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Eigenschaften

  • halb-immergrün
  • mehrjährig
  • winterhart
  • wachsen horstig und aufrecht
  • monotypische Gattung

Anemanthele

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Die Pflanzengattung der Anemanthele (bot. Anemanthele) zählt zur Familie der Süßgräser (bot. Poaceae, veraltet Gramineae). Die Anemanthele lessoniana stellt die bisher einzige bekannte Art dieser Gattung dar. Die verbreitet kultivierte Pflanze kommt in freier Wildbahn selten vor.

Die leicht überhängenden Blatthalme der Anemanthele weisen eine grün-braune Grundfarbe auf und faszinieren durch farbige Highlights in Orange, Kupfer und Gold. Die bemerkenswerten Farbtöne dieser Gattung erfreuen den Betrachter vom Hochsommer bis in den späten Herbst hinein. Eher unscheinbar sind die schmalen, feinen Blüten, die von bräunlich ins leicht Rötliche überlaufen. Die langen grünen, im Herbst gold und rot gefärbten Halme bewegen sich seicht, sanft und fließend im Wind. Nicht zuletzt durch diesen Effekt erlangt das Gras diesen wunderbaren Charme, der auf den Betrachter entspannend und beruhigend wirkt. Die Anemanthele trägt den Trivialnamen Windgras. Dieser beschreibt die anmutigen Pflanzen dieser Gattung poetisch und treffend.

Blatt

Die Anemanthele betört durch filigrane Blatthalme, welche sich beim leisesten Windhauch sanft hin und her wiegen. Die horstig wachsenden, in sich dünnen, schmalen Halme, wirken in ihrer Gänze enorm dicht und hängen in der Höhe leicht bogig über. In kleinen Gruppen erinnert der Anblick dieser Pflanzengattung an Dünengräser und erzeugt somit eine entspannende, maritime Atmosphäre.

Blüte

Die Blütezeit währt vom sommerlichen August bis zum herbstlichen Oktober. Ab Juni beginnt die Blüte der Anemanthele, sich filigran über dem Laubschopf zu erstrecken. Die gelblich-weiße, rispenartige Blüte verstärkt die Pracht dieser wunderbaren Gattung. Das bisher unauffällige, grüne Blatt verwandelt sich nach und nach in eine zauberhafte Komposition aus orangen und rötlichen Farbtönen.

Frucht

Obwohl das Neuseeland-Windgras sein Vorkommen in freier Natur eher schlecht durchsetzen kann, ist es ebenso im Stande, sich an zusagenden Standorten eifrig zu versamen. Durch das erhöhte Gewicht während der Samenreife, entwickelt sich das rispenartige Gras an den Spitzen sanft überhängend.

Wuchs

Der Wuchs der Anemanthele ist horstig und aufrecht. Lange, zierliche Halme, verdichten den vollen Umfang der Pflanze im Gesamtbild stark. Je nach Standort, Pflege und Temperatur beträgt die Wuchshöhe zwischen 40 und 80 Zentimetern. In dem Wuchs der Breite verhält sich das Süßgras ähnlich.

Standort

Die mehrjährigen Pflanzen der Gattung bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort, dieser ist optimal nicht zu trocken. Ein frischer, gut durchlässiger Boden mit sandig-lehmiger Substanz sagt ihr am besten zu und begünstigt einen sehenswerten Wuchs. Das Einhalten eines Pflanzabstands von circa 30 Zentimetern zu anderen Pflanzen ist sinnvoll, um ein ideales Ausbreiten und Entwickeln der Anemanthele zu ermöglichen. Das Pflanzen in einen Kübel ist möglich, solange ein Erdvolumen von minimal fünf Litern gewährleistet ist. In stärkeren Wintern braucht das Gras einen Schutz vor Frost. Problemlos überwintert es im Kübel an einem geschützten Ort.

Verbreitung

Der Ursprung der Anemanthele liegt in Neuseeland, weshalb einer der vielen Namen dieser Gattung Neuseeland-Windgras lautet. Sie genießt die Weite einer Freifläche mit Steppen-Heide-Charakter, ebenso wie eine Fels-Steppe. In ihrer Heimat Neuseeland erscheint sie vermehrt an Gebirgsbächen.

Nutzung

Durch ihren traumhaften, maritimen Charakter dient diese Gattung häufiger der Dekoration im Garten. Viele Pflanzen verlieren zur Herbstzeit an Farbe und Pracht. Die orange und rot gefärbten Halme der Anemanthele bieten zur rechten Zeit einen herrlichen Kontrast zu den anderen, kahlen Pflanzen in allen Gärten.

Pflege/Schnitt

Die Gattung der Anemanthele ist winterhart bis maximal rund -12 °Celsius. In kälteren Perioden und an frostigen Tagen ist ein Schutz der Pflanzen ratsam. Zum Beispiel eignen sich Laub und Reisig als schützende Decke. Diese Schnittstaude verträgt keine Staunässe, darauf ist verstärkt im Winter zu achten. Damit kranke und verwelkte Halme die Vitalität der Pflanze nicht negativ beeinflussen, ist ein regelmäßiger Schnitt für das Gras aufgrund des enorm schnellen Wuchses hilfreich.

Die Pflanzen der Gattung der Anemanthele setzt der Gärtner im Frühjahr ins Freiland. Auch das Zurückschneiden bestehender Pflanzen findet im Frühling statt, sobald sich im Horst die ersten neuen grünen Spitzen offenbaren. Eine achtsame Vorgehensweise ist erforderlich, um junges Grün nicht zu verletzen. Im Herbst ist es von Nachteil, die vertrockneten Blätter und Blütenstände zu entfernen, weil diese den Gräsern zum Winterschutz dienen. Verliert das Gras diesen Schutz, dringt Wasser wesentlich leichter in die Horste ein, was Fäulnis und Frostschäden begünstigt.

Krankheiten/Schädlinge

Besondere Krankheiten, beziehungsweise ein spezieller Schädlingsbefall der Gattung der Anemanthele sind bisher nicht vermehrt aufgefallen. Verbreitete Schädlinge, wie beispielsweise Schnecken, Raupen und Blattläuse sind nicht auszuschließen. Gegen diese Arten von Schädlingen gibt es zahlreiche Hilfsmittel zum Bekämpfen, wie beispielsweise Schneckenkorn und eine Jauche aus Brennnesseln, zum Besprühen der Blätter.

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