurzelballen mit Feuchtigkeit gesättigt ist
  2. Die Oberkante des Wurzelballens sollte nach dem Einpflanzen bündig mit der Erdoberfläche sein

Pflanzenpflege
  1. Schneiden Sie die Stauden zum Winter hin ca. handbreit über dem Boden ab (ausgenommen ist hier das Pampasgras, es wird einfach zusammengebunden)
  2. blühende Stauden blühen ein zweites Mal, wenn man sie, nachdem die schönste Blütenpracht vorbei ist, einmal zurückschneidet
  3. dauerblühende Stauden blühen besser, wenn man die welken Blütenstengel regelmäßig entfernt.

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