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Eigenschaften

  • Wuchshöhe bis 250 Zentimeter
  • feuchte, sonnige bis halbschattige Standorte
  • winterharte Pflanzen
  • teppichbildende Arten, rasches Breitenwachstum
  • dekorative Zierpflanzen

Glanzgräser

Gattung Phalaris ab €3.30 kaufen
     
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Die Gattung der Glanzgräser gehört der Familie der Süßgräser an. Sowohl die deutsche Bezeichnung als auch der botanische Gattungsbegriff Phalaris leiten sich vom griechischen phalaros ab, was so viel bedeutet, wie glänzend. Je nach Auffassung gehören der Gattung 15 oder 22 Arten an.

Der schwedische Botaniker Carl von Linné katalogisierte die Gattung und gab der Phalaris ihren Namen. Wie viele andere Ziergräser war das Glanzgras lange Zeit für gestalterische Aspekte in Schau- und privaten Ziergärten unbeachtet. Erst in den letzten Jahren gewannen die dekorativen Gräser an Bedeutung. Als zurückhaltende Gestaltungselemente finden sie Einzug in eine moderne Gartengestaltung mit prägenden Einzelpflanzen und verbindenden Elementen aus Gräserstauden und -feldern.

Blatt

Die Blätter der Glanzgräser sind flach und gerade. Einige Sorten gedeihen als Stauden. Je nach Wuchshöhe entstehen überhängenden Blatthorste. Andere Arten breiten sich über Rhizomen aus und bilden so dauerhaft geschlossene Blattteppiche. Je kürzer die Wuchshöhe und geschlossener der Blattteppich, umso aufrechter bleibt das Blattwerk stehen. In der Folge erweckt ein und dieselbe Art, je nach Ausbreitung, einen hohen oder einen flachen und hängenden Eindruck.

Blüte

Die Blüten der Glanzgräser sind klein und unscheinbar. Die Blütenfarbe variiert artenabhängig. Die Blüten bilden getreideähnliche Rispen, die entweder locker zusammenstehen oder dicht gedrängt den Eindruck einer Ähre erwecken.

Wuchs

Wie viele andere Gattungen der Gräser, nimmt das Glanzgras unterschiedliche Wuchsformen an. Manche Arten bleiben mit Wuchshöhen von bis zu 40 Zentimetern klein, während andere Arten bis zu 250 Zentimeter Höhe erreichen. Auch die Ausbreitung erfolgt unterschiedlich, entweder als Staude oder mittels Rhizomen flächendeckend. Aggressive Arten neigen zu einer rasanten Ausbreitung. In diesem Fall ist eine eindämmende Maßnahme von Vorteil.

Standort

Glanzgräser bevorzugen sonnige bis halbschattige Standorte auf feuchten Böden. Die natürlichen Standorte sind meist Feuchtwiesen, Waldränder sowie Standorte in Ufernähe von Bachläufen oder Seen. Invasive Arten breiten sich auch an sogenannten gestörten Standorten wie Straßenböschungen, Brachflächen und Schutthalden aus.

Verbreitung

Ursprünglich stammen die Glanzgräser entweder aus dem Mittelmeerraum oder aus den warm gemäßigten Gebieten Südamerikas. Im Laufe der Jahrhunderte verschleppte der Mensch die Grasarten in viele Gebiete der Erde oder siedelte sie als Zierpflanze bewusst an. Während einige Arten nicht für jeden Standort geeignet sind, neigen andere Arten zu invasivem Verhalten. Das örtlich vorherrschende Angebot an Wärme, Wasser und Licht nehmen die Pflanzen dankbar an und passen sich adaptiv an diese neuen Standortbedingungen an.

Nutzung

Auch wenn die Glanzgräser den Süßgräsern angehören, beinhaltet die Gattung keine zum Verzehr geeigneten Arten. Der Einsatz der Gräser beschränkt sich auf gärtnerische Aspekte zur Bereicherung moderner Ziergärten. Die dekorative Eigenschaft, dass Blätter und Stängel die Wintermonate in Braun- und Grautönen überdauern, verhilft dem Glanzgras zu einer ganzjährig ansprechenden Optik.

Pflege/Schnitt

Eine besondere Pflege benötigen Glanzgräser nicht. Am geeigneten Standort gedeihen sie ohne weiteres Zutun. Hauptsache es steht ihnen genügend Wasser zur Verfügung. Im Frühjahr erfolgt der Rückschnitt von Stängel und Blättern knapp oberhalb des Erdreichs, um die neuen Triebe mit Luft und Licht zu versorgen. Die teppichbildenden Arten sind regelmäßig einzudämmen. Sonst breiten sich die Pflanzen in Windeseile aus. Das Verwenden von Rhizomensperren oder wiederkehrendes Abstechen des Wurzelballens sorgt für Abhilfe.

Krankheiten/Schädlinge

Die weite Verbreitung der Glanzgräser spricht für ihr robustes Wesen. Spezifische Schädlinge und Krankheiten sind nicht bekannt. Auch ungeübten Gärtnern gelingt die Kultivierung der Pflanzen.

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