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Eigenschaften

  • Bambus-Gattung mit 15 Arten
  • bilden dünne, lange Halme bis zu 14 Meter aus
  • auffällige Knoten an den Halmen
  • lange, dünne Rhizome, die sich mäßig ausbreiten
  • wachsen in gemäßigten Zonen Asiens

Semiarundinaria

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Die Gattung Semiarundinaria zählt zur Unterfamilie Bambus (bot. Bambusoideae) in der Familie der Süßgräser (Poaceae). Die Gattung zählt zum Tribus Arundinarieae, auf den sich der Name der Gattung bezieht. Er setzt sich aus semi für halb und dem Tribusnamen zusammen.

Zwischen sechs und 15 Arten zählen zur Gattung. Die Semiarundinaria ähnelt in ihrem Wuchs dem bekannteren Phyllostachys-Bambus, bilden jedoch weniger Ausläufer aus. Sie wachsen in der Wildnis Ostasiens und sind winterhart, weshalb sie auch in Europa und den USA in Kultur stehen. Die Pflanzen wachsen wild bis zu 14 Meter in die Höhe und verzweigen sich teilweise dicht mit Nebenzweigen. Die Halme sind im Vergleich anderer Tribus-Arten dünner ausgebildet.

Wuchs

Die Gattungsarten entwickeln Halme, die mit nur einem bis vier Zentimeter Durchmesser Wuchshöhen zwischen drei und 14 Meter erreichen. Sie entspringen büschelweise Rhizomen. Wie alle Bambus-Gattungen der Arundinarieae bilden die Semiarundinaria leptomorphe Rhizome aus, sie sind lang und dünn. Teilweise wachsen die Arten buschig und bilden an den auffälligen Nodien in der Regel drei Nebenzweige aus. Die Ausläufer der Semiarundinaria sind weniger aggressiv und ausufernd wie die der verwandten Arten des Phyllostachys.

Verbreitung

Die Gattungsarten wachsen hauptsächlich im Südosten Chinas und finden sich in Japan sowie in Bhutan und Nepal. Einige der Arten stehen als Ziergewächse kultiviert in den USA und in Europa in Gärten und Parks.

Pflege/Schnitt

Da die Semiarundinaria an kalte Klimata gewöhnt sind, vertragen sie die üblichen Minustemperaturen während des Winters in unseren Breiten gut. Zwar bilden die Pflanzen wenige Ausläufer aus und verbreiten sich weit weniger aggressiv wie der Phyllostachys, trotzdem ist eine Wurzelsperre empfehlenswert. Sie verhindert einen unkontrollierten Wuchs der Semiarundinaria.

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