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Eigenschaften

  • winterhart
  • mehrjährig
  • immergrün
  • baum- oder strauchartig wachsend

Pleioblastus

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Die Gattung der Pleioblastus (bot. Pleioblastus) einhalten 42 verschiedene Arten. Die Pflanzen gehören zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und tragen in Japan den Namen Medake Zuko. Natürlich verbreitet finden sich die Pflanzen in Vietnam, China und Japan. In den USA und in Deutschland sind sie in kultivierter Form beliebt.

Im Jahre 1925 stellte Takenoshin Nakai im Journal of the Arnold Arboretum die Tribus Arundinarieae auf. Zu dieser zählt die Gattung Pleioblastus. Die Pflanzen treiben unglaublich winterharte Ausläufer, die sogar nach extrem langen und kalten Wintern zuverlässig erneut austreiben. Pleioblastus ist eine von mehreren verholzenden Bambusarten (aus dem Tribus Arundinarieae) und in der gemäßigten Klimazone beheimatet. Die Arten dieser Gattung wachsen eher klein. Sie sind strauch- oder baumartig. Die winterharten Pflanzen erfreuen über viele Jahre mit ihrem schönen Anblick.

Blatt

Die Halme entwickeln eine Stärke zwischen 0,1 und bis zu 4,0 Zentimeter. Drei bis sieben Zweige bilden an den schlanken Halmen jeweils ein Büschel mit einer extrem dichten Laubmasse. Die Knoten der Halme sind verdickt. Die unbehaarten, rauen oder glatten Internodien sind unten den Knoten bereift und über dem Knoten leicht gefurcht. Die zweifach gekielten Vorblätter gehören zu den großen Astknospen. Artabhängig bildet jede Knospe einen, zwei drei oder bis zu neun lange Äste aus. Dabei zeigt sich manches Mal einer dominanter als die restlichen oder alle erreichen den gleichen Durchmesser.

Fast ledrig wirken die bleibenden Halmscheiden. Meist zeigt sich die früh abfallende Halmblattspreite zurückgebogen. Die Pflanzen sind immergrün und haben kleine bis mittelgroße Laubblattspreiten. Über den Winter bleiben die Laubblätter an den Zweigen. Meist überstehen die Ränder der Blätter den Winter, ohne Schaden zu nehmen.

Blüte

Die rispen- bis traubenförmigen Blütenstände sind offen. An der Basis der Seitenäste zeigen sich kleine Haare oder Tragblätter. Auf langen, dünnen Stielen wachen die einen bis vier Zentimeter langen Ährchen. Jeweils entwickeln diese zwischen vier bis acht Blütchen. Die seltener bis zu fünf, meist eine bis fünf, dünnen, losen und an der Basis stehenden Hüllspelzen sind weniger lang als die erste Deckspelze. Bis zu einen Zentimeter an Länge erreicht die Vorspelze. Drei Staubblätter und drei bewimperte oder kahle Schwellkörper bilden sich an jeder Blüte. Der unbehaarte Fruchtknoten trägt drei Narben.

Frucht

Die Früchte der Pleioblastus sind Karyopsen.

Wuchs

Pleioblastus wächst auf Höhen zwischen 50 und 800 Zentimeter heran. Der Wuchs gestaltet sich baum- oder strauchartig. Die Pflanzen bilden starke, extrem winterharte Rhizome, die sich lang (leptomorph) und mal stärker oder weniger stark unverzweigt (monopodial) entwickeln. In mehreren Büscheln wachsen die Halme aufrecht bis hängend.

Verbreitung

Zwischen dem 45. und 20. Breitengrad sind die Pflanzen der Gattung Pleioblastus in China, Japan und Vietnam weit verbreitet.

Nutzung

Einige Arten der Gattung Pleioblastus sind in den Vereinigten Staaten und in Deutschland als kultivierte Zierpflanzen beliebt.

Krankheiten/Schädlinge

Derzeit sind keine Krankheiten oder Schädlinge bekannt.

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