Abgestorbene Triebe sind bei Herbsthimbeeren im Frühjahr normal, da hier erst neue frische Triebe aus der Wurzel neu austreiben, die dann Früchte tragen.
Du kannst die Vitalität Deiner Himbeerpflanze überprüfen, indem Du die sogenannte Kratzprobe durchführst. Schabe dazu vorsichtig am unteren Bereich der Pflanze an der Rinde. Ist die Pflanze unter der Oberfläche noch grün, ist sie noch lebendig. Braune, trockene Stellen lassen auf eine tote Pflanze schließen.
Ein plötzliches Absterben von Himbeeren, besonders der Sorte 'Glen Coe', kann durch Wurzelfäule (Phytophthora) verursacht werden. Dies ist eine Pilzerkrankung, die die Wurzeln schädigt und die Wasseraufnahme behindert. Sie tritt häufig bei Staunässe oder in verdichteten Böden auf. Prüfe den Wurzelbereich auf faulige Stellen. Sollen wir dich hierzu beraten, mach einige Fotos der gesamten Pflanze und des Wurzelbereichs.
Ist die Pflanze betroffen, entferne sie mitsamt der Wurzeln und entsorge sie über den Hausmüll (nicht kompostieren), da die Pilzsporen im Boden überdauern. Pflanze an dieser Stelle keine neue Himbeere. Wähle für Neupflanzungen einen anderen Standort mit gut durchlässigem Boden und vermeide übermäßiges Gießen.
Dabei handelt es sich um sogenannte Nektarinen oder Nektardrüsen, die immer unterhalb vom Blatt parallel auftreten. Oft bis zu 10 Punkte. Sie sondern eine zuckerhaltige Substanz ab, um so Insekten für die Bestäubung anzulocken. Das ist nur natürlich und verbleibt an der Pflanze.
Löcher oder Fraßspuren an Kirschlorbeerblättern können auf verschiedene Ursachen zurückzuführen sein. Häufige Verursacher sind:
Um die genaue Ursache zu bestimmen und Dir geeignete Gegenmaßnahmen empfehlen zu können (z. B. biologische Nematoden gegen Dickmaulrüsslerlarven, Absammeln von Käfern, Pflanzenschutzmittel), benötigen wir weitere Informationen. Bitte sende uns aussagekräftige Fotos der betroffenen Blätter und idealerweise auch eine Aufnahme der gesamten Pflanze.
Die beschriebenen Symptome deuten am ehesten auf die Schrotschusskrankheit hin. Das ist eine Pilzerkrankung, bei der sich zunächst kleine, oft rötlich umrandete Flecken bilden. Das abgestorbene Gewebe in der Mitte der Flecken fällt später heraus und hinterlässt die typischen „Schrotschuss“-Löcher. Dunkle Punkte auf der Blattunterseite können Sporenlager des Pilzes sein.
Alternativ könnten die Löcher auch durch Schädlinge wie den Dickmaulrüssler (Fraß an den Blatträndern) oder andere kauende Insekten verursacht werden. Die Punkte könnten auch von anderen saugenden Insekten stammen.
Maßnahmen bei Schrotschusskrankheit
Maßnahmen bei Schädlingsverdacht
Sende uns Fotos für eine genauere Diagnose.
Ackerschachtelhalm hilft bei der Schrotschusskrankheit, hauptsächlich vorbeugend und zur Stärkung der Pflanze. Die enthaltene Kieselsäure festigt das Pflanzengewebe, wodurch der Pilz (der die typischen Löcher verursacht) schwerer eindringen kann. Er eignet sich als natürliche Maßnahme zur Stärkung von Kirschlorbeer und Obstbäumen.
