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Chusquea

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Bei der Pflanzengattung der Chusquea handelt es sich um eine besondere Form des Bambus. Dieser immergrüne Bambus gehört zu der Familie der Süßgräser (bot. Poales). Insgesamt umfasst die Gattung 157 verschiedene Arten, die noch einmal in drei unterschiedliche Untergattungen aufgeteilt sind.

Neben ihrem offiziellen Namen ist diese Gattung auch unter dem Pseudonym südamerikanischer Bergbambus bekannt. Ein Charakteristikum dieser Gattung ist der solide, markhaltige Stamm. Die Pflanzen bieten verschiedenen Vögeln ein Zuhause. Vor allem der Inka-Zaunkönig und der Plüschkappe sind in der Nähe der Pflanzen zu finden. Die meisten dieser Pflanzen sind in den lateinamerikanischen Berggebieten beheimatet. Dabei erstreckt sich ihre Vegetation von Mexiko bis Chile und Argentinien. Stimmen die klimatischen Bedingungen, lassen sich die Chusquea durchaus in Europa anpflanzen. Einige Regionen mit mildem Weinbauklima und hohen Niederschlägen sind für den Anbau optimal geeignet.

Blatt

Das Blatt der Pflanzen dieser Gattung ist trotz des Artenreichtums vom Grunde her gleich. Lediglich kleine Unterschiede in der Größe und Intensität der Farbe sind hier zu finden. Das Blattwerk der Pflanzen ist voll und dicht. Dabei ist ihre Farbe hellgrün und die Blätter sind je nach Art klein bis mittelgroß. Die Form ist länglich, glatt und schmal.

Blüte

Die Blütezeit und auch das Aussehen der Blüte variiert von Art zu Art. Allerdings blühen diese Pflanzen nicht zu einem bestimmten Zeitpunkt des Jahres. Es vergehen 40 bis 60 Jahre bis zu einer Blüte. Dann erblühen die Pflanzen über einen Zeitraum, der mehrere Jahre andauert. Nach der Blütezeit dauert es dann wieder einen gleichen Zeitraum bis zur nächsten Blüte.

Wuchs

Die Chusquea-Pflanzen wachsen mit einem soliden Stamm aufrecht. Der markhaltige Stamm weist mehrere Nodi (Knoten) auf, an denen sich Seitentriebe bilden. Die Pflanzen bilden Rhizome aus, die längere Treibstücke bilden. Die Gattungsarten wachsen in Horsten mit treibenden Ausläufern und erreichen Höhen zwischen zwei und sechs Metern. Einige Pflanzen erreichen Höhen von bis zu zwölf Metern. Diese sind in erster Linie in Südamerika und hier vor allem in Chile zu finden.

Standort

Die Gattungsarten der Chusquea entfalten sich an Standorten mit speziellen geologischen und klimatischen Bedingungen. Geschützten, sonnige bis halbschattige Plätze sind ideal. Die Temperatur darf hier nicht allzu hoch sein. Des Weiteren muss eine hohe Luftfeuchte vorliegen. In Europa bieten vor allem die Regionen Bodensee, Cornwall, Bretagne, Normandie, sowie das Tessin diese Bedingungen und lassen ein problemloses Anpflanzen zu.

Verbreitung

Die Chusquea ist in Mittel- und Südamerika beheimatet. Sie erstreckt sich von Mexiko über Chile hinweg bis nach Argentinien und wächst hier vor allem in den höher liegenden Regionen. Allerdings können einige Pflanzen nur in Regionen wachsen, die nicht höher als 500 Meter liegen.

Nutzung

Die Pflanzen der Gattung Chusquea bieten sich in den hiesigen Regionen vor allem als Zierpflanzen an, die sowohl in einem Wintergarten als auch im Freiland wachsen. Beim Pflanzen ist darauf zu achten, den richtigen Standort zu wählen. Sonnige bis halbschattige Plätze, in milden, geschützten Lagen sind optimal. Außerdem benötigen die Pflanzen eine hohe Luftfeuchte.

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