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Eigenschaften

  • einjährige Sommerblumen
  • schöne Blütenform
  • viele Farbvariationen
  • Blüte bis in die Winterzeit
  • variable Größe von 20 bis 90 Zentimetern

Löwenmäuler

Gattung Antirrhinum ab €0.00 kaufen
     
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Die Löwenmäuler oder Löwenmäulchen (bot. Antirrhinum) gehören als Pflanzengattung zur Familie der Wegerichgewächse (Plantaginaceae). Hauptsächlich ist diese Gattung in den westlichen Mittelmeerzonen und in Nordamerika angesiedelt. Die Löwenmäuler haben ein getrenntes Verbreitungsgebiet und kommen mit 21 Arten überwiegend im westlichen Mittelmeerraum und mit 15 Arten in Nordamerika vor.

Die Züchtung der Schnitt- und Gartenblume reicht bis ins 15. Jahrhundert zurück. Die Löwenmäuler sind robust und stellen geringe Anforderungen an ihr Umfeld. Bei Pflanzenfreunden und Hobbygärtnern ist diese Gattung extrem beliebt. Ein weiterer Grund für Ihre Beliebtheit sind die farbintensiven Blüten. In milden Wintern sind sie bis in den Dezember hinein zu bewundern. Die robusten Zierpflanzen glänzen im Garten durch ihre besondere Farbnote und sind als Balkonpflanze sehr beliebt.

Blatt

Die Form der Blätter der Pflanzen aus der Gattung der Antirrhinum haben eine längliche, eiförmige und zugespitzte Form. Die Anordnung verläuft gegenständig. Im Gegensatz zu den am Blütenstand sitzenden Blättern, sind diese weiter unten angeordnet und meist mit einem Stiel versehen. Die Blätter erscheinen in ovaler Form und in einem frischen Grün. Abhängig von der Sorte, leuchtet die Farbe in einem gelb marmorierten Ton.

Blüte

Die Blüte gliedert sich in mehrere Einzelblüten, die an kurzen Stielen dicht zusammenstehen. Mit einem leichten seitlichen Druck öffnet sich die Blüte wie ein kleiner Mund. Dem Namen entsprechend, erinnert der Anblick an ein kleines Löwenmaul oder eine Maske.
Die Blütenfarben reichen von Orange, Gelb und Weiß bis zu unterschiedlichen Rot- und Rosatönen. Besonders attraktiv sind die Züchtungen, die der Handel sowohl in einer zweifarbigen Kombination als auch im Pastellton anbietet. Die generelle Blütezeit des Löwenmäuler erfolgt von Juni bis September.

Frucht

Die Frucht besteht aus einer zweifächrig angeordneten Kapsel.

Wuchs

Die Löwenmäuler sind einjährige Sommerblumen. Je nach Zuchtform erreichen sie eine Höhe von 20 bis 100 Zentimetern. Unterschiede gibt es zwischen den niedrigen wachsenden Sorten (20 bis 30 Zentimeter) und den kompakt wachsenden, großen aufrechten Sorten (bis 90 Zentimeter) mit kräftigem Stiel. Sie gelten als ausdauernd und krautig wachsende Pflanzen.

Standort

Das Löwenmaul bevorzugt einen sonnigen, warmen und leicht durchlässigen Boden. Vorzugsweise aus Lehm, Sand oder Humus bestehend. Sofern die Hitze nicht zu stark ist, bieten sich nährstoffreiche und nicht zu ausgetrocknete Gartenböden an. Auch Standorte im halbschattigen Bereich sind eine gute Alternative. Ist die Strahlung der Sonne zu gering, verzögert sich das Wachstum und die Blüte bleibt aus. Nach einem Regenguss ist ein rasches Trocknen der Blätter wichtig. Dafür ist ein luftiger Standort von Vorteil.

Verbreitung

Die Antirrhinum kommen mit circa 40 Arten als Stauden und Einjährige in Europa und Nordamerika vor.

Nutzung

Als sogenannte Sommerblüher lässt sich die Gattung im Beet gut mit anderen Sommerblumen kombinieren. Sie erzeugen ein farbenfrohes Blütenmeer im heimischen Garten. Eine klassische Nutzpflanze für die Heilkunde oder Medizin ist die Gattung nicht.

Pflege/Schnitt

Für eine gute Verzweigung empfiehlt es sich, die Triebe der Jungpflanzen in einer Höhe von rund zehn Zentimetern abzuknipsen. Für eine schöne und ausdauernde Blütenpracht reichen regelmäßige Düngergaben. Je nach Bedarf benötigt die Pflanze kalkarmes Regenwasser. Staunässe ist zu vermeiden. Auch ein zu trockener Boden kann dem Löwenmaul Schaden zufügen.

Krankheiten/Schädlinge

Die häufigsten Krankheitssymptome des Löwenmauls sind Pilzkrankheiten. Auch wenn sich die Pflanze sonst sehr robust zeigt. Gerade die länglichen Blätter leiden bei ständiger Nässe häufig an Löwenmaulrost, echten oder unechten Mehltau. Daher sind Standorte mit wenig Zugluft oder geringem Wind zu empfehlen, an denen die Blätter rascher abtrocknen. Das gleiche gilt für die Haltung im Kübel. Auch hier führt Staunässe zu Schäden im Bereich der Wurzeln.

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