
Das Bewässern der Pflanzen gilt als eine der wichtigsten Pflegemaßnahmen im Garten, auf der Terrasse und auch auf dem Balkon. Eine gute Bewässerung sorgt dafür, dass Deine Pflanzen gesund wachsen, blühen und gedeihen. Doch gerade wenn es um sogenannte trockenheitsverträgliche Pflanzen geht, ist es wichtig, das richtige Maß beim Gießen zu finden, um sie nicht zu überwässern oder zu unterversorgen. In diesem Ratgeber findest Du alles Wichtige zum Thema Bewässern, welche Pflanzen in besonderem Maße trockenheitsverträglich sind und wann und wie oft Du sie bewässern solltest.
Das Gießen bildet die Grundlage für das Wohlbefinden Deiner Pflanzen. Die Bewässerung versorgt die Wurzeln mit dem lebenswichtigen Wasser, das sie benötigen, um die Nährstoffe aufzunehmen.
Überschüssiges Wasser kann die Wurzeln schädigen, da sie im Wasser anfälliger für Krankheiten (z. B. Pilzbefall oder Wurzelfäule) werden oder im schlimmsten Fall ersticken. Im Gegensatz dazu führt zu wenig Wasser dazu, dass Gewächse vertrocknen. Zumeist welken erst die Blätter, letztlich stirbt die ganze Pflanze.
Die richtige Wassermenge und das gesunde Maß des Gießens hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie die Pflanzenart, die Bodenbeschaffenheit, die Jahreszeit und natürlich auch das Wetter.
Trockenheitsverträgliche Pflanzen - auch Xerophyten genannt - haben sich über Jahrhunderte hinweg besonders gut an trockene Bedingungen angepasst. Speziell in Zeiten des Klimawandels spielt diese Eigenschaft auch immer mehr in unseren Regionen eine große Rolle. Diese Pflanzen benötigen weniger Wasser als andere Arten und eignen sich daher ideal für Gärten, in denen weniger bewässert wird oder auch für Menschen, die die wichtige Ressource Wasser sparen möchten.
Insgesamt ergibt sich durch den bereits herrschenden Klimawandel eine strukturelle Umorientierung in vielen Regionen und Gärten. Das Augenmerk richtet sich darauf, weniger Wasser zu verbrauchen und insgesamt einen geringeren Pflegeaufwand betreiben zu müssen. Trockenheitsverträgliche Pflanzen zeichnen sich durch eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen Hitze und Trockenheit aus. Dadurch sind sie in der Pflege deutlich leichter zu handeln und zeigen sich robust gegen manche Einflüsse der Witterung. Zudem sind viele dieser Pflanzen für sonnige Standorte geeignet und durch ihre dekorativen Blüten außerordentlich attraktiv.

Diese aufgeführten Pflanzen eignen sich perfekt für Standorte mit durchlässigen Böden, die in heißen Sommern weniger bewässert werden. In der Regel benötigen sie weitaus weniger Wasser als viele andere Pflanzen. Trotzdem ist darauf zu achten, dass auch diese Pflanzen Lebewesen sind, für die eine gewisse Bewässerung eine Lebensgrundlage darstellt. Auch sie sind auf Bewässerung angewiesen, ganz besonders in der Zeit ihres Anwachsens und während der Wachstumsphasen.
Der richtige Zeitpunkt für eine gute Bewässerung hängt von mehreren Rahmenbedingungen ab.
Die Häufigkeit der Bewässerung hängt von der jeweiligen Pflanzenart, den Wetter- und Witterungsbedingungen sowie vom Standort ab. Aber auch hier gibt es einige Richtwerte:
Trockenheitsverträgliche Pflanzen
Hier zum Vergleich die Wassergabe bei feuchtigkeitsliebenden Gewächsen:
Wichtig: Es ist deutlich besser, seltener, aber dafür gründlich zu wässern, als häufiger und nur oberflächlich. Das gründliche Gießen fördert bei den Pflanzen ein tieferes Wachstum der Wurzeln und macht sie widerstandsfähiger.
An dieser Stelle gibt es ein paar gute Tipps zur optimalen Bewässerung:
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