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  • Ordnung: Kürbisartige
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Eigenschaften

  • Pflanzenordnung mit unterschiedlichen Wuchsformen
  • verholzenden Zellwände
  • verschiedene Früchte, besonders Panzerbeeren
  • größtenteils in tropischen und subtropischen Regionen vertreten
  • wichtige Gemüse- und Obstpflanzen

Kürbisartige

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Die Curcubitales, zu Deutsch Kürbisartige, bilden eine Ordnung innerhalb der Klasse der Bedecktsamer (bot. Magnoliopsida). Die zu ihr gehörenden acht Pflanzenfamilien unterscheiden sich in ihrer Wuchsform teilweise deutlich voneinander. Doch gelten bestimmte Merkmale als charakteristisch für alle Pflanzen innerhalb der Ordnung. Hervorzuheben ist hier die stark verholzenden Zellwände (Libirformfasern), die eine stützende Funktion ausüben.

Zu den Familien der Kürbisartigen gehören unter anderen die namensgebenden Kürbisgewächse (Cucurbitaceae), die Begoniaceae, Datiscaceae und die Tetramelaceae. Zusammen bilden sie die Kerngruppe der Ordnung. Insgesamt umfassen die Curcubitales rund 2300 Arten in circa 130 Gattungen. Alle gehen auf eine gemeinsame Abstammungsform zurück. Es finden sich krautig wachsende Pflanzen, Sträucher und Bäume innerhalb der Ordnung. Es gibt als Zierpflanzen genutzte Familien und Gattungen unter ihnen und solche, die einen großen wirtschaftlichen Nutzen im Gemüse- und Obstanbau haben.

Blatt

Innerhalb der Ordnung der Kürbisartigen unterscheiden sich die Blätter deutlich. Gemeinsam ist ihnen eine ganzrandige Blattspreite, die nur in wenigen Fällen einen gezähnten oder gesägten Blattrand aufweist. Beinahe alle Curcubitales verfügen über Nebenblätter.

Blüte

Die Blüten der Kürbisartigen sind zwittrig oder getrenntgeschlechtig, gleichermaßen kommen sie eingeschlechtig vor. Typisch für die Ordnung ist ein häufiger vorgenommener Wechsel der sexuellen Formen. Die Blüten sind unterschiedlich geformt. Doch in den meisten Fällen unterscheiden sich die Kron- und Kelchblätter deutlich voneinander. Meistens haben die Curcubitales einen unterständigen Fruchtknoten.

Frucht

Die meisten Pflanzenfamilien innerhalb der Cucurbitales bilden Kapselfrüchte aus. Jedoch kommen auch Flügelnüsse, Steinfrüchte und sogenannte Panzerbeeren mit einer lederartigen, harten äußeren Hülle vor. Letztere finden sich häufiger bei den Kürbisgewächsen.

Wuchs

Die Wuchsformen der Kürbisartigen sind teilweise extrem unterschiedlich. Neben krautig oder staudenartig wachsenden Pflanzen, finden sich Sträucher und Bäume unter den Gewächsen.

Verbreitung

Die Pflanzen der Ordnung kommen auf allen Kontinenten vor. Sie siedeln in gemäßigten Gebieten und finden sich schwerpunktmäßig in den Tropen und Subtropen.

Nutzung

Kübrisartige, wie die Begoniaceae gelten als Zierpflanzen und stehen häufiger in Gärten und beispielsweise als Topfpflanzen auf Terrassen. In Kultur finden sich vor allen Dingen die Kürbisgewächse. Sie dienen im landwirtschaftlichen Anbau. Neben den verschiedenen Kürbisarten zählen die Melonen und Gurken als wichtige Erzeugnisse.

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Schiefblattgewächse (Begoniaceae)
Familie
Kürbisgewächse (Cucurbitaceae)
Kürbisgewächse

Cucurbitaceae

Familie
Scheinhanfgewächse (Datiscaceae)
Scheinhanfgewächse

Datiscaceae

Familie
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