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Eigenschaften

  • winterharte Gräser
  • mäßiger Wasserbedarf
  • mittlere Wuchshöhe
  • buschig und horstbildend
  • mehrjährige, immergrüne Pflanzen

Hystrix

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Das Bürstengras (bot. Hystrix) bildete lange Zeit eine Gattung innerhalb der Familie der Poaceae (Süßgräser). Zu ihr zählten neun verschiedene Arten. Nach molekularbiologischen Studien kamen Botaniker zu dem Schluss, dass die Arten deutlich mit den Gattungen Elymus und Leymus verwandt sind. Daher finden sich die bisherigen Hystrix-Arten diesen Gattungen zugeordnet. Vielen Gärtnern sind die Pflanzen jedoch noch unter dem hergebrachten Namen Hystrix bekannt.

Die vegetativen Pflanzenteile sind in der Regel lang, schmal und glatt, da es sich bei der Gattung der Hystrix um verschiedene Gräser handelt. Die Pflanzen dieser Gattung haben einen buschigen Charakter und eine ganzjährige grüne Farbe. Die Blütezeit erstreckt sich über den Früh- und Hochsommer. Die Pflanzen sind leicht zu pflegen und stellen an ihren Standort nicht allzu hohe Ansprüche. Lediglich benötigen sie ausreichend viel Sonne, weshalb sie schattige Plätze meiden. Ursprünglich stammen die Gräser aus Nordamerika und haben sich mittlerweile als Zierpflanzen weit verbreitet.

Blatt

Die Blätter der Pflanzengattung Hystrix sind in der Regel schmal und bandförmig. Die Blätter sind grundständig und wachsen zunächst hoch. Ab einer gewissen Höhe bilden sie sogenannte Horste. Bei den Pflanzen der Hystrix sind auf den Spreiten keine Blattnerven zu erkennen. Ihre ledrige Konsistenz macht die Blätter sehr robust. Der Rand ist glatt und weist keinerlei Zacken auf.

Blüte

Die Blütezeit der Hystrix reicht vom Frühsommer bis zum Hochsommer und umfasst vor allem die Monate Juni bis August. In dieser Zeit erscheinen ihre Blüten in einem grünlich-gelben Farbton. Die kelchförmigen Blüten treten zu mehreren in ährigen Blütenständen auf. Die einzelnen Blüten weisen fünf oben abgerundete Blütenblätter auf.

Wuchs

Die Hystrix erreichen eine Höhe von 60 bis 70 Zentimeter. Dabei wachsen sie aufrecht und bilden einen schönen, buschigen Horst.

Standort

Die Gattungsarten der Hystrix benötigen vor allem Sonne. Orte, an denen viel Schatten zu finden ist, bieten der Hystrix nicht das benötigte Umfeld. aus diesem Grund sind die Pflanzen natürlich in offenen, sonnigen Habitaten beheimatet. Hingegen sind die Arten der Hystrix beim Boden weniger wählerisch. Ausschließlich auf zu viel Bodennässe reagieren sie empfindlich.

Verbreitung

Die Gattung der Hystrix stammt ursprünglich aus Nordamerika. Hier ist sie auch heute noch weit verbreitet. In Europa gehört die Gattung Hystrix in erster Linie zu den importierten oder angebauten Zierpflanzen.

Nutzung

Die Pflanzen der Hystrix behalten ihr Laub ganzjährig, weshalb sie als winterharte Ziergräser für Beete, Rabatten und Staudengärten Einsatz finden. Aufgrund ihrer Wuchshöhe von rund 60 bis 70 Zentimetern eignen sich die Gattungsarten zudem als grüne Grundstücksgrenze. Auch als Sichtschutz vor einem Gartenzaun oder grüne Grenze zwischen den Beeten innerhalb des Pflanzgartens machen sie eine gute Figur.

Pflege/Schnitt

Die Pflanzen haben nur einen mäßigen Bedarf an Wasser. Nur im Sommer und auf trockenen Böden gießt der Gärtner sie gelegentlich um sie vor dem Vertrocknen zu bewahren. Das Wachstum hängt stark vom Boden ab. Ein fruchtbarer humoser Boden ist hier sehr gut geeignet. Es empfiehlt sich, Kompost und organische Dünger wie Hornspäne im Frühjahr zu nutzen. Die spätere Pflanzengröße erfordert einen Pflanzabstand von 40 bis 50 Zentimetern. Dies entspricht einem Bedarf von etwa vier bis fünf Pflanzen pro Quadratmeter.

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