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Eigenschaften

  • Gattung mit drei Arten
  • reich blühende Sträucher oder kleine Bäume
  • unterschiedliche Laubfarben an waagerechten Zweigen
  • riemen-förmige Blüten, ähneln denen der Zaubernuss
  • geringe Winterhärte bis -5 °C

Loropetalum

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Die Pflanzen der Gattung Loropetalum stehen innerhalb der Familie der Zaubernussgewächse (bot. Hamamelidaceae), die zur Ordnung der Steinbrechartigen (Saxifragales) zählt. Die Gattung umfasst lediglich die drei Arten Loropetalum chinense, Loropetalum lanceum und Loropetalum subcordatum.

Der deutsche Gattungsname Riemenblüten bezieht sich auf die Blütenform und ist wörtlich aus dem Griechischen loron für Riemen und petalon für Blüte übersetzt. Die Gattungsarten wachsen als Sträucher oder kleine Bäume. Die Arten stammen aus dem Himalaja, China und Japan. Auch wachsen Loropetalum in Indien. In Europa kommt hauptsächlich die Art Loropetalum chinese in Kultur vor. Da die Pflanzen für unsere Breiten eine zu geringe Winterhärte aufweisen, finden sie sich häufiger als zierende Kübelpflanzen.

Blatt

Die Blätter variieren farblich stark innerhalb der Gattung. Es kommen sowohl verschiedene Grüntöne als auch violett und rot gefärbte Blätter, sowie solche mit Bronzetönen vor. Oftmals verändern die Blätterfarben sich im Laufe des Wachstums. Artübergreifend sind sie klein und oval geformt. Ihre Oberfläche ist häufiger rau und sie stehen wechselständig an den Zweigen.

Blüte

Die Blüten erscheinen im Frühjahr in großer Anzahl und stehen in dichten Büscheln zusammen. Sie ähneln denen der Zaubernuss (Hamamelis). Jede Einzelblüte weist vier bis sechs gedrehte Blütenblätter auf. Sie hängen herab und sind riemen-förmig und zwischen einem und zwei Zentimeter lang. Die Blüten erscheinen weiß, zart-gelb oder rosé bis pinkfarben.

Wuchs

Die Pflanzen der Gattung Loropetalum wachsen als Sträucher oder kleine Bäume. Oftmals sind sie stark ausladend und mit horizontal verzweigenden Ästen. Während die Art Loropetalum chinense auf maximal knapp vier Meter wächst, erreichen lanceum und subcordatum bis zu 13 Meter in der Höhe.

Standort

Die Riemenblüten wachsen vorzugsweise auf durchlässigem Boden, der leicht sauer ist. Der Untergrund weist idealerweise genügend Feuchte auf, jedoch keine Staunässe. Zum optimalen Gedeihen benötigen die Blühpflanzen einen sonnigen Platz. Auch wachsen sie gut an halbschattigen Standorten.

Verbreitung

Die Arten der Loropetalum stammen aus Gebieten mit warmen oder gemäßigten Klimata. Ursprünglich entstammt die Gattung dem Himalaja und dem südöstlichen Asien. Alle drei Arten finden sich in China. Auch in Japan und wachsen die Riemenblüten wild.

Nutzung

Die Riemenblüten gelten als üppig blühende Zierpflanzen, die mit ihrer auffälligen Laubfarbe schöne Akzente im Garten oder in Parkanlagen setzen. Sie begeistern mit ihren hübschen Blütenbüscheln an den waagerechten Zweigen. Da die Pflanzen nur bedingt winterhart sind, empfiehlt sich in unseren Breiten eine Kultur im Kübel.

Die Art Loropetalum chinense enthält mutmaßlich entzündungshemmende Wirkstoffe und findet häufiger als Heilpflanze Einsatz. Sie soll reinigend und blutstillend und gegen Hustenreiz wirken. Eingesetzt finden sich die getrockneten und zermahlenen Blätter der Pflanzen. Wissenschaftlich sind diese Wirkweisen nicht fundiert.

Pflege/Schnitt

Die Pflanzen der hierzulande erhältlichen Gattungsart sind nur mäßig winterhart und tolerieren Temperaturen bis circa minus fünf Grad Celsius. Kübelpflanzen überwintern an frostfreien Standorten. Der Gärtner achtet bei den Riemenblüten auf eine ausreichende Wasserzufuhr und vermeidet in jedem Fall Staunässe für die Pflanzen. Die Riemenblüten vermehrt er durch Stecklinge. Das Vermehren durch Samen ist möglich, doch mit einem höheren Aufwand verbunden.

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