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Eigenschaften

  • Sträucher oder kleine Bäume
  • weiße bis rosafarbene Blütenpracht
  • lange Blütezeit von circa fünf Monaten
  • bläulich bis pupurfarben-schwarze Apfelfrüchte
  • bevorzugen warme Standorte, nicht winterhart

Rhaphiolepis

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Bei Rhaphiolepis handelt es sich um eine Gattung immergrüner Pflanzen, die zur Familie der Rosengewächse (bot. Rosaceae) gehört. Sie umfasst neun bis 15 Arten. Die Sträucher oder kleinen Bäume sind im östlichen Asien verbreitet. In China kommen sieben Arten vor. Drei sind dort endemisch.

Der englische Botaniker John Lindley beschrieb die Gattung der Rhaphiolepis erstmals im Jahr 1820, damals noch in der Schreibweise Raphiolepis. Mit den weißen bis rosafarben getönten Blüten zieren die Pflanzen Parks, Gärten und Wintergärten. Die Sträucher und Bäume blühen fünf Monate lang. Je nach den vorherrschenden Klimata am jeweiligen Standort beginnt die Blütezeit im Frühjahr, Sommer, Herbst oder Winter.

Blatt

Rhaphiolepis-Arten haben kurz gestielte Laubblätter, die wechselständig an den Zweigen angeordnet sind. Sie sind fünf bis acht Zentimeter lang und vier Zentimeter breit. Oberseits erscheint das Laub in einem tiefen Grünton, an der Unterseite ist es hellgrün gefärbt. Die Blätter weisen einfache und ledrige Blattspreiten sowie einen glatten oder gesägten Rand auf. Zudem haben die Pflanzen pfriemförmige Nebenblätter, die früh abfallen.

Blüte

Die zwittrigen, fünfzähligen Blüten der Rhaphiolepis sind klein und sternförmig. Sie treten in endständigen, traubigen oder rispigen Büscheln auf. Der Blütenbecher der Pflanzen ist glockenförmig oder röhrig. In aufrechter oder zurückgekrümmter Gestalt präsentieren sich die fünf Kelchblätter. Hinzu kommen fünf kurz genagelte Kronblätter. Sie sind weiß oder rosafarben. Rhaphiolepis-Arten haben 15 bis 20 Staubblätter. Die beiden unterständigen Fruchtblätter haben jeweils zwei aufrechte Samenanlagen. Die Pflanzen der Gattung Rhaphiolepis weisen zwei bis drei Griffel auf, die nur an ihrer Basis verwachsen sind. Auffällig ist der intensiv blumige Duft, den die Blüten der Sträucher und kleinen Bäume verströmen. Die Pflanzen blühen je nach Umfeld im Frühjahr, Sommer, Herbst oder Winter für einen langen Zeitraum von ungefähr fünf Monaten.

Frucht

Rhaphiolepis-Arten entwickeln Früchte, die in ihrer kugeligen Form kleinen Äpfeln ähneln und sich bei Reife bläulich bis purpurfarben-schwarz färben. In den Früchten sind lediglich ein oder zwei Samen enthalten. An der Fruchtoberseite findet sich ein kranzförmiger Ring. Dieser stammt von den früh abfallenden Kelchblättern.

Wuchs

Je nach Art erreichen die Pflanzen eine Wuchshöhe von bis zu drei Metern. Einige Sorten wachsen nur bis maximal einen Meter hoch. Rhaphiolepis-Arten nehmen die Gestalt von Sträuchern oder kleiner Bäume an.

Standort

Vertreter der Pflanzengattung Rhaphiolepis siedeln sonnig, absonnig, halbschattig oder schattig. Im Sommer bevorzugen sie einen halbschattigen bis sonnigen Standort - auch im Winter wünschen die Sträucher und Bäume einen hellen und milden (frostfreien) Platz. Die Temperaturen liegen bei mindestens fünf, besser noch zehn bis 15 Grad. Sie wurzeln bevorzugt in Substraten, die nährstoffreich und durchlässig mit etwas Sand versetzt sind. Die Pflanzen benötigen in jedem Fall eine gute Drainage, da sie Staunässe nicht tolerieren.

Verbreitung

Die neun bis 15 Rhaphiolepis-Arten stammen aus dem Osten Asiens, vor allem aus Indien und Südchina. Allein in China finden sich sieben Arten der Pflanzengattung, von denen drei ausschließlich dort existieren.

Nutzung

Einige Arten der Rhaphiolepis kommen als Zierpflanzen in den Gärten und Parks der warm gemäßigten bis subtropischen Zonen zum Einsatz. Die Früchte mancher Arten sind essbar. Hierzulande eignen sich die robusten und vielseitig verwendbaren Sträucher und Bäume als Kübelpflanzen.

Pflege/Schnitt

Während der warmen Frühjahrs- und Sommermonate gießt der Gärtner seine elegante Rhaphiolepis-Pflanze regelmäßig. Er verhindert, dass der Strauch oder Baum austrocknet. Wichtig ist, die Wassergabe nicht zu übertreiben. Staunässe vertragen die Arten der Rhaphiolepis wesentlich schlechter als kurzzeitige Trockenperioden. Im Winter gilt es nur so viel zu gießen, dass der Wurzelballen der Pflanze nicht gänzlich austrocknet. Von März bis August ist der Strauch oder Baum alle zwei Wochen zu düngen. Abgestorbene Pflanzenteile entfernt der Gärtner regelmäßig. Ein Rückschnitt ist nicht zwingend erforderlich, aber jederzeit möglich.

Rhaphiolepis-Pflanzen lassen sich durch Aussaat oder Stecklinge vermehren. Nur frisches Saatgut keimt zuverlässig. Wann der richtige Zeitpunkt ist, hängt von der genauen Blütezeit ab. Vor der Aussaat muss der Gärtner anhaftendes Fruchtfleisch von den Samen entfernen. Daraufhin legt er die Samen ein bis zwei Zentimeter tief in eine Mixtur aus Aussaaterde und Sand oder Perlite. Alternativ kommt Kokohum-Blumenerde infrage. Es dauert drei bis sechs Wochen, bis die Samen keimen. Dafür stellt der Gärtner die Saat hell und warm bei circa 25 Grad Celsius auf und hält sie konstant feucht und nicht zu nass.

Krankheiten/Schädlinge

Von Krankheiten und Schädlingen sind Rhaphiolepis-Arten selten betroffen. Nur Staunässe führt zum Absterben der Pflanzen. Deshalb ist wichtig, die Sträucher und Bäume nie zu stark zu bewässern. Langanhaltende trockene Perioden vermeidet der Gärtner ebenso, um sicherzustellen, dass die Zierpflanzen gut gedeihen.

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