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Eigenschaften

  • krautige, meist einjährige Blütenpflanzen
  • Blätter rund bis herzförmig
  • lange Blütenpracht von Mai bis Oktober
  • viele verschiedene Blütenfarben
  • anspruchsvolle und pflegeintensive Pflanzen

Elfensporn

Gattung Diascia ab €0.00 kaufen
     
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Elfensporn (bot. Diascia) ist eine Pflanzengattung, die zur Familie der Braunwurzgewächse (bot. Scrophulariaceae) gehört. Je nach Autor umfasst sie 65 bis 86 Arten. Diese krautigen, einjährigen oder ausdauernden Blütenpflanzen sind im südlichen Afrika beheimatet. Das Verbreitungsgebiet schließt Südafrika, Lesotho und benachbarte Gebiete ein.

In den 1990er-Jahren ist der Elfensporn erstmals nach Deutschland gekommen. In kurzer Zeit hat er sich zu einer beliebten Balkonpflanze entwickelt. Dies ist vor allem der üppigen Blüte und der kompakten Wuchsform zu verdanken. Die verschiedenen Arten der Gattung kommen in Balkonkästen und Blumenampeln gut zur Geltung. Darüber hinaus eignen sich Diascia-Pflanzen für Staudenbeete. Sie erwirken einen wunderbaren Blickfang im grünen Bereich des Zuhauses.

Blatt

Die Blätter des Elfensporns sind matt- bis sattgrün gefärbt, erscheinen rund, oval, eiförmig oder herzförmig und bilden einen zauberhaften Rahmen für die prächtigen Blüten. Gesägt oder doppelt gesägt präsentiert sich der Blattrand.

Blüte

Ab Mai oder Juni bilden sich an den Rispen zahlreiche fünffach gelappte Blüten. Abhängig von Art und Sorte sind sie rosafarben, rot oder apricotfarben. Seltener treten sie in Weiß, sattem Orange oder Violett zutage. Bei den meisten Arten der Gattung reicht die Blüte bis in den Herbst hinein. Erst im Oktober verblühen die Pflanzen letztmalig. Vereinzelt kommt es zu einem Stillstand der Blüte im Monat Juli, ehe der Elfensporn im August neue Blüten zeigt. Ohne Samenbildung (durch Ausputzen) blühen Diascia-Pflanzen den ganzen Sommer über.

Frucht

Diascia bilden wandspaltige Kapselfrüchte, die nicht zum Verzehr geeignet sind.

Wuchs

Der Elfensporn wächst krautig und buschig, breit, gleichzeitig kompakt sowie niedrig liegend bis kriechend. Größere Exemplare entwickeln sich leicht hängend. Je nach Art und Sorte erreichen die eleganten Pflanzen eine Höhe von 20 bis 50 Zentimeter.

Standort

Diascia-Pflanzen bevorzugen vollsonnige Standorte, um ihre Blütenpracht ideal auszubilden. Zur Not begnügen sich die Arten des Elfensporns mit halbschattigen Plätzen. Vollschatten gilt es zu vermeiden, dort wachsen die Pflanzen kümmerlich und haben Probleme, Blüten auszubilden. Wichtig ist zudem ein windgeschützter Standort. Winde verträgt der Elfensporn schlecht. Was den Boden angeht, wünscht sich der Elfensporn durchlässige Erde, denn Staunässe verträgt er nicht. Humose Böden sind ideal, je nährstoffreicher der Untergrund ist, desto prächtiger gedeihen die Diascia-Pflanzen.

Verbreitung

Die Gattung Diascia setzt sich aus 65 bis 86 Arten zusammen, die aus dem Süden Afrikas stammen. Dort sind die Pflanzen in Südafrika, Lesotho sowie in benachbarten Gebieten beheimatet.

