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Eigenschaften

  • prachtvolle, farbenfrohe Blüten
  • meist kurzstängelig oder stängellos
  • häufiger mehrjährig, immergrün
  • winterhart
  • wachsen an vorwiegend sonnigen Orten

Townsendia

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Die Gattung Townsendia gehört zur Familie der Korbblütler (bot. Asteraceae). Die mit auffallenden großen Blüten geschmückten Blumen sind Bewohner vieler Regionen des westlichen Nordamerikas. Dort sind sie als Townsend-Gänseblümchen (Townsend daisies) bekannt. Innerhalb der Gattung sind 49 Arten wissenschaftlich beschrieben, von denen derzeit 26 als gültig anerkannt sind.

Unter den vielen bekannten Arten sind einige langstängelige Formen, die im Wuchs an unsere heimischen Gänseblümchen erinnern. Die meisten Arten bleiben kurzstängelig bis stängellos. Unter den Townsendien finden sich einjährige, zweijährige und mehrjährige Formen. Die kleinen, niedrig wachsenden, farbenfrohen und immergrünen Wildwest-Pflanzen sind robust und pflegeleicht. Längst haben sie ihren Einzug in unsere Gärten gehalten.

Blatt

Die typischen Blätter der Townsendien sind schmal und ganzrandig. Die Form variiert stark zwischen den einzelnen Arten, von linearen, grasartigen über löffel- bis spatelförmigen bis hin zu spitzen, lanzettförmigen, kurz-gedrungenen Blättern. Die Blätter sind bei manchen Arten leicht fleischig. Sie sind mit kurzen, rauen, silberfarbenen Härchen bedeckt. Diese dienen der Pflanze als Schutz vor starkem Frost. Bei klein bleibenden Arten bilden die Blätter eine aufliegende Blattrosette. Sie sind wechselständig angeordnet oder entspringen bei stängellosen Arten direkt aus dem Spross. Die Arten innerhalb der Gattung Townsendia sind immergrün.

Blüte

Alle Townsendia-Arten besitzen an Gänseblümchen und Bergastern erinnernde, einzeln stehende Blüten. Bei den klein bleibenden und niedrig wachsenden Pflanzen erscheinen sie groß und auffällig. Die Blüten sind entweder gestielt oder entspringen direkt dem Spross. Die Blütenfarben der Strahlenblüten reichen von reinem Weiß über zartes Pink bis hin zu leuchtendem Violett. Sie setzen mit ihren auffallenden und prachtvoll gefärbten Blüten besondere Akzente in jedem Ziergarten. Die Korbblüten des Blütenzentrums sind gelb gefärbt. Blütezeit ist im Frühling und Sommer.

Frucht

Die Townsendien bilden wie viele andere Korbblütler einsamige Schließfrüchte (Achänen). Diese sind umgeben von einem Haarkranz (Pappus).

Wuchs

Die Mehrzahl der Townsendia-Arten erreicht eine Höhe von sieben bis 20 Zentimetern. Wenige Arten erreichen eine Höhe von über 30 Zentimetern. Sie sind mit Hilfe von Pfahlwurzeln im Boden verankert. Die klein bleibenden Arten haben in vielen Fällen eine kissenartige Wuchsform und bilden Matten.

Standort

Townsendien gedeihen am besten an sonnigen Standorten. Einige Arten vertragen halbschattige Standorte. Die Pflanzen benötigen frische, grobkörnige Böden die nicht austrocknen. Der ideale Untergrund lässt keine Staunässe zu. Auch zu große und anhaltende Trockenheit schadet den Pflanzen. Eine dauerhafte und ebenmäßige Feuchtigkeit ist optimal. Sandige, grobsandige und kiesige Böden sind empfehlenswert. Townsendien sind ideal geeignet für Steingärten. Auch in kompakten Beeten oder als Trogbepflanzung sind viele Townsendia-Arten empfehlenswert. Einige stängellose, schnell wachsende Arten sind gute Bodendecker.

Verbreitung

Die Gattung Townsendia ist in zahlreichen Arten im westlichen Nordamerika (USA und Mexiko) verbreitet. Die Pflanzen gedeihen dort in vielen Ökosystemen in tieferen und höheren Lagen. Manche Arten sind alpin. Die Townsendien sind typische Bewohner der Rocky Mountains und der Prärien des Wilden Westens und bringen einen Hauch von Westernflair in jeden Garten.

Nutzung

Townsendien sind beliebte Pflanzen für den Ziergarten.

Pflege/Schnitt

Townsendien benötigen in der Gruppe eine ausreichende Distanz zwischen den einzelnen Pflanzen. Der ideale Abstand beträgt von einer zur nächsten Pflanze sieben bis fünfzehn Zentimeter. Townsendien sind in unseren Breiten winterhart. Auch im Winter ist darauf zu achten, dass die Pflanzen nicht zu viel Feuchtigkeit abbekommen. Mit grobem Kies lässt sich zu verdichteter und nasser Boden gut auflockern. Nitratreiche Böden schaden der Entwicklung der Pflanzen.

Krankheiten/Schädlinge

Als nordamerikanische Exoten sind Townsendien in Mitteleuropa extrem unanfällig für Krankheiten und Schädlinge.

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