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Eigenschaften

  • mehrjährig wachsend
  • auffällige Blüten
  • aufrecht, auf bis zu fünf Meter
  • nicht ausreichend winterhart

Acca

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Die Pflanzengattung Acca zählt zur Familie der Myrtengewächse und umfasst rund 54 Sorten, wie z. B. Acca sellowiana (Brasilianische Guave oder Ananas-Guave), Acca lanuginosa, Acca macrostema und Acca elegans, um nur einige zu nennen.

Die in der Neotropis beheimateten Pflanzen tragen meist exotisch anmutende weiß-rote oder rosafarbene Blüten sowie Früchte, die in der Regel beide essbar sind. Die Pflanze wächst in Form von kleinen Bäumen oder Sträuchern. Kleinwüchsige und/oder buschige Sorten eignen sich auch gut als dekorative Kübelpflanzen für Balkon oder Terrasse, wo sie einen zauberhaften Blickfang bilden. In harten Wintern muss die subtropische bis tropische Pflanze vor Frost geschützt werden.

Blatt

Die großen, dunkelgrünen und eher dicken Blätter der Acca sind in der Regel länglich-elliptisch, matt bis glänzend auf der Oberseite sowie wollig-weiß behaart auf der Unterseite und haben einen durchgehenden Blattrand.

Blüte

Die Acca zeichnet sich vor allem durch auffallende Blüten meist in Weiß und Rot sowie Rosatönen aus, welche diese Pflanze zu einer attraktiven Wahl für exotische Ziergärten macht. Je nach Sorte besitzt die Blüte vier bis fünf weiß-rote oder rosafarbene Blütenhüllblätter sowie viele rote Staubblätter oder -fäden mit gelber Pollenspitze. Die Blütezeit erstreckt sich je nach Sorte und Standort von Mai bis August.

Frucht

Die Gattung der Acca trägt in der Regel fleischige Früchte wie Beeren oder Steinfrüchte, die aber in unseren Breitengraden mangels ausreichender Sonneneinstrahlung oft nicht ausgebildet werden. Für die Fruchtausbildung empfiehlt sich daher die Kultivierung im Gewächshaus. Am bekanntesten ist die süßlich schmeckende, blau-grünliche und eiförmige Frucht der Brasilianischen Guave oder Ananas-Guave (Acca sellowiana), die sehr vitaminreich ist und vom Geschmack her an Ananas und Maracuja erinnert.

Wuchs

Die in kleinen Bäumen oder Sträuchern wachsende Pflanzengattung Acca kann je nach Sorte eine Höhe zwischen ein und fünf Metern erreichen.

Standort

Die Acca liebt es sonnig bis vollsonnig und gedeiht am besten auf frischen sandigen, stark durchlässigen und humosen Böden, die auf keinen Fall austrocken dürfen.

Verbreitung

Die Gattung der Acca ist je nach Sorte hauptsächlich in den Regionen Süd- und Südost-Brasilien, Uruguay, Argentinien, Zentral- und Süd-Peru, Bolivien sowie im südlichen pazifischen Raum verbreitet.

Nutzung

Die bekannteste und am häufigsten anzutreffende Sorte ist die Acca sellowiana, die vor allem wegen ihrer bekömmlichen Guaven-Frucht kultiviert wird (die sich u. a. zur Herstellung von Konfitüre eignet). Doch vor allem ihrer dekorativen Blüten wegen findet diese Gattung als Zierpflanze viel Anklang, vor allem bei Liebhabern mediterraner Pflanzen.

Pflege/Schnitt

Die mehrjährige Acca ist relativ unproblematisch in der Pflege. Da es sich jedoch um eine tropische bis subtropische Pflanze handelt, muss sie stets gut gewässert bzw. feucht gehalten werden, wobei möglichst kein kalkhaltiges Wasser verwendet werden sollte. Weil sie frostempfindlich ist, sollte sie den Winter an einem hellen kühlen Standort frostfrei verbringen und ist je nach Temperatur und Licht mäßig feucht zu halten. Zuvor oder im Frühjahr sollte man sie in Form schneiden. Ein nährstoffreicher Dünger kann, muss aber nicht zwingend angewendet werden.

Krankheiten/Schädlinge

Unter Umständen befallen Schildläuse die Acca. Sie treten vor allem bei feuchtwarmer Luft auf. Diese gilt es von Blättern und Stielen zu entfernen.

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