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Eigenschaften

  • die meisten Arten winterhart
  • schöne Blütenstände
  • widerstandsfähig und robust
  • eignen sich zum Befestigen von Böden
  • extrem ausbreitungsfreudig

Sasa

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Die Pflanzengattung Bambusgras, Zwergbambus, Rohrgras oder Blattbambus (bot. Sasa) setzt sich autorenabhängig aus 40 bis 60 Arten zusammen. Sie gehören zur Familie der Süßgräser (Poaceae). Der japanische Name der Sasa lautet Kuma-zasa Zoku. In China ist diese Gattung als chi zhu shu bekannt. Diese Bambusarten wachsen ausdauernd und strauchförmig.

Der natürliche Lebensraum und das hauptsächliche Gebiet der Verbreitung liegt in Japan, China, Korea und dem südlichen Russland. Die kleinen bis mittelgroß wachsenden Arten der Sasa sind Rhiziome bildend und verholzend. Diese aus dem östlichen Asien stammenden Pflanzen sind eng mit der Gattung Sasaella verwandt und erreichen artabhängig Höhen zwischen 50 und 400 Zentimetern. In den USA und in Europa gelten die kultivierten Pflanzen als beliebte Begrüner der Gärten. Der Gattungsname ist vermutlich die Kurzform des japanischen sásai na také. Dieses lässt sich mit ''niederwüchsiger Bambus'' übersetzen.

Blatt

Die Gattung der Sasa bildet aufstrebende oder fast senkrecht stehende Halme. Teilweise sind deutlich verdickte Knoten (Nodien) erkennbar. An den Halmen befinden sich lange anhaftende Halmscheiden. Diese sind kürzer als die Internodien (Zwischenknoten).

Die Internodien sind stielrund, unbehaart und dickwandig. Manchmal sie unter den Knoten schwach und flaumig behaart oder weiß bemehlt. Die einzeln wachsenden Äste erreichen meist die gleiche Länge der Halme. Papierarteig bis fast ledrig erscheinen die wintergrünen Halmscheiden. Manchmal bilden sich Blattöhrchen aus. Die Halmblattspreiten sind lanzettlich geformt.

An den Laubblättern sind seltener Blattöhrchen zu finden. Als bewimperter oder unbewimperter häutiger Saum zeigt sich das Blatthäutchen. Stängelartig verbindet sich die Basis der Blattspreite mit der Blattscheide. Im Verhältnis zu den Halmen entwickeln sie Pflanzen große Blattspreiten. Diese sind handförmig angeordnet und weisen zum Teil quer verlaufende Blattadern auf. Im Winter sterben die Ränder der Blätter ab.

Blüte

Die Blütenstände der Sasa bilden lockere Trauben oder Rispen. Ein kleines Tragblatt umschließt deren jeweilige Basis. Die kleinen Ährchen tragen zwischen vier und acht kleine Blüten und sind zur Reife rot bis purpurn gefärbt. Nur die fruchtbaren Ährchen sind gestielt. Die Ärchenachse gliedert sich nicht und verlängert sich beim letzten Blütchen.

Die Hüllspelzen sind artabhängig stark behaart und die Ränder der Spelzen sind lang bewimpert. Die unten liegende Hüllspelze ist weniger lang als die obere oder fehlt komplett. Die Deckspelze ist länglich-lanzettlich oder eiförmig. Dabei ist sie lang stachelspitzig und fast ledrig. Die Vorspelze bildet sich doppelt gekielt. Durchscheinend, dünn, eiförmig und mit bewimperten Rändern sind die drei Schwellkörper ausgestattet. Aus den Blütchen stehen die Staubblätter weit heraus. Sie haben gelbe Staubbeutel. Der eiförmige Fruchtknoten trägt einen kurzen Griffel. Der Griffel hat drei gefiederte Narben.

Frucht

Bei Reife bilden sich dunkelbraune Karyopse als Früchte.

Wuchs

Die Pflanzen der Gattung Sasa sind kleine bis mittelgroß wachsende, ausdauernde und strauchförmig wachsende Bambusarten. Meist sind sie winterhart. Die hauptsächlich aus Japan und Korea stammenden Arten bilden kräftig wachsende Sprosse. Mit diesen unterirdisch wachsenden, langen Rhizomen verbreiten sie sich.

Verbreitung

Beheimatet sind die Arten der Sasa in Japan, China, Korea und im östlichen Russland. Acht Arten sind in China auf begrenzten Gebieten verbreitet, sie gelten als endemisch.

Nutzung

Die Rhizome der Pflanzen dehnen sich freudig und großflächig aus. Deshalb sind in Japan einige Arten beliebt um Böden zu befestigen.

Pflege/Schnitt

Der beste Zeitpunkt um die Pflanzen der Gattung Sasa zu schneiden, ist direkt vor dem Neuaustrieb. Regional liegt diese Phase zwischen Juni und Juli.

Krankheiten/Schädlinge

Manche Arten sind empfänglich für verschiedene Rostpilze. Dazu zählen Puccinia longicornis, Puccinia sasicola und der Puccinia mitriformis.

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