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Eigenschaften

  • lavendelfarbene Blüten
  • gefiederte Blätter
  • ausdauernde Pfanzen
  • sommergrün
  • winterhart

Scheinanemone

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Die Scheinanemone (bot. Anemonopsis) ist eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Hahnenfußgewächse (bot. Ranunculaceae). Die Gattung besteht aus einer einzigen Art, der Anemonopsis macrophylla. Es handelt sich um eine dekorative Blütenpflanze, die in Japan endemisch vorkommt und selten in Gärten oder Parkanlagen verbreitet ist.

Die Pflanze ist gesichert seit 1877, vermutlich jedoch länger, in Kultur. Der Gattungsname stammt aus dem Griechischen und bedeutet anemonengleich. Kein Wunder, denn sowohl ihr Laub als auch die Blüten erinnern an die Anemone. Die anmutige Scheinanemone bildet blass-violette Blüten im Sommer und ist winterhart. Als Zierpflanze ist die mehrjährige Pflanze in unseren Breiten sehr selten.

Blatt

Die Scheinanemone schmückt sich mit zwei- bis vierfach gefiederten Blättern. Die einzelnen Fiederblättchen haben eine eiförmig-lanzettliche Form. Sie werden zwischen fünf und zehn Zentimeter lang. Der Blattrand ist gelappt oder unregelmäßig gesägt.

Blüte

Die Blüten entwickeln sich aus kugelrunden Knospen. Es sind Blütenschalen, die nickend an den langen überhängenden Stielen hängen. Der Blütendurchmesser misst zwei bis vier Zentimeter. Die äußeren länglichen Blütenblätter stehen beinahe waagerecht ab. Die inneren Blütenblätter stehen rosettenförmig. Sie sind verkehrt-eiförmig und stehen aufrecht. Scheinanemonen blühen von Juli bis in den August. Die Blütenfarbe ist in einem matten Lavendelton gehalten.

Frucht

Nach der Blüte entwickeln sich Samen, mit denen sich die Scheinanemone vermehrt.

Wuchs

Die Scheinanemonen sind mehrjährige, langsam wachsende Pflanzen, die zwischen 75 und 100 Zentimeter hoch werden. Trotz ihrer Größe, wirken sie zart und anmutig, was an dem langen Blütenstiel liegt, an dem mehrere der aparten Blüten hängen. Außerdem wachsen die Blüten oberhalb der Laubblätter, was sie äußerst filigran erscheinen lässt. Die Pflanzen besitzen ein Rhizom als Überdauerungsorgan. Die Scheinanemonen sind winterhart und anspruchslos.

Standort

Die Scheinanemonen wachsen wild in den sommergrünen Wäldern oder am Gehölzrand auf einer Insel in Japan. Sie bevorzugen einen schattigen bis halbschattigen und kühlen Standort und entwickeln sich optimal auf einem frischen, humosen und lehmigem Boden. Dieser ist idealerweise im Sommer leicht feucht. Im Winter vertragen die Pflanzen keine Feuchtigkeit. Scheinanemonen sind frosthart und mehrjährig. Windgeschützte Standorte eignen sich, damit die Pflanze nicht austrocknet oder die Blüten abfallen.

Verbreitung

Die Gattung ist in Japan endemisch. Sie kommt in freier Natur in den lichten feuchthumosen und sommergrünen Wäldern der größten japanischen Insel Honshu vor. Sehr gut gedeihen sie im kontinentalen Klima im Osten der Vereinigten Staaten sowie in Kanada.

Nutzung

Die Anemonopsis macrophylla kommt bei uns bisher selten als Zierpflanze im Garten vor, obwohl sie klimatisch keine Probleme in Mitteleuropa hat. Besonders schön wirkt die Scheinanemone vor Gehölzgruppen und in Pflanzkombination mit Hosta, Gräsern, Farnen oder anderen Blattschmuckpflanzen. Die Scheinanemonen sind bis jetzt seltene Liebhaberstauden, die liebliche Akzente im Schattengarten und im Waldgarten setzen.

Pflege/Schnitt

Spezielle Schnittmaßnahmen sind bei Scheinanemonen nicht notwendig. Die Stauden welken im Herbst. Die oberirdischen Pflanzenteile ziehen sich über den Winter zurück. Erst im Frühling treiben die Pflanzen wieder aus. Damit keine Feuchtigkeit im Winter die Pflanze stört, ist es sinnvoll, diese oberhalb des Rhizoms mit Laub oder Reisig abzudecken.

Krankheiten/Schädlinge

Krankheiten oder Schädlingen sind bei den Scheinanemonen nicht bekannt.

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