Es handelt sich höchstwahrscheinlich um harmlose Pilze oder Flechten, die sich auf abgestorbenem oder verholzten Pflanzengewebe ansiedeln. Die weißen Ablagerungen an älteren, verholzten Stängeln sind meist unbedenklich, solange die Pflanze ansonsten gesund austreibt. Du kannst trockene, alte Triebe im Frühjahr entfernen, um Platz für neue zu schaffen und die Optik zu verbessern. Solange die Pflanze vital ist und neu austreibt, besteht in der Regel kein Grund zur Sorge.
Sollte deine Hortensie dir weiterhin Sorgen machen, schicke uns bitte aussagekräftige Fotos (Gesamtaufnahme und Detailfotos), damit wir dich gezielt und umgebungsgerecht beraten können.
Offizielle Informationen zu meldepflichtigen Pflanzenkrankheiten und Schädlingen findest Du bei den zuständigen Behörden:
Auf deren Webseiten findest Du aktuelle Listen meldepflichtiger Organismen und Informationen zum richtigen Vorgehen bei Verdacht.
Ja, das Spanische Gänseblümchen, auch bekannt als Karwinskis Feinstrahl (Erigeron karvinskianus), wird von Schnecken in der Regel gemieden und gilt daher als relativ schneckenfest.
Schäden an Pflanzen nach dem Winter oder durch späte Fröste im Frühjahr können verschiedene Ursachen haben und sind bei Freilandpflanzen nicht ungewöhnlich, auch bei als winterhart geltenden Arten.
Mögliche Ursachen:
Was ist zu tun?
Wann uns kontaktieren?
Wenn sich die Pflanze trotz Pflegemaßnahmen innerhalb von ca. 6 Wochen nicht erholt oder Du unsicher bezüglich des Zustands bist (z. B. bei Ilex oder Winterschneeball), kontaktiere uns bitte. Sende uns aussagekräftige, aktuelle Fotos der gesamten Pflanze und ggf. der Schnittstellen sowie eine Beschreibung der Standortbedingungen. Wir helfen Dir gerne bei der Beurteilung und weiteren Schritten.
Bei Freilandpflanzen kann es vorkommen, dass sich einzelne Insekten auf die Pflanze verirren; dies ist meist unbedenklich. Ein leichter Befall mit Blattläusen ist in der Regel gut behandelbar. Blattläuse vermehren sich schnell, daher ist es ratsam, zeitnah zu handeln:
Oft reicht es schon, die Läuse vorsichtig mit einem Wasserstrahl (nicht zu stark, um die Pflanze nicht zu beschädigen) abzuspülen. Halte auch nach Ameisen Ausschau, da diese die Läuse zum Melken in die Pflanzen bringen. Dann muss ggf. nicht nur etwas gegen die Läuse, sondern auch gegen die Ameisen unternommen werden.Kontrolliere die Pflanze in den folgenden Tagen regelmäßig auf Neubefall. Ist der Befall stark oder bist du Dir unsicher, kontaktiere gerne unseren Kundenservice. Wir beraten dich gerne.
Wenn Deine Pflanze Anzeichen einer Krankheit (z. B. Flecken, Verfärbungen, Welke), einen Schädlingsbefall oder andere Probleme wie ungewöhnliche Beläge (z. B. pelzig bei Ölweide, weiß bei Portugiesischem Lorbeer), Risse in der Rinde, verkrüppelte Blätter (z. B. Sommerflieder) oder Blattfall aufweist, ist eine genaue Diagnose wichtig. Da die Ursachen vielfältig sein können (Pilze, Schädlinge, Standortprobleme, Nährstoffmangel).
Sende uns bitte aussagekräftige Fotos der betroffenen Pflanze. Wichtig sind eine Gesamtansicht der Pflanze sowie Detailaufnahmen der Symptome (z. B. Flecken auf Blättern, betroffene Triebe, Schädlinge). Bitte sende die Fotos im JPG- oder PDF-Format und beschreibe kurz die Standortbedingungen (Licht, Boden) und Deine bisherigen Pflegemaßnahmen (Bewässerung, Düngung). Unser Gärtnerteam wird die Bilder prüfen und Dir spezifische Ratschläge zur Ursache, Behandlung oder weiteren Pflege geben.