Wuchs

Durch den überschaubaren Wuchs und die üppigen Blüten in herrlichen Farben eignet sich der Elfensporn gut, um gängige Terrassen-, Balkon- und Sommerblumen zu ergänzen. Sehr gefragt sind die leicht überhängend wachsenden Arten beziehungsweise Sorten.

Pflege/Schnitt

Je nach Standort benötigen die Diascia-Pflanzen unterschiedliche Wassergaben. Wichtig ist, dass der Wurzelballen nicht austrocknet. Staunässe gilt es zu vermeiden. Der Gärtner braucht Fingerspitzengefühl, um gut dosiert zu gießen.

Obwohl der Elfensporn einen recht hohen Nährstoffbedarf hat, ist mäßiges Düngen völlig ausreichend. Vor dem Einpflanzen arbeitet der Gärtner Humus in die Erde ein. Daraufhin erfolgt die erste Gabe von Düngemittel frühestens nach sechs Wochen. Es empfiehlt sich, Langzeitdünger zu verwenden. Überdüngen ist gefährlich, es führt oftmals zum Verbrennen der Diascia-Pflanzen.

Um einen gleichmäßigen Wuchs sowie eine prachtvolle Blüte zu fördern, schneidet der Gärtner abgestorbene Pflanzenteile zeitnah und großzügig ab. So sorgt er dafür, dass sich der Elfensporn frei entfaltet. Greift der Gärtner schon nach der ersten Blüte zur Schere, um einen radikalen Schnitt vorzunehmen, forciert er einen neuerlichen Austrieb. Es ist ratsam, den Elfensporn vor dem Überwintern zu schneiden.

Wer sein Exemplar durch Aussaat vermehren möchte, stellt das Ausputzen ab September ein und sammelt die Samen. Diese gilt es ab Februar auf der Fensterbank zum Keimen zu bringen und ab Mai auf dem Balkon auszupflanzen. Bei einjährigen Sorten ist ratsam, im Sommer Stecklinge zu schneiden und als Jungpflanzen zu überwintern.

In Regionen mit mildem Winter lassen sich die weniger empfindlichen und ausdauernden Arten der Gattung Diascia im Freien oder in einem frostfreien und hellen Winterquartier mit adäquatem Schutz sowie angemessener, reduzierter Pflege überwintern. Im Haus liegt die Temperatur bestenfalls bei circa zehn Grad Celsius. Meist ist der Elfensporn allerdings einjährig und nicht in der Lage, den Winter in hiesigen Breiten zu überleben.

Krankheiten/Schädlinge

Zu den häufigsten Pflegefehlern zählt Staunässe. Diese hat diverse Krankheiten zur Folge und verursacht gravierende Schäden wie Wurzelfäule. Beständige Trockenheit ist ebenfalls gefährlich. Sie führt zu einem kümmerlich-kränklichen Wuchs. Generell verzeiht der Elfensporn Pflegefehler kaum. Vielmehr wird er anfällig für Krankheiten und auch für Schädlinge.
Ein Befall mit Grauschimmel, weißen Fliegen, Blattläusen oder Schnecken ist denkbar. Letztere treten dann auf, wenn der Elfensporn im Gartenbeet oder in Gartenrabatten steht. Die Schädlinge lassen sich mit speziellen Pflanzenschutzmitteln wie Schneckenkorn bekämpfen. Bei Blattläusen hilft es häufiger, den befallenen Elfensporn mit einem Wasser-Spülmittel-Gemisch einzusprühen; wenn nicht, ist wiederum der Einsatz eines Pflanzenschutzmittels erforderlich. Bemerkt der Gärtner weiße Fliegen, greift er am besten zu Gelbtafeln. Bei Grauschimmel, einem durch zu viel Nässe verursachten Pilz, ist elementar, betroffene Pflanzenteile zu entsorgen und danach ein geeignetes Schutzmittel zu verwenden. Ohne diese Gegenmaßnahmen sterben Diascia-Pflanzen oft schnell ab.

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