
Für viele Gartenfreunde haben sie die schönsten Blüten im Pflanzenreich! Nicht von ungefähr symbolisieren Rosen seit jeher Liebe und Schönheit. Die Blütenpracht vieler Sorten begeistert zudem mit einem betörendem Duft. Alle Rosen sind echte 'Sonnenkinder' und lieben einen sonnigen Standort. In unserem Shop finden sich unzählige Arten und Sorten der Rosen, über die wir hier einen kleinen Überblick geben.
Sie wachsen niedrig, bis ca. 80 cm. Ihre Blüten zeigen sich in einfacher Form bis edelrosenähnlich. Es duften nur wenige Sorten. Beetrosen eignen sich für Beete, Rabatten, aber auch für Kübel und als Schnittblume für die Vase.
Sie wachsen breit, eher flachbuschig bis ca. 50 cm Höhe und überziehen offene Flächen mit einem Blütenmeer. Zudem sind sie pflegeleicht, verfügen über eine sehr gute Winterhärte und blühen oft mehrmals.
Die Königinnen unter den Rosen erreichen eine Höhe von bis zu 120 cm. Keine andere Gruppe kann elegantere Blüten aufweisen. Hinzu kommt meistens ein unvergleichlicher Duft, der die Sinne betört.
In ihnen vereinen sich die Form und der Duft der historischen Rosen mit dem kompakt gestalteten Wuchs und der Blütenfarben moderner Zuchtsorten. Einer der bekanntesten Züchter dieser Sorten ist David Austin.
Zu dieser Gruppe zählen Sorten, die es schon vor der Einführung der ersten Edelrosen (1867) gab. Sie bestechen vor allem durch ihre überwältigend duftenden und gefüllten Blüten.
Sie haben bis zu vier Meter lange Triebe und überziehen ganze Hauswände mit ihrem Blütenkleid. Da sie nicht selbst klettern können, brauchen sie eine stabile Kletterhilfe. Ihre Blüten ähneln Beet- und Edelrosen.
Diese sind eine edlere Form der Wildrosen und brauchen, wie der Name schon vermuten lässt, viel Platz. Sie benötigen keinen Pflegeschnitt, nur totes Holz muss herausgeschnitten werden. Ältere Sorten sind meistens einmalblühend, jüngere dagegen öfterblühend. Sie sind die frosthärtesten Rosen überhaupt und können sich mit Wildrosen messen. Sie entfalten sich aufrecht, buschig und bis 200 cm hoch. Daher sollte ausreichend Platz für sie zur Verfügung stehen. Bienen und Hummeln fliegen diese Rosen gerne als Nahrungsquelle an. Einige Sorten können auch als Kletterrose eingesetzt werden.
Rambler gehören zu den Kletterrosen, wachsen aber um einiges stärker und erreichen größere Höhen (6 Meter und mehr). Um solche Größen zu erreichen, brauchen sie geeignete Kletterhilfen. Sie bilden lange, dünne und biegsame Triebe, die sich sehr gut führen lassen. Besonders geeignet sind die Ramblerrosen für Rosenbögen, Lauben und Pergolen oder in älteren Bäumen. Bis auf wenige Ausnahmen sind alle Rambler einmalblühend. (öfterblühende sind z.B. „Super Excelsa“, „Super Dorothy“ und „New Dawn“).
Mit Rosen bepflanzt, erhält ein Friesenwall einen wild-romantischen Charme! Besonders bietet sich hierfür die Hagebutte oder auch 'Sylter Rose' an. Sie gilt als besonders widerstandsfähig und frei von Krankheiten.
Sie erweisen sich als besonders robust und pflegeleicht. Wildrosen blühen einmal und mit einfachen Blüten. Oft tragen sie jedoch vielseitig verwendbare Hagebutten. Als Hecke gepflanzt, bieten sie Vögeln Unterschlupf.
Zwergrosen machen die ihnen fehlende Größe durch ein prächtiges Blütenmeer wieder wett. Sie eignen sich aufgrund ihres Wuchses besonders für Beeteinfassungen und als Zierde von Töpfen, Kübeln und Balkonkästen.
Es kann sein, dass Du bei der Suche nach der passenden Rose auf verschiedene Fachbegriffe wie "öfterblühend" oder "ADR" triffst. Was es mit diesen Begriffen auf sich hat, erklären wir hier im Schnelldurchgang:
Gefüllte Blüten
Bei den Rosenblüten unterscheiden wir zwischen: Einfache Blüten / ungefüllte Blüten: Sie haben 5 Blütenblätter und sind meist weit geöffnet, so dass die Staubgefäße (Pollenspender für die Bienen) gut zu sehen sind und auch deren Farbe (meist gelb) zur Geltung kommt. Halbgefüllte Blüten: Diese Blüten haben mehr als 5 einzelne Blätter pro Blüte und wirken locker. Die Staubgefäße sind meist noch von den Bienen zu erreichen. Stark gefüllte Blüten: Bei diesen Blüten sind die Staubgefäße nicht mehr zu sehen. Sie sind voll mit Blütenblättern.
Einmalblühend
Diese Rosen sind reicher in der Blüte, blühen aber nicht so lang (6-8 Wochen) und bilden meist Früchte zum Herbst; sie gelten oft als Bienenweide und blühen am vorjährigen Trieb. Deshalb werden sie nicht im Frühjahr geschnitten.
Öfterblühend
Sie tragen den ganzen Sommer über Blüten, meist sogar bis weit in den September hinein, einige sogar bis zum Frost, selten mit Fruchtschmuck.
A-Qualität
Rosen mit dieser Qualität haben mindestens 3 Triebe, es gibt aber auch Ausnahmen wie z.B. die Sorte „Lolita“, hier beginnt die A-Qualität bereits bei 2 Trieben.
Abkürzung für 'Anerkannte Deutsche Rose'. Prädikat der Allgemeinen Deutschen Rosenneuheitenprüfung. Diese Rosensorten haben die härteste Rosenprüfung der Welt mit Erfolg bestanden! Sie zeichnen sich durch eine sehr gute Blattgesundheit, Robustheit, Frosthärte und nicht zuletzt durch einen reichen Blütenflor aus. Sie sind somit besonders empfehlenswert.
Rigo-Rosen®
Dieses Prädikat gibt es nur für Kordes-Rosen, und zwar für Rosen, die in Gesundheit und Blühwilligkeit die bisherigen Sorten übertreffen. Alle Rigo-Rosen haben zusätzlich das ADR-Prädikat.
Wurzelechte Rosen
Sie werden meist durch Stecklinge vermehrt und sind schwachwüchsiger (niedriger) als ihre veredelten Brüder und Schwestern gleicher Sorte und benötigen keinen tiefgründigen Boden.
STR
Abkürzung für 'Strauchrosen': Strauchrosen sind überwiegend öfterblühend und werden 120 cm bis 200 cm hoch. Sie eignen sich zur Einzelstellung, Gruppenpflanzung und sogar als Heckenpflanzung.
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