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Eigenschaften

  • duftende, blühende Sträucher
  • attraktive Blätter und Blüten
  • wärmeliebend, bedingt winterhart
  • Blätter duften
  • in Australien und Neuseeland beheimatet

Ozothamnus

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Die Pflanzengattung Ozothamnus (bot. Ozothamnus) umfasst 53 Arten von duftenden, blühenden Sträuchern. Sie gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Der Name setzt sich aus den griechischen Wörtern ozo und thamnus für Duft und Strauch zusammen.

Viele Menschen lieben das Außergewöhnliche in ihren Gärten. Ozothamnus sind exquisite Pflanzen, die schon durch ihren seltenen Auftritt auffallen. Bemerkenswert ist der Duft, den die kleinen Sträucher versprühen. Sie riechen nach Kampfer, erinnern an Curry. Mit diesem aromatischen Duft regen sie vora allem an warmen Tagen das Gemüt an. Der Wind streicht durch die Blätter und verteilt den herrlichen Wohlgeruch im Garten.
Diese Pflanzengattung hält noch mehr für Liebhaber des Ausgefallenen bereit: Ozothamnus erscheinen in vielen unterschiedlichen, sehr dekorativen Formen. Manchmal sind es die wunderbaren Blütentrauben, manchmal die ungewöhnlichen Blattformen, die Ozothamnus zu besonderen Pflanzen im Garten machen. Als wenn das nicht genug wäre, lieben Bienen, Schmetterlingen und andere Insekten ihre Blüten.

Solch exquisite Schönheiten brauchen ein gewisses Maß an Pflege. Diese Pflanzen sind an ein mittleres bis heißes Klima angepasst und vertragen keine strengen Fröste. Selbst wenn die Pflanzen Frost überleben, wachsen sie anschließend kümmerlicher und bilden weniger Blüten aus. Die duftenden Sträucher gedeihen am besten in einem Kübel, im Winter untergestellt in einem Innenraum, hell und frostsicher. In milden Lagen entwickeln sich einige Arten von Ozothamnus gut im Freiland, wenn sie im Winter einen guten Schutz vor Frost erhalten. Ansonsten braucht Ozothamnus keine große Pflege. Viele Arten sind wunderbare Schnittblumen, die lange in der Vase Freude bereiten.

Blatt

Die Blätter von Ozothamnus sind sehr unterschiedlich. Meist sitzen sie wechselständig ohne Stiel am Trieb. Sie sind lanzettlich, nadelförmig, spatelig, keilförmig, zurückgebildet und / oder stengelumfassend. Der Blattrand ist manchmal zurückgerollt und meist ganzrandig. Die Blätter von Ozothamnus sind zwischen einem und 40 Millimeter lang und zwischen einem bis zehn Millimeter breit. Die Blattfarbe reicht von kräftigem Grün über dunkelgrün bis silbergrau, manchmal ist die Unterseite weißlich-grün oder gelblich. Einige Arten tragen auf der Blattunterseite Haare. Ozothamnus sind immergrüne Pflanzen.

Blüte

Ozothamnus blühen reichlich von Mai bis Juni. Ihre Blütenstände erscheinen in Schirmtrauben oder Büscheln am Ende des Triebes mit oder ohne kurze Seitenstiele. Die Blütenköpfe sind aufrecht, glockenförmig oder kugelig. Die Tragblätter papierartig, kahl und sich überlappend. Die Blüten von Ozothamnus liegen wie viele, kleine Hauben voller Perlen auf den Pflanzen. Die Blüten erscheinen am häufigsten in Weiß, manchmal in Rosa, Pink oder Gelb.

Frucht

Die Pflanzengattung Ozothamnus bildet Achänen aus.

Wuchs

Ozothamnus wachsen als aufrechter Strauch. Die Höhe der ausgewachsenen Exemplare beträgt zwischen 50 Zentimeter und fünf Meter, die Breite zwischen 50 Zentimeter und zwei Meter. In einer naturnahen Umgebung wachsen die Pflanzen über mehrere Jahre hinweg kräftig.

Standort

In den geografischen Breiten Mitteleuropas brauchen alle Arten von Ozothamnus volle Sonne. Sie mögen feuchte bis trockene, nährstoffarme Böden, tolerieren kies- und lehmhaltige Erde oder Sand. Wichtig ist eine gute Drainage des Bodens, Staunässe vertragen die seltenen Pflanzen nicht. Ein in die Erde gepflanzter Ozothamnus, benötigt einen guten Windschutz, damit die kalten Winde im Winter die Pflanze nicht schädigen.

Verbreitung

Die Heimat der meisten Arten von Ozothamnus liegt in Australien, dort überwiegend in New South Wales, Victoria und Tasmanien. Einige Arten wachsen in Neuseeland und Neukaledonien.

Nutzung

Die Sträucher von Ozothamnus sind wunderbare Zierpflanzen. Viele Arten eignen sich als schöne Schnittblumen, die allein oder in einem gemischten Strauß eindrucksvolle Arrangements ergeben. Ihre papierartigen Blüten sind als Trockenblumen beliebt.

Pflege/Schnitt

Im Sommer benötigen die Pflanzen der Gattung Ozothamnus bei langer Trockenheit Wasser. Wenn die Pflanzen im Kübel wachsen, benötigen sie einen leichten Dünger in den Sommermonaten. Der umsichtige Gärtner wässert die Pflanze nach dem Düngen, damit die Pflanze durch die hohe Nährstoffkonzentration keinen Schaden nimmt. Die Büsche honorieren einen Rückschnitt mit einer schönen Form und starker Blütenbildung im nächsten Jahr. Im Winter freuen sich die edlen Schönen über einen Schutz aus Vlies oder Jute, der kalte Winde, Schnee und Eis von den Pflanzen fernhält.

Krankheiten/Schädlinge

Die süßlich-aromatisch duftenden Sträucher von Ozothamnus ziehen keine Schädlinge an und sind robust gegen Krankheiten.

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Pflanzen innerhalb der Gattung Ozothamnus Ozothamnus

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