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Eigenschaften

  • extrem seltenes Obstgehölz
  • rosa-weiße Blüten von Mai bis Juni
  • schmackhafte Früchte ab Oktober
  • wachsen drei bis fünf Meter hoch
  • brauchen sonnige Standorte mit durchlässigem Boden

Pyronia

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Die Pyronia sind selten vorkommende Gattungshybriden aus Quitte und Birne. Sie stehen vorwiegend als Zierpflanzen in Kultur. Die Gattung steht im Supertribus Pyrodae in der Familie der Rosengewächse (bot. Rosaceae). Somit zählt sie zur Ordnung der Rosenartigen (Rosales).

Die Pflanzen der Gattung entwickeln rosafarbene bis weiße Blüten in den Monaten Mai und Juni. Aus ihnen gehen im Oktober rundliche und schmackhaften Früchte hervor. Die Pyronia wachsen als kleine Bäume, die mit ihrem langsamen Wuchs über Jahre hinweg bis zu fünf Meter in der Höhe erreichen. Das zierende Obstgehölz ist in heimischen Gärten seltener anzutreffen und ist im jungen Alter nur bedingt winterhart.

Blüte

Pyronia haben elliptische Blätter. Die Länge des Laubs beträgt sechs bis 13 Zentimeter. An der Oberseite sind die Blätter der Pflanzen glänzend hellgrün. Unterseits präsentieren sie sich leicht behaart.

Aus rosaweiß gefärbten Knospen entwickeln Pyronia strahlend weiße Blüten mit violetten Staubgefäßen. Die Größe beläuft sich auf vier bis fünf Zentimeter. Für das Bestäuben der Pflanzen sind Insekten zuständig. Die Blütezeit reicht von Mai bis Juni. Vereinzelt kommt es zu einer Nachblüte im Herbst.

Frucht

Die Früchte der Pyronia weisen eine runde Form und einen Durchmesser von bis zu acht Zentimetern auf. Sie haben eine grüngelbe und rot gefleckte Schale. Das Innere der Früchte ist hell und weich. Die Früchte der Pyronia sind zum Verzehr geeignet. Dank seiner Süße ist das Fruchtfleisch von angenehmen Geschmack. Die Früchte der Pyronia reifen im Oktober.

Wuchs

Pyronia wachsen relativ langsam. Die Pflanzen erreichen eine maximale Wuchshöhe von drei bis fünf Meter.

Standort

Die Pflanzen der Gattung gedeihen nur an sonnigen Plätzen gut. Hingegen vertragen sie Standorten mit leichter Senke sowie hoher Luftfeuchte im Frühjahr nicht. Sie entwickeln unter diesen Umständen Pilzkrankheiten auf den Blättern und einen schwachen Wuchs. Ein gut durchlässiger, frischer Untergrund ist für die Pflanzen ideal.

Nutzung

Pyronia dienen vornehmlich als Zierpflanzen in kleinen Gärten und Vorgärten. Ihre Früchte eignen sich zum rohen Verzehr oder als Kompott.

Pflege/Schnitt

Die Wurzeln der Pyronia speichern reichlich Wasser. Kürzere Trockenzeiten überstehen sie problemlos. Eine dicke Schicht aus Rindenmulch um den Stamm wirkt unterstützend. Sie sorgt dafür, dass die Feuchte des Erdbodens langsamer verdunstet. Bei länger andauernden Trockenzeiten im Sommer empfiehlt es sich, die Pyronia mäßig zu gießen. Junge, frisch gepflanzte Exemplare gilt es während der ersten Wochen regelmäßig mit Wasser zu versorgen, um den Anwurzelungsprozess zu fördern.

Pyronia sind genügsam, was den Nährstoffbedarf betrifft. Es ist ausreichend, den Pflanzen alle zwei Jahre Kompost zu geben und diesen um den Baumstamm zu verteilen. Der beste Zeitpunkt ist das Frühjahr. Auch beim Pflanzen ist sinnvoll, Kompost beizufügen. Der Gärtner lichtet die Kronen der Pyronia nach Bedarf aus, um den Früchten genügend Sonnenlicht zu verschaffen. Zudem trocknet so das Blattwerk besser ab, was Pilzen vorbeugt. Ein Rückschnitt junger Triebe vor der Blüte im Frühjahr unterstützt die zunehmende Verzweigung. Frostfreie Tage sind optimal für den Schnitt. Es ist ratsam, Altholz und junge Triebe sowie abgebrochene Äste zu entfernen. Als Winterschutz eignet sich Gartenvlies auf dem Erdboden. Insbesondere junge Pyronia sind frostempfindlich.

Krankheiten/Schädlinge

Bei falscher Pflege oder ungünstigen Standorten erleiden Pyronia Pilzerkrankungen, vor allem den Birnengitterrost.

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