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Eigenschaften

  • weiße Zungenblüten und gelbe Röhrenblüten
  • kegelförmiger Blütenboden
  • aromatischer Duft
  • verzweigter Wuchs
  • weltweit verbreitet

Kamillen

Gattung Matricaria ab €0.00 kaufen
     
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Die Kamille (Matricaria) ist eine Gattung innerhalb der Familie der Korbblütler. Bei der Matricaria handelt es sich um eine einjährige Krautpflanze. Die Kamille ist hierzulande und in weiteren Ländern als beliebte Heilpflanze bekannt. Als Tee verabreicht, hilft sie gegen Schmerzen, Entzündungen, Magen-Darmbeschwerden und Infektionen.

Kamillen haben eine lange Blütezeit. Sie blühen zwischen Mai und September und sind dabei nicht anspruchsvoll. Deshalb sind die Pflanzen der Gattung Matricaria mittlerweile fast überall auf der Welt verbreitet sind. Zu den Matricaria gehören beispielsweise die Strahlenlose Kamille und die Echte Kamille. Nicht zu den Matricaria gehören die Geruchlose Kamille, die Echte Strandkamille oder die Teppichkamille.

Blatt

Das Blatt der Kamille ist zwei- bis dreifach fiederteilig. Die Blättchen sind zumeist schmal und länglich und laufen spitz zu. Bei manchen Arten sind die Blätter gedrungen, behaart oder abgeflacht.

Blüte

Charakteristisch sind die Blüten. Kamillen haben einen kegelförmigen Blütenboden, der bei den unterschiedlichen Arten gefüllt oder hohl ist. Die Röhrenblüten sind gelb und die Blütenzungen sind weiß. Eine Ausnahme stellt die Strahlenlose Kamille dar, der die weißen Blütenzungen fehlen.

Frucht

Kamillen bilden über die Blütezeit an den Blütenköpfen sogenannte Achänen aus. Dabei handelt es sich um nussähnliche Früchte, die bei Korbblütlern üblich sind. Sie werden bei Kamillen bis zu zwei Millimeter lang und weisen eine grau-bläuliche Farbe auf.

Wuchs

Die Kamille erreicht eine Höhe von fünf Zentimetern bis maximal einen Meter. Diese Unterschiede sind der Artenvielfalt geschuldet. Der Stängel von Kamillen ist aufrecht und verzweigt.

Standort

Die Kamille wächst auf nährstoffhaltigen Grund. Sie ist auf Äckern, auf Wiesen und an Bächen zu finden. Die Böden sind humos und lehmig, gerne leicht sandig. Zu feuchten Boden toleriert sie nicht, da die Kamille einen trockeneren Boden bevorzugt. Die Pflanze ist anspruchslos dem Standort gegenüber. Deshalb ist sie auch auf kargen Böden zu finden. Kamillen wachsen in Gebirgen bis zu einer Höhe von 1200 bis 1700 Metern. Viel Sonne und warme Temperaturen sind wichtig für ein gesundes Wachstum.

Verbreitung

Die Kamille ist in Vorderasien, Asien, in den meisten Ländern Europas, in Nordamerika, in Australien und in Nordafrika verbreitet.

Nutzung

Kamillen sind teilweise essbar und eine beliebte Zutat zum Tee. Auch für Umschläge und Salben sind die Heilpflanzen bekannt. Kamille hat eine gesundheitsfördernde Wirkung, da sie Entzündungen, Schmerzen und Krämpfen entgegenwirkt. Die Echte Kamille kommt gegen Bauchschmerzen und bei Hämorrhoiden zum Einsatz. Sie wirkt antibakteriell und kann die Symptome bei Erkältungen mildern. Auch andere Arten der Kamille dienen zum Teil als Heilpflanzen. Beispielsweise die Strahlenlose Kamille (Matricaria discoidea). Allerdings fehlt ihr die entzündungshemmende Wirkung.

Pflege/Schnitt

Kamillen sind in ihrer Pflege anspruchslos. Nur mit Kälte kommen sie nicht gut zurecht. Wenn die Aussaat im Herbst erfolgt, trotzen die bis zum Winter herausgewachsenen Rosetten der Kälte trotzdem. Die Aussaat im Frühling ist schwieriger, weil es in dieser Jahreszeit zeitweilig erneut zu Frost kommen kann. In einer Mischkultur lassen sich Kamillen am besten anpflanzen. Kamillen vertragen sich gut mit diversen Kohlsorten. Dazu zählen Lauch, Zwiebeln, Kapuzinerkresse, Sellerie und Kartoffeln.

Krankheiten/Schädlinge

Im Gegensatz zu anderen Pflanzen ist die Kamille absolut unempfindlich gegenüber vielen Schädlingen. Nicht gefeit ist sie vor Blattläusen. Der gefährlichste Schädling der Kamille stellt der Kamillenglattkäfer dar. Dieser frisst die Blütenköpfe komplett auf. Darüber sind Pilze und Mehltau der Matricaria gefährlich. Ist eine Pflanze davon betroffen, ist sie im Ganzen zu entfernen und entsorgen.

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