Um zu testen, ob eine Pflanze, die nach dem Winter, dem Transport oder der Pflanzung noch keine Lebenszeichen zeigt oder schlecht aussieht (z. B. vertrocknet wirkt, Blätter hängen lässt), noch vital ist, kannst Du eine Kratzprobe durchführen. Kratze dazu vorsichtig mit dem Fingernagel oder einem sauberen Messer an der Rinde im unteren Bereich des Stammes oder eines Haupttriebes, knapp über dem Boden. Entferne nur die oberste Rindenschicht.
Beobachte die Farbe des Gewebes direkt unter der Rinde:
Teile uns gern das Ergebnis der Kratzprobe bei weiteren Fragen mit und sende idealerweise auch ein Foto davon sowie von der gesamten Pflanze. So kann unser Gärtnerteam dir weitere Informationen bzw. Lösungsansätze zukommen lassen.
Es ist nicht ungewöhnlich, dass Pflanzen nach der Pflanzung oder dem Winter unterschiedlich schnell austreiben oder anwachsen. Dies kann an verschiedenen Faktoren liegen:
Was Du tun kannst
Die Kräuselkrankheit ist eine häufige Pilzerkrankung bei Pfirsich- und Nektarinenbäumen, die durch den Pilz Taphrina deformans verursacht wird. Sie zeigt sich durch blasig aufgetriebene, gekräuselte und oft rötlich verfärbte Blätter im Frühjahr.
Bekämpfung und Vorbeugung:
Sortenwahl:
Es gibt keine vollständig immunen Pfirsichsorten. Als weniger anfällig oder „tolerant“ gelten jedoch einige Sorten, insbesondere weißfleischige wie 'Amsden', 'Benedicte', 'Kernechter vom Vorgebirge' oder 'Revita'. Auch bei diesen Sorten kann es bei hohem Infektionsdruck oder ungünstiger Witterung zu einem Befall kommen. „Resistent“ oder „tolerant“ bedeutet nicht vollständige Immunität.
Bei leichtem Schädlingsbefall gibt es verschiedene Bekämpfungsstrategien:
Der Kundenservice berät Dich gerne umfangreich, sollten die Maßnahmen nicht helfen oder es sich um einen starken Befall handeln. Eine Beratung zur Anwendung von Pflanzenschutzmitteln darf nur durch eine Person mit entsprechender Sachkunde erfolgen. Wir haben mehrere Kollegen im Team, die Dir weiterhelfen können.
Sollte eine Pflanze bei Lieferung oder kurz danach Anzeichen von Krankheit, Blattflecken oder einen allgemein schlechten Zustand zeigen (z. B. Triebe haben kaum Blätter), überprüfe bitte für dich, ob dieser Zustand der Pflanze jahreszeitlich bedingt ist, z. B. Herbst oder Spätsommer. Dieser Zustand wäre dann bei den Pflanzen normal, da sie beginnen, die Versorgung der Blätter einzustellen, damit sie kraftvoll und gestärkt durch den Winter kommen. Überprüfe für dich selber, wie das Verhältnis von Blattflecken/Pilzbefall zu der restlichen Gesundheit der Pflanze steht. Sollten einzelne Blätter befallen sein, wird sie sich in deinem Gartenboden erholen.
Flecken oder Beläge auf Blättern oder Trieben deuten auch auf Pilzkrankheiten hin:
Zur genauen Diagnose und für spezifische Behandlungsempfehlungen sende uns bitte Fotos der Symptome und der betroffenen Pflanze.
Schwarze Blätter oder Triebe, besonders nach dem Winter, deuten häufig auf Frostschäden hin. Es kann aber auch eine Pilzerkrankung oder eine Reaktion auf extreme Standortbedingungen (z. B. Staunässe) sein.
