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Eigenschaften

  • immergrüne Nadelbäume
  • mehrjährig
  • pflegeleicht
  • dicht- und schnellwüchsig
  • schuppenförmige Blätter

Zypressen

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Die Zypressen (botanisch Cupressus) sind eine Pflanzengattung, die zur Familie der Zypressengewächse (bot. Cupressaceae) gehören. Es handelt sich um immergrüne Bäume oder strauchartige Grüngehölze. Sie stehen seit dem Altertum in Kultur und kamen vermutlich über die Phönizier nach Europa.

Zypressenbäume prägen vor allem in den Kulturlandschaften im Mittelmeerraum die Landschaft. Stark sind sie in der Toskana vertreten. Vielfach finden sie in unseren Breiten als Hecken oder immergrüne Friedhofsbepflanzung Verwendung.
Die Unterscheidung einiger Arten ist aufgrund ihrer Ähnlichkeit oder wegen ihres isolierten Vorkommens umstritten. Je nach wissenschaftlicher Auffassung zählen 16 bis 28 Arten zur Gattung der Cupressus. In der klassischen Mythologie sind Zypressen Symbolbäume der Unterwelt und der Langlebigkeit.

Blatt

Zypressen besitzen immergrüne schuppenförmige, schmale Blätter. Diese stehen vierreihig und kreuzgegenständig an den Zweigen.

Blüte

Zypressen sind einhäusige Pflanzen, sie bilden männliche und weibliche Zapfen an einem Baum. Die männlichen Zapfen besitzen vier bis zehn Paare von Sporenblättern mit bis zu zehn Pollensäcken. Die weiblichen Zapfen sind eiförmig. Sie benötigen für die Reife bis zu zwei Jahre und bleiben meist viele Jahre lang geschlossen. Die Zapfen öffnen sich bei großer Hitze, in freier Natur oft durch Feuereinwirkung. Die rund ein bis vier Zentimeter großen Zapfen besitzen mehrere Paare holziger, dicker Zapfenschuppen.

Frucht

Jede der Zapfenschuppen besitzt je nach Art zwischen drei und 20 geflügelte Samen.

Wuchs

Zypressen sind immergrüne Gehölze. Ihre Wuchsform variiert und ist artenabhängig säulenförmig hochwachsend bis hängend oder strauchartig. Es gibt hochkronige Arten und andere mit breiten, ausladenden Kronen. Die Zypressengewächse wachsen anfangs schnell, das Wachstum verlangsamt sich mit zunehmendem Alter. Einige Arten sind bedingt winterhart.

Standort

Zypressen sind anpassungsfähig und stellen wenige Anforderungen an ihren Standort. Sie gedeihen an sonnigen und halbschattigen Plätzen. Gern stehen sie windgeschützt, einige Arten sind kälteempfindlich. Zypressen kommen mit humosen, sandig-feuchten, leicht sauren und gut durchlässigen Böden optimal zurecht. Staunässe vertragen Cupressus-Arten nicht. Die Sahara-Zypresse verträgt karge Böden und ein trockenes Wüstenklima.

Verbreitung

Zypressen-Arten kommen vorwiegend auf der Nordhalbkugel in allen warmen Klimazonen vor. Sie wachsen im Mittelmeerraum, in Vorderasien, im Himalayagebiet, in China, Nordvietnam, im Nordwesten Afrikas, im Nahen Osten sowie im Westen Nordamerikas und in Zentralamerika. Bereits während des Römischen Reiches standen Zypressen in Kultur.

Nutzung

Zypressen sind vielseitig einzusetzen. Einige Arten sind beliebte Zierbäume in Gärten und Parks. In Asien stehen sie oftmals in Tempelgärten. Die immergrünen Gehölzpflanzen sind beliebt als Friedhofspflanzen oder dienen in Heckenform als Wind- und Sichtschutz. Einige Arten liefern begehrtes, dichtfaseriges Holz. Es ist extrem haltbar und diente früher als Bauholz oder für Instrumente. Aus den Blättern, Früchten oder Trieben einiger Arten lässt sich ein ätherisches Zypressenöl gewinnen. Dieses Öl spielt eine große Rolle in der Homöopathie sowie in der Kosmetik- und Parfümherstellung.

Pflege/Schnitt

Die meisten Zypressenarten haben einen hohen Wasserbedarf. Auf Trockenheit regieren einige Arten mit Nadelabwurf. Da Zypressen schnell wachsen, ist vor allem in Gärten ein regelmäßiger Rückschnitt notwendig. Dieser ist jährlich im Frühjahr oder Herbst durchzuführen.

Krankheiten/Schädlinge

Zypressen kann der Grauschimmel befallen. Er zeigt sich durch gaue, stark riechende Triebe. Der Pilz entwickelt sich vorwiegend durch feuchtes Klima und ist durch Lichtmangel begünstigt. Zu den möglichen Schädlingen zählt die Miniermotte, deren Raupen sich vom Zypressen-Laub ernähren. Gelegentlich kommt es zu einem Befall von Borkenkäfern. Dieses zeigt sich an abgestorbenen Trieben oder durch Braunfärbung.

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