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Eigenschaften

  • strauch- bis bäumchenartiger Wuchs
  • Blütenpracht lockt Schmetterlinge an
  • pflegeleicht und anspruchslos
  • liebt sonnige Standorte
  • in Mitteleuropa nur bedingt winterhart

Olearia

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Die Olearia (bot. Olearia) ist eine Pflanzengattung, die der Familie der Korbblütler (Asteraceae) angehört. Die Gattung zeigt sich mit über 180 Arten sehr varietätenreich. Die natürliche Heimat der Olearia ist Australasien, wobei ein Großteil der Arten aus Australien stammt.

Der Gattungsname geht auf den deutschen Gelehrten und Botaniker Johann Gottfried Olearius (1635 - 1711) zurück. Beliebt sind die strauch- oder bäumchenartigen Pflanzen der Gattung Olearia mit ihrer strahlenden Blütenpracht als Zierpflanzen in kleineren Parks und Gärten wärmerer Regionen. Dort locken sie mit ihrem dezenten Duft und ihrer Farbenpracht Bienen und Schmetterlinge an. Hübsch anzusehen sind die Pflanzen auch in Wintergärten, wo sie sich in kälteren Gegenden wohler fühlen.

Blatt

Die Laubblätter sind entweder wechsel- oder gegenständig an den Sprossachsen angeordnet oder konzentrieren sich an deren Spitzen. Bei einigen Arten sind die Laubblätter gestielt, bei anderen ungestielt. Olearia weisen eine einfache Blattspreite vor. Die Blattunterseite zeigt sich meist dicht behaart. Die Blattränder präsentieren sich sowohl glatt als auch gezahnt.

Blüte

Die Blütenstände sind end- oder seitenständig und körbchenförmig. Sie stehen je nach Art einzeln oder zu mehreren in einem Gesamtblütenstand. Teilweise sind unterhalb der Blütenkörbe Blütenstandschäfte zu finden. Aus blütenökologischer Sicht sind die Blütenkörbchen als Pseudanthium zu klassifizieren. Die Hüllblätter sind in mehreren Reihen wie Dachziegel übereinander angeordnet. Sie wirken krautig und haben trockenhäutige Ränder. Spreublätter fehlen gänzlich an dem Blütenkorbboden.

Olearia haben abhängig von der Pflanzenart halbkugelige bis eiförmige Blütenkörbe. Die Blütenkörbe zeichnen sich durch einen einreihigen Kranz weiblicher, zungen- bis fadenförmiger Strahlenblüten aus. Diese zeigen sich in weißen, purpurfarbenen oder blauen Tönen. Die zwittrigen Röhrenblüten befinden sich in der Mitte und sind weiß, gelb oder purpurfarben. Die Staubbeutel variieren in ihrer Form, ihre Basis ist teilweise spitz, teilweise stumpf oder geschwänzt. Die Griffeläste sind abgeflacht.

Frucht

Olearia bilden Achänen aus, die artabhängig kahl oder behaart sind. Die Achänen präsentieren sich in gestreifter, stielrunder bis abgeflachter Optik. Der fallschirmförmige Pappus weist zahlreiche ungleich große Borsten auf.

Wuchs

Die Olearia hat eine für die Familie der Korbblüter untypische Wuchsform. Sie präsentiert sich in Sträuchern oder kleineren Bäumchen.

Standort

Olearia bevorzugen sonnige Standorte. Die meisten Arten sind in Bezug auf den Boden wenig anspruchsvoll, sodass unterschiedlichste Untergründe geeignet sind. Eine optimale Wahl sind gut drainierte und nicht zu verdichtete Böden. Im Idealfall sind die Untergründe phosphatarm und mager. Einige Arten gedeihen auf kalkhaltige Böden.

Verbreitung

Die Gattung Olearia kommt in der Natur ausschließlich in Australasien vor. Australien weist etwa 130 Arten vor, einige dieser Arten sind nur dort anzutreffen. Andere Arten wachsen in Tasmanien, Neuseeland, auf der Lord-Howe-Insel oder in Neuguinea.

Nutzung

Die meisten Arten der Olearia sind angesichts ihrer farbenfrohen, schönen Blüte und ihres strauch- oder bäumchenartigen Wachstums als Zierpflanze bei Gärtnern beliebt. Sie sind in Ziergärten und in kleineren Parks gern gesehen. Als Kübelpflanze verschönern Olearia in kühleren Regionen Außen- und Innenbereiche.

Pflege/Schnitt

Die Arten der Olearia sind in der Regel pflegeleicht. Ein Schnitt ist einmal im Jahr ratsam, als Zeitpunkt ist der Sommer, am besten direkt nach der Blüte, vorzuziehen. Bei Wunsch ist ein starker Rückschnitt bei den meisten Pflanzen ebenfalls möglich. Ein Großteil der Arten ist nur für die wärmeren Regionen Mitteleuropas geeignet. In kälteren Gebieten empfiehlen sie sich als Kübelpflanzen, um sie im Winter in einen geschützten Bereich zu versetzen. In Gegenden, in denen ein starker, austrocknender und kühler Wind weht, ist es ratsam, die Olearia mit Mulch zu schützen.

Krankheiten/Schädlinge

Die Schmetterlingsraupen von einigen Lepidoptera-Arten lieben die Olearia als Nahrung. Sie bohren die Stämme an. In Landstrichen, in denen die entsprechenden Insekten vorkommen, empfiehlt es sich, die Pflanze regelmäßig zu untersuchen und gegebenenfalls möglichst ökologisch verträgliche Maßnahmen einzuleiten.

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