Echter Waldmeister

Galium odoratum

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  • breitet sich durch Ausläufer aus
  • in der Blütezeit riecht sie angenehm
  • auch in der Küche verwendbar
  • lebt gerne unter großen Gehölzen und im Gehölzrand
  • der Boden sollte humusreich und frisch sein

Wuchs

Wuchs flächig aufrecht, ausläuferbildend
Wuchsbreite 20 - 30 cm
Wuchshöhe 10 - 30 cm

Blüte

Blüte einfach
Blütenfarbe weiß
Blütenform doldenförmig
Blütengröße klein (< 5cm)
Blütezeit April - Mai

Frucht

Frucht kugelartig, unscheinbar
Fruchtschmuck nein

Blatt

Blatt lanzettlich, ganzrandig, quirlartig, duftend, rau
Laub laubabwerfend
Laubfarbe grün

Bienenfreundlich

Nektarwert mittel
Pollenwert mittel

Sonstige

Besonderheiten sehr wohlriechend, für Maibowlen, Süßspeisen, Tee
Boden durchlässig, hoher Humusbedarf
Bodendeckend
Duftstärke
Jahrgang 1753
Pflanzenbedarf 20 bis 30 cm Pflanzabstand, 15 bis 17 Stück pro m²
Standort Halbschatten bis Schatten
Verwendung Würzpflanze, Gehölz, Gehölzrand
Themenwelt Balkonpflanzen
Wellness
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Duftend, heilend, würzend und dekorativ. Als ausdauernde, krautige Pflanze wächst der überwinternd grüne Waldmeister. Er wächst in Höhen von fünf bis fünfzig Zentimeter. Der Echte Waldmeister ist eine oftmals in Laubwäldern heimische Pflanze und trägt den botanischen Namen Galium odoratum. Auch der eigene Garten bietet ein optimales Zuhause. Die Pflanze ist mehrjährig und bildet sehr schnell Ausläufer, die sich gerne über den Boden verteilen. Den Winter überlebt der Echte Waldmeister gut, sodass er jedes Jahr neu austreibt. Die beachtliche Größe von bis zu 50 Zentimeter lässt den Galium odoratum eine besondere Pflanze sein. Besonders die schattigen Standorte bevorzugt er. Sowohl das frische Grün der Blätter als auch die wunderschönen weißen, sternförmigen Blüten, welche in Doldentrauben gesammelt stehen, sind ein Blickfang in jedem Garten. Zudem setzt der Echte Waldmeister besondere Blickpunkte. Die einfachen weißen Blüten zeigen sich im April bis in den Mai. Die Früchte der Staude sind hingegen kugelig und unscheinbar. Die lanzettenartigen, sternförmig angeordneten Blätter sind durch eine geringe Behaarung gekennzeichnet. Der Stängel ist unbehaart und zeichnet sich durch seine vierkantige Form aus.

Auch als 'Wohlriechendes Labkraut' bekannt, ist der Waldmeister eine Pflanzenart aus der Gattung der Labkräuter (Galium). Als Würzpflanze findet der Waldmeister Verwendung in der Waldmeisterbowle. Auch Berliner Weiße ist mit Waldmeistersirup verfeinert. Anwendung findet der Waldmeister als Volksarzneipflanze, als Mottenmittel und in der Homöopathie. Diese Staude ist als Heilpflanze für ihre krampflösende Wirkung bekannt. Doch wirkt sie auch entzündungshemmend und gefäßerweiternd. Als Droge bezeichnen wir das von der Blüte gesammelte und getrocknete Kraut. Dieses Kraut trägt den Namen 'herba Asperulae odoratae' oder 'Galii odoratae herba'. Der Pflanzenduft des Galium odoratum ist im Garten dezent wahrzunehmen. Wird der echte Waldmeister gepflückt und angetrocknet, verstärkt sich, aufgrund des Cumaringehaltes der Pflanze, die Duftnote. Die getrockneten Blätter lassen sich gut in der Küche einsetzen. Der Duft macht die Pflanze wunderbar verwendbar für Potpourris und selbstgemachte Mottenkissen. Bei dem Echten Waldmeister denken viele zuerst an Wackelpudding, doch ist er als Küchenkraut noch vielseitiger verwendbar. Beispielsweise für Maibowlen und Tees. Auch getrocknete Sträuße als Dekoration in der Küche sehen gut aus und duften herrlich. Daher sollte der echte Waldmeister in keinem Kräutergarten fehlen.
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Kundenbewertungen

Neueste Bewertungen
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Tolles Ergebnis
Schon nach ein paar Wochen stark und sichtbar angewachsen. Nun in Blüte! Eine wahre Freude, diese Pflanzen.
vom 23. April 2018,
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echter Waldmeister
super Pflanzen
vom 25. September 2017, babsi aus Gotha

Waldmeister
Ähnlich dem wildwachsenden Waldmeister
vom 19. Mai 2017, Gitta m.aus Moers aus Moers

Gesamtbewertung

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109 Bewertungen
70 Kurzbewertungen
39 Bewertungen mit Bericht

97% Empfehlungen.

Detailbewertung

Pflegeleicht
Pflanzengesundheit
Blütenreichtum
Anwuchsergebnis
Pflanzenwuchs
Duftstärke

Einzelbewertungen mit Bericht   (alle anzeigen)


Werder/Havel
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Eine Augenweide im Hochbeet

Es ist nun das zweite Jahr, als ich mich entschied diese Pflanze bei Horstmann zu kaufen. Erst einmal 5 Sterne für die Verpackung. Ich bin immer wieder überrascht, wie liebevoll bei Ihnen die Pflanzen, egal welche verpackt werden.
Der Waldmeister ist eine gesunde, pflegeleichte Kultur. Da sie bei mir im Hochbeet vor dem Küchenfenster ihr zu Hause hat, schneide ich sie regelmäßig ab. Ich verwende sie selten für das man sie wahrscheinlich nutzen sollte, bei mir erfüllt sie Dekorationszwecke, grins. Ob in der Vase auf dem Teller uvm.

vom 13. Mai 2017

Steinbergkirche
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Waldmeister

im März letzten Jahres gepflanzt, schon im ersten Jahr reichliche Blüte, nach einem Jahr Größe verdoppelt und sehr reichliche Blüte
vom 23. April 2017

Hildesheim
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Waldmeister sehr empfehlenswert

Der Waldmeister wuchs sehr schnell an und in diesem Jahr konnte ich sogar schon einmal ernten.
vom 21. April 2017

Dessau-Roßlau
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echter Waldmeister

Ich bin sehr zufrieden. Empfehle ich weiter.
vom 10. September 2016

Riesa
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Echter Waldmeister

Von den 5 bestellten Pflanzen war eine etwas schwächlich.Diese eine ist schlecht angewachsen unds über den Winter komplett eingegangen.Die anderen 4 haben gut und kräftig ausgetrieben.Der Duft und die Blüte sind sehr üppig.
vom 24. Mai 2016

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Fragen zu dieser Pflanze

1
Antwort
Ich gestalte gerade Teile des Gartens neu und hätte gern den Echten Waldmeister.
- Fühlt er sich in großen Pflanzringen im Schatten der Forsythie wohl?
- Trocknet er dort schneller aus wenn sich die erheblich Hitze dieses Sommers wiederholt?
- Würde er ein gutes Versteck für die Spanische Wegschnecke abgeben?
Ich dünge 1x im Jahr mit Kaffeesatz oder Gartenkalk. Wäre Blaukorn besser? Oder ist "in Ruhe wachsen lassen" das Beste?
von Waldfee aus Hessisch-"Kalifornien" , 13. August 2018
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Pflanzen trocknen in Pflanzringen oder Töpfen generell schneller aus. Wenn die Wasser- und Nährstoffversorgung aber optimal gewährleistet wird, ist eine Anpflanzung, wie Sie es wünschen kein Problem.
In Sommern wie diesen, müssen Sie Abhilfe schaffen. Die Pflanzen schaffen es nicht von alleine.
Sicher gibt der Waldmeister ein gutes Versteck für Nacktschnecken ab, sicher bin ich mir gerade nur nicht, ob diese nicht sogar auch von den Schnecken gefressen werden. Beobachtet haben wir dieses noch nicht.
Der Nährstoffhaushalt sollte hoch sein und von April bis Ende Juli, mit einem organischen Volldünger , etwa 2 mal aufgebessert werden. Kaffeesatz eignet sich auch, Kalk erhöht den pH-Wert und ist nachteilig.
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Antwort
Kann ich den Waldmeister auch unter eine Lebensbaumhecke pflanzen?
von einer Kundin oder einem Kunden aus Wuppertal , 7. Juni 2017
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Grundsätzlich wäre es möglich hier Waldmeister zu setzen. Je dunkler und trockener der Standort jedoch ist, desto früher zieht sich der Waldmeister wieder in den Boden zurück und bietet dann im Spätsommer und Herbst keinen Laubteppich mehr. Unter Lebensbaumhecken ist es meist sehr trocken, so dass hier der Waldmeister sicher früh einzieht, sofern nicht zusätzlich gewässert wird.
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Antwort
Ich möchte den Waldmeister in einen Pflanzenkübel eintopfen. Welche Erde ist "humusreich" bzw. wo erhalte ich sie?
von einer Kundin oder einem Kunden , 1. Mai 2017
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Erde aus dem Kompostwerk hat einen hohen Humusanteil, genau wie der Kompost an sich auch. Viele Bio-Erden weisen meist ebenso einen hohen Humusanteil auf.
1
Antwort
Ich habe ein kleines Schattenbeet in dem sich der Giersch breit gemacht hat, kann der Waldmeister den Giersch verdrängen?
von einer Kundin oder einem Kunden aus hannover , 10. April 2017
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Nein, leider nicht. Giersch ist starkwüchsig und wird den zarten Waldmeister verdrängen. Sie müssen den Giersch erst restlos entfernen.
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Antwort
Darf man den Waldmeister jetzt (Anfang Mai) noch ernten bzw. verwenden, auch wenn er schon blüht?
von Claudia Jahn aus Übach-Palenberg , 10. Mai 2015
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Anfang Mai kann in der Regel noch problemlos geerntet werden. Zum Ende der Blütezeit wird der Waldmeister dann bitter, so lange er Ihnen aber noch schmeckt, kann er auch geerntet werden.
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Antwort
Verträgt sich Waldmeister mit anderen Stauden?
von einer Kundin oder einem Kunden aus NRW , 5. April 2015
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Das kommt auf die Robustheit der anderen Stauden an. Denn der Waldmeister kann sich mittels Ausläufer an guten Standorten auch gut ausbreiten und so schwächere Stauden verdrängen. Erreichen die anderen Stauden aber Wuchshöhe von deutlich über 30 cm, dann kann ihnen der Waldmeister in der Regel nichts anhaben.
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Antwort
Wir haben den echten Waldmeister unter unseren Wein gepflanzt.
Nun haben wir gehört, dass er giftig sein soll.
Stimmt das? Wenn ja, kann das Gift vom Wein aufgenommen werden? Sind die Weintrauben jetzt ungenießbar?
von einer Kundin oder einem Kunden , 19. Juli 2013
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Eine Giftigkeit von Pflanzen ist nicht übertragbar. Sie können die Weintrauben unbedenklich verzehren.
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Antwort
Wie verträgt diese Pflanze einen sonnigen Standort?
von Karl-heinz Möbus aus Fürstenwalde , 12. Mai 2013
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Bei einem feuchten und frischen Boden kann die Pflanze auch in der Sonne stehen. Wird ihr es nicht gewährleistet, kommt es zu einem geringen Zuwachs.
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Antwort
Kann ich die Pflanze auch unter einen Walnußbaum pflanzen?
von einer Kundin oder einem Kunden aus Detmold , 3. Mai 2013
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Ja, diese Anpflanzung ist möglich.
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Antwort
Kann ich Waldmeister jetzt noch pflanzen (Mai)
von einer Kundin oder einem Kunden aus Köln , 1. Mai 2013
Antwort von
Baumschule Horstmann
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Da sich die Pflanzen im Topf befinden, ist eine Anpflanung zu dieser Jahreszeit kein Problem.


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