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Eigenschaften

  • Pflanzengattung mit nur vier Arten
  • blühende Sträucher
  • gänseblümchen-artige Blüten
  • ausschließlich in Südamerika verbreitet
  • winterhart

Chiliotrichum

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Chiliotrichum ist eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Korbblüter (bot. Asteraceae). Sie beinhaltet vier Arten blühender Sträucher mit verzweigtem Wuchs. Die dominanteste Art innerhalb der Gattung ist Chiliotrichum diffusum. Die anderen Arten finden sich räumlich stark begrenzt.

Die Pflanzen der Gattung Chiliotrichum siedeln ausschließlich in Südamerika und gehören hier zu verbreiteten Gewächsen. Sie finden sich in Anden-Regionen Chiles und sind verbreitet in Argentinien bis auf die Falklandinseln. Die strauchartigen, immergrünen Pflanzen der Gattung verströmen einen aromatischen Duft. Ihre Blüten ähneln denen der Gänseblümchen. Sie gehören zu den typischen Gewächsen der Grasland-Steppen ihres Verbreitungsgebiets und vergemeinschaften sich häufiger mit anderen charakteristischen Pflanzen.

Blatt

Die Arten der Gattung kleiden sich in ein immergrünes Blattwerk von gräulich-grüner Farbe. Die Blattspreiten der Pflanzen sind elliptisch oder lanzettlich gestaltet. Oftmals sind sie stark gekerbt und weisen auf der Unterseite häufiger Härchen auf. Die Blätter stehen wechselständig.

Blüte

Die Blüten der Chiliotrichum erinnern an Gänseblümchen. Sie sind radiärsymmetrisch aufgebaut und vielzählig. Der Durchmesser der Blütenköpfe beträgt bei den meisten Arten zweieinhalb Zentimeter.

Frucht

Die Pflanzen bilden als Früchte sogenannte Achänen aus. Dies sind nussartige, einsamige Schließfrüchte.

Wuchs

Die Wuchsform der Chiliotrichum-Pflanzen erinnert an die des Rosmarins. Die Sträucher sind stark verzweigt. Teilweise strömen die Pflanzen einen aromatischen Duft aus. In der Regel wachsen die Sträucher der Gattung zwischen 80 Zentimeter und einem Meter hin der Höhe. Von Chiliotrichum diffusum sind Exemplare bekannt, die 150 Zentimeter erreichen.

Standort

Die Arten der Gattung besiedeln vorwiegend Gebiete von Grasland-Steppen in Südamerika. Oftmals bilden sie Pflanzgemeinschaften mit bestimmten Gräsern, häufiger Sauergräsern, Berberitzen und Astern. Chiliotrichum siedelt häufiger auf frischen Untergründen, die lehmig sind und Anteile von Sand oder Kies enthalten.

Verbreitung

Die Gattung Chiliotrichum wächst hauptsächlich an der Südspitze des südamerikanischen Kontinents. Hauptsächlich in den chilenischen Anden und Patagonien. Dort bilden die Pflanzen einen wichtigen Bestandteil der Flora. Sie finden sich neben Grasland-Steppen in wüstenartigen Gebieten und semi-ariden Steppen. Auch im Hochland der Anden siedeln sie. Weite Flächen Patagoniens sind von Chiliotrium dominiert. Sie wachen auf Höhe des Meeresspiegels bis in Höhen von circa 400 Metern. Auch siedeln die Arten von Chiliotrichum auf den entlegenen Falkland Inseln.

Nutzung

Einen direkten Nutzen haben diese reinen Wildpflanzen für den Menschen nicht. Häufiger fressen Weidetiere die Pflanzen der Gattung.

Pflege/Schnitt

Die Pflanzen sind winterhart, entsprechend ihrer Herkunft im rauen bis kalten Klima der südlichen Zonen des südamerikanischen Kontinents. Sie überwintern im Garten bis circa -12 °C ohne Probleme.

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