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Eigenschaften

  • Pionierpflanzen
  • schnellwüchsige Laubbäume
  • dekorative Blätter
  • sommergrün
  • anspruchslos

Götterbäume

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Die Götterbäume (bot. Ailanthus) sind eine Pflanzengattung in der Familie der Bittereschengewächse (Simaroubaceae). Die Gattung Ailanthus besteht aus drei bis zehn Arten. Sie kommt wild in Süd- und Ostasien vor sowie in den nördlichen Regionen Australiens. Fünf Arten sind in China endemisch. In Europa sind die wüchsigen Götterbäume invasive Arten, die sich schnell in unterschiedlichen Naturräumen ausbreiten und heimische Gehölzpflanzen verdrängen.

Sie wachsen auf nahezu allen Böden. Götterbäume sind sommergrüne, große bis kleinere Laubbäume. Typisch sind ihre langen gefiederten Laubblätter. Die Beschreibung von Ailanthus erfolgte erstmals 1786 durch den französischen Botaniker René Desfontaines.
Die schnellwüchsigen Gehölzpflanzen kamen erstmals im 18. Jahrhundert nach Europa. Sie spielten zunächst als Ziergehölze in Privatgärten und Parkanlagen eine Rolle. Im 19. Jahrhundert fanden sie kurzzeitig als Nahrungspflanze für den Götterbaum-Spinner in der Seidenindustrie Verwendung. Götterbäume sind aufgrund ihrer großen Blätter und ihrer Samenbüschel im Sommer sehr dekorative Pflanzen.

Blatt

Götterbäume besitzen eschenähnliche Laubblätter, die bei einigen Arten bis zu 60 Zentimeter Länge erreichen. Die sattgrünen Blätter treiben im Mai bis Juni aus. Die wechselständigen Laubblätter sind unpaarig gefiedert. Sie weisen bei einigen Arten bis zu 41 Fiederblättchen auf. Die Einzelblätter sind eiförmig bis lanzettlich geformt. Sie haben einen glatten Blattrand. Einige Arten besitzen an der Blattbasis große Zähne. Die grünen Laubblätter nehmen im Herbst eine dekorative gelbe Herbstfärbung an. Bei vielen Ailanthus-Arten verströmen die Blätter einen unangenehmen Duft.

Blüte

Götterbäume blühen von Juni bis Juli. Die Gattung der Götterbäume bildet achselständige Rispenblütenstände aus. Die zweihäusigen Blüten sind gelb-grünlich und eingeschlechtlich, manchmal zwittrig und fünf- oder sechszählig. Die Blüten ziehen viele Insekten an.

Frucht

Die bis zu fünf flachen Fruchtblätter bilden je fünf Samenkammern mit einem Samen. Die Früchte der Götterbäume sind orange-rote, geflügelte Nüsschen. Sie hängen in üppigen Büscheln an den Trieben und sind auffällig und schön. Die geflügelten Samen keimen schnell und überall dort, wo sie durch den Wind landen.

Wuchs

Götterbäume sind anspruchslose und schnellwüchsige Laubbäume. Ihr Wuchs ist ausladend und breit. Einige Arten werden bis zu 25 Meter hoch. Viele haben eine graugrüne Rinde, die mit zunehmendem Alter borkig wird. Die Zweige sind braun oder grünlich-gelb. Götterbäume sind Flachwurzler.

Standort

Götterbäume sind anspruchslos und besiedeln unterschiedliche Naturräume. Sie wachsen an sonnigen und halbschattigen Plätzen und gedeihen auf vielen Böden. Götterbaume breiten sich durch Selbstaussaat weiter. Sie besiedeln heute vielfach urbane Räume an Straßenrändern, auf Brachflächen oder Wiesen. Götterbäume sind wärmeliebende Gehölzpflanzen.

Verbreitung

Die Gattung der Ailanthusgewächse kommt ursprünglich aus Ostasien. Sie gehören zur Familie der in tropischen und subtropischen Regionen heimischen Bittereschengewächse. Die Gattung Ailanthus verfügt über ein großes Verbreitungsgebiet, das bis in gemäßigte Zonen reicht. Im 18. Jahrhundert gelangten die ersten Samen durch Jesuiten nach Europa. Mittlerweile kommen die schnell wachsenden Laubgewächse weltweit in Parkanlagen oder Gärten vor. Sie haben sich in Australien sowie in Europa ausgebreitet. Da sie nicht zuverlässig winterfest sind, sind Götterbäume in kälteren Regionen wenig vorzufinden.

Nutzung

Die anspruchslosen Götterbäume sind wunderschöne Solitärbäume in Gärten oder Parkanlagen. Das Pioniergehölz findet aufgrund seiner Robustheit in Städten als Straßenbegleitgrün Verwendung. Einige Arten haben in der traditionellen chinesischen Medizin eine große Bedeutung. Götterbäume sind bei zahlreichen Imkern in Europa beliebt, da deren Honig als Delikatesse gilt.

Pflege/Schnitt

Götterbäume benötigen keinen Rückschnitt. Einigen Arten bilden mehrere Stämme aus. Um dies zu vermeiden, ist ein bodennaher Schnitt zu empfehlen. Da der Baum schnell an den Schnittstellen erneut austreibt, sind die frischen Triebe stets zeitnah zu entfernen.

Krankheiten/Schädlinge

Spezifische Krankheiten oder Schädlinge sind bei der Gattung der Götterbäume nicht bekannt.

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