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Eigenschaften

  • bis zu drei Meter lange Wedel
  • bevorzugt schattige und halbschattige Standorte
  • wachsen aufrecht und leicht überhängend
  • robust und pflegeleicht
  • im Mittelmeerraum verbreitet

Kettenfarne

Gattung Woodwardia ab €0.00 kaufen
     
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Die Pflanzengattung der Kettenfarne (bot. Woodwardia) umfasst rund 14 bis 20 verschiedene Arten und gehört zur Familie der Rippenfarngewächse (Blechnaceae). Ihr botanischer Name ehrt den englischen Botaniker Thomas Jenkinson Woodward. Charakteristisch für Woodwardia ist die kettenartige Anordnung der Blätter an Wedeln.

Diese pflegeleichte und ausgesprochen robuste Gattung bereichert ihr Umfeld mit ihrer Pracht das ganze Jahr über. Die blütenlose Sporenpflanze dient nicht als Insektenweide und ist in Teilen giftig. Bestens eignen sich die Arten der Woodwardia, um Plätze im Schatten oder Halbschatten mit üppigem Grün zu füllen. Nicht alleine wegen ihres langen Lebens und der geringen Ansprüche erfreuen sich Kettenfarne großer Beliebtheit. Auch mit ihrem grazilen und mediterranen Aussehen verleihen sie jedem Garten ein bezauberndes Flair.

Blatt

Der Kettenfarn besitzt überhängende Wedel. Diese erreichen eine Länge von 50 Zentimetern bis zu drei Metern. An der Spitze der Wedel bilden sich Brutknospen (Bulbillen). An den Wedeln reihen sich die immergrünen Blätter kettenartig auf. Je nach Art sind die Wedel des Kettenfarns einfach, zweifach oder dreifach gefiedert.
Die Form der Blattspreite ist meist dreieckig oder oval-lanzettlich. Die einzelnen Blätter oder Fiedern erreichen eine Länge zwischen 30 und 100 Zentimetern und sind von ledriger Beschaffenheit. An der Unterseite befinden sich entlang der Mittelrippe die sogenannten Sori. Diese enthalten die von April bis August reifenden Sporen der Woodwardia und sind in zwei Reihen angeordnet. Die Blätter leuchten in kräftigem Mittel- bis Dunkelgrün. Manche Arten bezaubern mit einem roten oder braunen Blattaustrieb.

Wuchs

Die verschiedenen Arten der Woodwardia wachsen aufrecht und leicht überhängend, manche Spezies bildet einen trichterförmigen Wuchs aus. Das Wurzelgeflecht wächst weit verzweigt und dicht unter der Bodenoberfläche.

Standort

An einem schattigen bis halbschattigen Standort gedeihen Kettenfarne am besten. Zudem bevorzugen es die Kettenfarne feucht und kühl. Daher stehen sie in ihrem natürlichen Umfeld bevorzugt in Wäldern oder nahe an Gewässern. Die Arten von Woodwardia wachsen in mull- und humusreichen Böden. Einige Arten entwickeln sich in kalkhaltigem oder neutralem Boden optimal.

Verbreitung

Besonders im Mittelmeerraum sind die Kettenfarne sehr verbreitet, beispielsweise in Spanien und Portugal, aber auch auf Kreta und den Kanaren.

Pflege/Schnitt

Egal, um welche Art es sich handelt, die Kettenfarne sind ausgesprochen robust und erfordern wenig Pflege, sofern die richtigen Standortbedingungen und eine feuchte Bodenbeschaffenheit gegeben sind. Zu große Mengen an Wasser im Bereich des Bodens vertragen die Pflanzen nicht. Auch zu große Trockenheit wirkt sich negativ auf das Wachstum aus. Dem lässt sich vorbeugen, indem der Boden rund um die Wurzeln eine Schicht Mulch aus Laub- oder Komposterde erhält.
Beim Jäten oder Harken ist vorsichtig vorzugehen, da die langen Wurzelausläufer nah an der Bodenoberfläche verlaufen. Kettenfarne sind winterhart. Im Frühling lassen sich abgestorbene, braune Wedel des Kettenfarns entfernen. Am besten schneidet der Gärtner die Farnwedel dicht an der Basis mit einem sauberen und scharfen Messer ab, um das Austreiben von neuen Blättern anzuregen.

Krankheiten/Schädlinge

Kettenfarne sind Krankheiten gegenüber widerstandsfähig und robust. Eher führen Pflegefehler wie übermäßiges Gießen in seltenen Fällen zu Pilzbefall oder Wurzelfäule. Schnell deutet sich das über braune Blätter an. Auch meiden viele der bekannten Gartenschädlinge wie Schnecken den Kettenfarn. Das macht ihn zu einem guten Pflanzpartner, um diese hungrigen Gäste von anderen Pflanzen fernzuhalten. Nur für einige Arten von Milben und Läusen zeigt sich Woodwardia anfällig.

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