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Eigenschaften

  • immergrün
  • Thuja-ähnlich
  • hoch wachsend
  • dekorativer Wuchs
  • duftende Nadeln

Weihrauchzedern

Gattung Calocedrus ab €0.00 kaufen
     
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Die Gattung der Weihrauchzedern (bot. Calocedrus) gehört zur Familie der Zypressengewächse (Cupressaceae). Sie zählen zur Unterfamilie der Cupressoideae. Es gibt vier Arten von Weihrauchzedern. Diese sind vorwiegend im Westen der Vereinigten Staaten bis nach Mexiko sowie in Ostasien heimisch.

Weihrauchzedern erreichen Wuchshöhen von 40 und mehr Metern. Es sind immergrüne Bäume mit schuppenförmigen Blättern und einer dicken Borke. Die Beschreibung von Calocedrus erfolgte erstmals im Jahr 1873 durch den deutschen Botaniker Wilhelm Sulpiz Kurz. Der botanische Begriff Calocedrus leitet sich aus den griechischen Wörtern kallos für "schön" und kedros für "Zeder" ab. Trotz des Namens sind Weihrauchzedern keine Zedern, sondern Zypressengewächse. Weihrauchzedern erreichen unter guten Bedingungen ein sehr hohes Alter.

Blatt

Die schuppenförmigen Blätter der Weihrauchzedern sind dunkelgrün. Sie erreichen eine Länge von rund drei Millimetern. In Wirteln stehten sie schichtartig und bestehen aus zwei Flächen- sowie zwei seitlichen Kantenblättern. Diese sind lanzettförmig und gekielt. Die frontalen Flächenblätter sind spatelförmig und breit. Die Blätter verbleiben zwei bis drei Jahre an den Bäumen. Beim Zerreiben verströmen sie einen aromatischen Duft, der den deutschen Namen ''Weihrauchzeder" erklärt. Bei jungen Bäumen ist die Rinde hellbraun, später rotbraun, rissig und abblätternd. Die jungen Zweige stehen fächerförmig.

Blüte

Weihrauchzedern sind einhäusig. Sie bilden männliche und weibliche Blüten an unterschiedlichen Zweigen auf einem Baum. Die männlichen Blütenzapfen sind hellgelb und elliptisch geformt. Sie sind bis zu sechs Millimeter lang und stehen einzeln am Ende der jungen, kurzen Zweige. Die Pollenabgabe erfolgt im Winter. Die Bäume wirken in dieser Zeit gelblich. Die weiblichen Blütenzapfen sind eiförmig bis länglich und stehen endständig. Zur Reifezeit im Sommer hängen die bis zu vier Zentimeter großen Zapfen an den Zweigen.

Frucht

Die Samen bilden sich in den Zapfenschuppen. Sie besitzen zwei ungleich lange Flügel und lassen sich ab August bis in den Winter hinein verbreiten. Weihrauchzedern erreichen erst nach run 25 Jahren ihre Fruchtreife. Ab dem Moment bilden sie alle drei bis sechs Jahre eine größere Anzahl an Zapfen.

Wuchs

Die verschiedenen Arten der Weihrauchzeder entwickeln sich zu mächtigen Bäumen, die über 40 und teilweise über 60 Meter in die Höhe wachsen. Lediglich in extrem hohen Regionen bleiben sie klein oder wachsen strauchartig. Die immergrünen Bäume bilden hoch aufragende säulenartige Stämme und dicht belaubte Kronen. Die Stämme wachsen auf einen Durchmesser von zwei bis über drei Metern heran.

Charakteristisch sind die Wurzelansätze an der Stammbasis. Bei einigen Arten besitzen die Stämme junger Bäume einen dreieckigen Umriss ähnlich den Riesenmammutbäumen. Ein typisches Merkmal der Weihrauchbäume ist die rund 15 Zentimeter starke Borke bei älteren Bäumen. Sie ist längs gefurcht und orange- bis zimtfarbig. Das Holz der Gattung Calocedrus ist leicht.

Standort

Weihrauchzedern bevorzugen frische, feuchte Standorte mit nährstoffreichen Böden.

Verbreitung

Die vier Arten Weihrauchzedern kommen wild wachsend in den westlichen Regionen der USA und Mexiko. Auch in Taiwan, Myanmar, China und in Vietnam sind sie vertreten. Sie besiedeln artenabhängig Naturräume bis in Höhen von 2.800 Metern. Die Bäume wachsen in montanen Landschaften und in subtropischen Wäldern.

Nutzung

Das Holz der Weihrauchzedern ist in der Möbelherstellung beliebt. In Nordamerika dient es zur Herstellung von Bleistiften. Die Bäume sind außerdem in vielen Ländern beliebte Ziergehölze.

Krankheiten/Schädlinge

Weihrauchzedern sind robuste Gehölzpflanzen und unanfällig gegenüber Schädlingen oder Krankheiten.

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