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Eigenschaften

  • leuchtende Blüten und Blattfarben
  • prägnanter Duft
  • heilende Wirkung
  • pflegeleicht
  • winterhart

Goldbaldrian

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Die Gattung Goldbaldrian (bot. Patrinia) gehört zur Familie der Geißblattgewächse (Caprifoliaceae) innerhalb der Familie der Baldriangewächse (Valerianoideae). Bekannt sind 17 Arten des Goldbaldrian, die sich in Eigenschaften wie Blattform und Wuchshöhe unterscheiden. Ursprünglich sind viele dieser Arten in Asien, vorwiegend in den Bergen Ostasiens und Japans beheimatet.

Bekannt ist Patrinia für ihre Rolle in der homöopathischen Medizin. Schon in der traditionellen chinesischen Medizin setzten die Mediziner auf die heilende Wirkung der gemahlenen Wurzeln oder Blätter. Bei uns ist der Goldbaldrian als Zierpflanze im Gartenbeet beliebt. Mit seiner leuchtenden Farbe verschönert er Staudenbeete und Gehölze. Dank seines natürlichen Aussehens fügt er sich gut in halbwilde Bepflanzungen ein. Der Goldbaldrian stellt geringe Ansprüche an Boden und Standort. Die langlebigen Pflanzen sind bei vielen Gärtnern geschätzt und beliebt.

Blatt

Gemeinsam haben alle Arten der Patrinia die grüne Färbung und ovale Form ihrer Blätter. Sie wachsen in kleinen Ansammlungen vom drahtigen Stamm aus und sind artabhängig einfach oder geteilt. Bei einigen Arten verfügen die Blätter über gezahnte Ränder, beispielsweise die Patrinia heterophylla.

Blüte

Die Blüten des Goldbaldrian sind in den meisten Fällen gelb. Jedoch gibt es Unterarten mit weiß gefärbten Blüten. Die Form der Blüten ist doldenartig. Dolden haben eine verkürzte Blütenachse, von der Nebenachsen ausgehen, die alle von ähnlicher Länge sind. Die Blüten stehen in kleinen Clustern zusammen. Der Goldbaldrian blüht im Sommer und ist bekannt für seine lange Blühzeit, die von Art zu Art leicht variiert. Die Blüten verströmen einen prägnanten Duft und locken zahlreiche Insekten an.

Wuchs

Die Wuchshöhe des Goldbaldrian differiert der Art nach zwischen 25 bis rund 100 Zentimeter.

Standort

Am wohlsten fühlt sich die Gattung der Patrinia an sonnigen bis halbschattigen Standorten. In puncto Boden stellt der Goldbaldrian keine besonderen Ansprüche an seinen Gärtner. Er gedeiht unter normalen Bedingungen, am besten in kühler, humusreicher Erde. Zu nasse Wurzeln führen zum Absterben der Pflanze. Deshalb ist Staunässe zu vermeiden.

Verbreitung

Heimisch ist der Goldbaldrian in Asien. Er wächst dort in den Graslandschaften und Bergen von Ostasien und Japan. Inzwischen ist er in vielen anderen wettergemäßigten Regionen der Nordhalbkugel verbreitet. Dazu zählt der Raum rund ums Mittelmeer und Südeuropa. Dank seiner Wetterfestigkeit gedeiht er in kälteren Gebieten wie hier in Deutschland. Nicht anzutreffen ist der Goldbaldrian in tropischen und wüstenartigen Regionen der Erde.

Nutzung

Gärtner schätzen den Goldbaldrian vor allem aufgrund seiner starken Farbe. Er macht sich gut in halbwilden Bepflanzungen und umgeben von Pflanzen, zwischen denen seine Färbung gut zur Geltung kommt. Homöopathen setzen den Goldbaldrian gerne in ihren Therapien ein. Seine Wurzeln haben eine antibakterielle Wirkung und sind in Mitteln gegen Abszesse und Entzündungen von Nutzen. Auch eine leicht beruhigende Wirkung wird den Extrakten aus den Wurzeln nachgesagt.

Der Goldbaldrian eignet sich ideal für die Verwendung in Sträußen und Gestecken. Allerdings ist bei einigen Arten Vorsicht geboten. Die Blüten strömen einen extrem prägnanten Duft aus. Dieser Duft brachte dem Goldbaldrian den Spitznamen Schweißfußpflanze ein.

Pflege/Schnitt

Der Goldbaldrian ist in der Pflege unkompliziert. Er benötigt einen trockenen Boden und ist für leichte Wassergaben bei extrem trockenen Wetterbedingungen dankbar. Die Pflanze ist in unserer Klimazone frosthart und übersteht kalte Winter im Gartenbeet ohne Schaden zu nehmen.

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