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Eigenschaften

  • Sträucher oder Bäume
  • stammen aus warmen bis heißen Gebieten
  • Früchte teilweise essbar und süß
  • unscheinbare Blüten
  • Blätter mit verschiedenen Nervaturen

Ziziphus

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Rund 100 Arten gehören der Gattung Ziziphus an. Sie zählt zu den Kreuzdorngewächsen (bot. Rhamnaceae) in der Ordnung der Rosenartigen (Rosales). Die Gattungsarten sind pantropisch beinahe auf der gesamten Welt zu finden. Besonders viele Arten wachsen in tropischen Zonen des amerikanischen Kontinents und in Südostasien.

Blatt

Die Blätter der Ziziphus-Arten wachsen wechselständig an den Zweigen der Pflanzen. Sie sind in Blattstiel und -spreite unterteilt, wobei der Stiel immer dornig ist. Die Spreiten weisen unterschiedliche Nervaturen auf, häufiger sind die drei-nervig. Sie sind von rundlicher, ovaler bis eiförmiger oder lanzettlicher Form. Die Ränder der Blätter sind häufiger gezähnt oder gekerbt. Die Blattoberseiten sind in vielen Fällen dunkelgrün und glänzend, während die Unterseiten heller und behaart sind.

Blüte

Die Blüten der Ziziphus sind klein und unscheinbar. Sie erscheinen weiß oder gelb bis grünlich. Sie sitzen in Büscheln an den Blattachseln oder stehen in zymösen oder doldigen Blütenständen zusammen. Bei allen Gattungsarten sind die Blüten fünfzählig und zwittrig ausgebildet. Ihre Staubblätter ist randständig um den Diskus angeordnet.

Frucht

Die fleischigen Früchte, die die Gattungsarten entwickeln, sind teilweise essbar und finden häufiger Einsatz in verschiedenen Speisen oder als Obst. Sie ähneln geschmacklich Birnen. Sie sind klein und erreichen durchschnittlich eine Größe von zwei Zentimetern. Entweder wachsen sie rundlich, oder eiförmig und länglich. Es handelt sich dabei um Steinfrüchte, die unter einer glatten oder rauen Schale ein dickes Fruchtfleisch ausbilden. Ihre Stein enthalten in mehreren Kammern kleine Samen. Farblich erscheinen die Früchte gelb bis rötlich oder braun, seltener schwarz.

Wuchs

Die verschiedenen Arten wachsen als Bäume oder Sträucher und erreichen Höhen von bis zu 15 Metern. Teilweise entwickeln sich die Ziziphus kriechend oder kletternd. Die aufrechten Arten bilden häufiger ausladende Kronen aus. Sie sind artabhängig immer- oder sommergrün. Die Äste der Pflanzen sind je nach Art bedornt, hängend oder wachsen leicht gezackt.

Standort

Die Pflanzen siedeln an sonnigen Standorten auf trockenen Böden. Einige Arten wachsen in niedrigen Lagen, andere bis in Höhen von rund 2000 Metern.

Verbreitung

Die Ziziphus wachsen in warmen bis heiße Klimazonen beider Erdhalbkugeln und finden sich in ganz Asien vom Nahen Osten bis Südostasien. Besonders die Art Ziziphus jujuba gedeiht im Mittelmeerraum und in Mitteleuropa in sonnigen und warmen Gebieten.

Nutzung

Aufgrund ihrer wohlschmeckenden Früchte dienen einige Arten dem Anbau von Obst. Die Früchte der Art Ziziphus jujuba, auch Chinesische Dattel genannt, sind essbar und dienen für Kompott und Süßspeisen. Auch die Ziziphus mauritiana ist in Indien ein beliebter Lieferant süßer Früchte für Säfte, Sußigkeiten oder Chutneys. Auch die Blätter der Art dienen als Gemüse. Teilweise gelten die Ziziphus als Heilpflanzen gegen verschiedene Magenbeschwerden. Die Hölzer finden im Möbelbau und für andere Artikel Einsatz.

Pflege/Schnitt

Die Pflanzen der Gattung benötigen mäßig Wasser und vertragen keine Staunässe. Durch einen Rückschnitt der Triebspitzen behalten die Pflanzen ihre kompakte Gestalt. Da sie kaum winterhart sind, eignen sie sich in hiesigen Breiten eher für eine Kultur im Kübel. Ein frostfreies Überwintern in Innenräumen empfiehlt sich.

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