Empfohlene Maßnahmen
Risse oder Schäden an der Rinde bzw. am Stamm können verschiedene Ursachen haben:
Was Du tun kannst
Ja, einige Pilzkrankheiten, insbesondere solche, die im Boden überdauern, wie die Verticillium-Welke, können auf andere dafür anfällige Pflanzen übergreifen. Verticillium-Pilze können über Jahre im Boden überleben und über die Wurzeln in neue Pflanzen eindringen.
Wende Dich gerne mit Fotos an uns, wenn Du den Verdacht auf diese Pilzkrankheit hast. Der Kundenservice berät Dich gerne, welche Maßnahmen Du ergreifen kannst.
Auch als winterhart beschriebene Pflanzen können unter extremen Winterbedingungen (sehr tiefe Temperaturen, Kahlfrost, eisiger Wind, Wintersonne bei Immergrünen) oder bei ungünstigen Standortfaktoren (z. B. Staunässe) Schaden nehmen.
Frostschäden erkennen
Typische Anzeichen sind braune oder schwarze Blätter und Triebspitzen, vertrocknete Triebe oder Risse in der Rinde.
Erste Hilfe
Wenn die Pflanze trotz dieser Maßnahmen nicht austreibt oder Du unsicher bist, kontaktiere uns bitte mit Fotos der Pflanze und des Kratztests. Wir prüfen den Fall und suchen nach einer Lösung.
Der effektivste Schutz für die Wurzeln neu gepflanzter Bäume und Sträucher vor Wühlmausfraß ist die Verwendung eines Wühlmauskorbes. Dies ist ein engmaschiger Korb aus Drahtgeflecht, der bei der Pflanzung um den Wurzelballen gelegt wird und so die Wurzeln schützt. Achte darauf, dass der Korb oben etwas aus der Erde ragt, damit die Mäuse nicht von oben eindringen können. Vergrämungsmittel gibt es ebenfalls, diese führen wir jedoch nicht im Sortiment.
Braune Verfärbungen an Blättern können vielfältige Ursachen haben:
Um die genaue Ursache zu ermitteln, sende uns bitte aussagekräftige Fotos der betroffenen Pflanze (Gesamtansicht und Detailaufnahmen der Blätter) und beschreibe kurz Standort und Pflege.
Es handelt sich höchstwahrscheinlich um harmlose Pilze oder Flechten, die sich auf abgestorbenem oder verholzten Pflanzengewebe ansiedeln. Weiße Punkte oder Pusteln finden sich oft an Trieben, die im Winter zurückgefroren oder anderweitig abgestorben sind. Dies ist bei Schmetterlingsflieder nicht ungewöhnlich. Schneide den betroffenen toten Trieb einfach bis ins gesunde, grüne Holz zurück. Solange die Pflanze vital ist und neu austreibt, besteht in der Regel kein Grund zur Sorge.
Sollte dir dein Schmetterlingsflieder weiterhin Sorgen machen, schicke uns bitte aussagekräftige Fotos (Gesamtaufnahme und Detailfotos), damit wir dich gezielt und umgebungsgerecht beraten können.
Eine Beratung zur Anwendung von Pflanzenschutzmitteln darf nur durch eine Person mit entsprechender Sachkunde erfolgen. Wir haben mehrere Kollegen im Team, die dir weiterhelfen können. Wende dich mit deinen Fragen gerne an unseren Kundenservice.
Als Engerlinge bezeichnet man die Larven von Mai-, Juni- und anderen Gartenlaubkäfern. Engerlinge können Wurzelschäden verursachen.
Eine wirksame biologische Bekämpfungsmethode gegen Engerlinge ist der Einsatz von Nützlingen. Diese parasitieren die Engerlinge. Der Anwendungszeitpunkt hängt von der Engerlingsart und der Bodentemperatur ab (oft über 12°C, Herstellerangaben beachten!).
Weitere Maßnahmen sind: