Wolliger Fingerhut

Digitalis lanata

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  • insektenfreundlich
  • winterhart
  • attraktive Blütenstände
  • pflegeleicht, robust
  • geringe Ansprüche an den Standort

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Wuchs

Als Kübelpflanze geeignet
Wuchs kompakt, horstig, aufrecht, locker, rosettenartig, dicht, zwei- oder mehrjährig
Wuchsbreite 30 - 40 cm
Wuchshöhe 40 - 100 cm

Blüte

Blüte einfach
Blütenfarbe cremeweiß bis cremegelblich
Blütenform traubenförmig
Blütengröße klein (< 5cm)
Blütezeit Juni - August

Frucht

Frucht unscheinbare Kapseln

Blatt

Blatt länglich-lanzettlich, zugespitzt, gezähnt
Laub wintergrün
Laubfarbe grau-grün

Sonstige

Besonderheiten Arzneipflanze, blütenreich, winterhart, Insektenmagnet
Boden trocken bis frisch, durchlässig, humos, nährstoffreich, gern kalkhaltig, lehmig-sandig oder steinig
Nahrung für Insekten
Pflanzenbedarf 6 - 9 Pflanzen pro m²
Standort Sonne bis Halbschatten
Verwendung Einzelstellung, Rabatte, Beete, Gruppen, Kübel
Lieferinformation: Bestellungen werden aufgrund der Winterperiode voraussichtlich ab Mitte Februar 2026 ausgeliefert. Sie erhalten von uns vorher eine Mitteilung per E-Mail.
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Der WolligerFingerhut ist eine zauberhafte Staude aus der Familie der Wegerichgewächse und zeichnet sich durch markante Formen, üppige Sommerblüten und eine besondere botanische Bedeutung aus. Mit einem kompakten, horstigen Wuchs und einer dichten, rosettenartigen Blattbasis entwickelt er sich zu einer auffälligen Staude bis 100 cm Wuchshöhe und 40 cm -breite. Das Laub besteht aus länglich-lanzettlichen, zugespitzten Blättern in graugrüner Färbung, die auch in den Wintermonaten grün bleiben und damit einen konstanten Aspekt im Garten schaffen. Die Blütenstängel treiben in der Regel erst im zweiten Standjahr aus. Sie sind auffallend bläulich gefärbt, was (bot.) Digitalis lanata eine kühle Note verleiht und den aufrechten Habitus zusätzlich betont. Von Juni bis August bilden sich an ihnen hoch aufgeschossenen, traubenförmigen Blütenstände mit zahlreichen große Einzelblüten, die cremeweiß bis cremegelblich leuchten und durch eine braune Tönung das Inneren verzieren. Jedes Blütenglöckchen trägt einen wolligen Kelch, der dieser Art ihren Namen verliehen hat. Neben dem dekorativen Wert üben die Blüten eine starke Anziehungskraft auf Bienen und andere Bestäuber aus, wodurch sie während der Sommermonate einen lebendigen Treffpunkt für Insekten darstellen. Als traditionsreiche Arzneipflanze besitzt ein Wolliger Fingerhut eine besondere Rolle: Aus seinen Blättern gewinnt die Pharmaindustrie einen Wirkstoff, der in der Medizin seit Jahrhunderten Verwendung für die Medikamentenherstellung gegen Herzinsuffizienz findet. Damit steht dieses Exemplar nicht nur für eine traumhaft aufregende Zierstaude, sondern auch für die enge Verbindung zwischen Gartenkultur und Heilkunst.

In der Gartengestaltung eröffnet der Wollige Fingerhut vielfältige Optionen, da er sich sowohl für solitäre Pflanzungen als auch für Gruppenanordnungen eignet sowie anpassungsfähig ist. Durch seine aufrechte Haltung fügt er sich hervorragend in Rabatten und Beete ein, wo er unter anderem zwischen niedrigeren Stauden sehr ausdrucksstark zur Geltung kommt. In naturnahen Anlagen oder in Wildgärten wirkt er besonders stimmig, weil sein ursprünglicher Charakter eine enge Nähe zur freien Landschaft vermittelt. Auch im Zusammenspiel mit Ziergräsern oder filigranen Blütenpflanzen verzaubert er die Umgebung mit seinem Charme. In Kübeln auf sonnigen Terrassen oder Balkonen steht er dem Freilandwuchs in nichts nach. Gerade in thematischen Pflanzungen, die Arznei- und Heilkräuter betonen, wirkt der Wollige Fingerhut authentisch und verleiht solchen Beeten eine historische Dimension. Sein Zusammenspiel von Blattschmuck, markanter Stängelfärbung und sommerlicher Blütenpracht eröffnet Landschaftsplanern und Gärtnern eine Vielzahl an gestalterischen Möglichkeiten, die sowohl streng angelegte als auch romantisch verspielte Gartenbilder durch diese Staude bereichern.

Für eine optimale Entwicklung benötigt der Wollige Fingerhut einen sonnigen bis halbschattigen Standort, wobei warme Plätze mit ausreichender Lichtzufuhr seine Blühfreude steigern. Der Boden darf trocken bis frisch sein, sollte jedoch stets eine gute Durchlässigkeit aufweisen, damit keine Staunässe entsteht. Ein humoser, nährstoffreicher Untergrund begünstigt den kräftigen Triebwuchs, während ein kalkhaltiger, lehmig-sandiger Boden (bot.) Digitalis lanata zusätzlich unterstützt, da dies den natürlichen Bedingungen der Herkunft entspricht. Dank des Pfahlwurzelsystems kann die Pflanze auch in tiefere Bodenschichten vordringen und sich dort mit Wasser und Nährstoffen versorgen, was sie robust gegenüber Hitze- und Trockenperioden macht. Zu pflanzen ist diese Staude am besten in Gruppen von sechs bis neun Exemplaren pro Quadratmeter, sodass ein geschlossenes Bild entsteht und die Blütenstände eine eindrucksvolle Ästhetik entfachen. Da der Wollige Fingerhut bis -28 °C winterhart ist, eignet er sich auch für Regionen mit strengen Wintern. Eine Rückschnittmaßnahme direkt nach der Blüte treibt die Bildung neuer Blattrosetten an und verlängert die Lebensdauer der Staude. Kenner empfehlen, im Frühjahr einen organischen Dünger zu verabreichen, um die Pflanze mit allem Nötigen zu versorgen. Eine zusätzliche Kalkgabe wertet den Standort für die Wurzeln weiter auf. So zeigt sich dieses Wegerichgewächs als pflegeleichter und doch eindrucksvoller Gartenbewohner, der mit geringen Standortansprüchen und langjähriger Beständigkeit schnell Gefallen findet.

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