Weiße Schwalbenwurz

Vincetoxicum hirundinaria

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  • reichblühend
  • insektenfreundlich
  • trockenheitsverträglich
  • winterhart
  • pflegeleicht, genügsam

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Wuchs

Als Kübelpflanze geeignet
Wuchs kompakt, langsam, gut verzweigt, horstig, buschig, aufrecht, unten dicht, oben lockerer, bodendeckend, krautig
Wuchsbreite 30 - 60 cm
Wuchshöhe 50 - 100 cm

Blüte

Blüte einfach
Blütenfarbe weiß
Blütengröße klein (< 5cm)
Blütezeit Mai - August

Frucht

Frucht unauffällige Balgfrüchte

Blatt

Blatt lanzettlich, elliptisch bis schlaank-eiförmig, zugespitzt, glattrandig
Laub laubabwerfend
Laubfarbe blaugrün, leicht glänzend

Sonstige

Besonderheiten reichblühend, trockenheitsliebend, insektenfreundlich, bodendeckend, winterhart
Boden trocken bis mäßig frisch, durchlässig, nährstoffarm, kalkreich, gern lehmig oder tonig
Nahrung für Insekten
Pflanzenbedarf 3 - 6 Pflanzen pro m²
Standort Sonne bis Halbschatten
Verwendung Einzelstellung, Rabatte, Beete, Gruppen, Steingarten, Bodendecker, Wildgarten, Grabbepflanzung, Kübel
Lieferinformation: Bestellungen werden aufgrund der Winterperiode voraussichtlich ab Mitte Februar 2026 ausgeliefert. Sie erhalten von uns vorher eine Mitteilung per E-Mail.
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Preise inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

Die Weiße Schwalbenwurz ist eine heimische Wildstaude - die bisher einzige unter den Seidenpflanzengewächsen im europäischen Raum - die mit charaktervollen Dauerblüten, trockenheitsliebenden Qualitäten und einem seltener vorkommenden Laubfarbe die Sinne betört. Aus einem kompakten, basisnah geschlossenen Wuchs entsteht das Laub, das auch selbst ohne die langanhaltende Sommerblüte eine unverwechselbare Gartenaura herstellt. Die Blätter wachsen elliptisch bis schlank-eiförmig, zugespitzt und glattrandig, mit einem leicht glänzenden, blaugrünen Farbton, der im Sommer Frische vermittelt und im Herbst in ein leuchtendes gelb-braunes Spektrum übergeht. Durch ihre gegenständige Anordnung entsteht zudem ein rhythmischer Aufbau entlang der Stängel, der die horstige Form optisch verstärkt und selbst im windbewegten Zustand strukturiert bleibt. Ihr Wuchsbild zeigt ein Geflecht aus festen, krautigen Trieben, die aus einem horstigen Zentrum entspringen und sich nach oben hin in lockerer Anordnung verzweigen. Die Basis bleibt eng gefügt, wodurch ein bodennahe und bodendeckende Teppichwirkung entsteht, während die oberen Partien eine luftige Silhouette ausbilden, die sich bis zu einem Endmaß von 100 cm auslegt. Je nach Standortbedingungen gelingt (bot.) Vincetoxicum hirundinaria ein ausgesprochen gut verzweigtes Erscheinungsbild, das den mittleren Gartenbereichen Stabilität gibt und gleichzeitig genug Leichtigkeit besitzt, um nicht massiv zu wirken. Die Breite variiert zwischen 30 und 60 cm und erzeugt damit reichlich Platz für die eleganten Blüten. Die Blütezeit beginnt im Mai mit kleinen, weißen schalenförmigen Einzelblüten, die sich bis August über das Laub erheben und kontinuierlich erneuern. Wie Sterne sitzen sie in lockeren Dolden und schmücken die Pflanze mit einer Vielzahl zarter Akzente, die den eher architektonischen Wuchs veredeln. Für Insekten besitzt die Weiße Schwalbenwurz einen hohen Nutzen: Zahlreiche Wildbienen und Kleingliederfüßer besuchen die offenen Blüten, die durch ihre einfache Form gut zugänglich bleiben. Die Fruchtphase bringt schmale Balgfrüchte hervor, die optisch vergleichsweise zurückhaltend wirken, jedoch biologisch interessant sind: Die Samen besitzen Haarschöpfe, die an kleine Schwalbenkonturen erinnern und der Pflanze ihren volkstümlichen Namen eingebracht haben.

Die Weiße Schwalbenwurz ist robust und anpassungsfähig, weshalb sie für viele Pflanzsituationen einsetzbar ist. Als Highlight zieht diese Staude in Solitärstellung besonders die Blicke auf sich und bildet in der Gruppe mit drei bis sechs Pflanzen gleicher Art, eine traumhaft frische, blütenreiche Kulisse, in der Insekten tanzen. Besonders an Steingartenrändern oder in naturnah aufgebauten Bereichen entfaltet dieses Schmuckstück eine authentische Wirkung. Als Bodendecker kann die Staude Flächen schließen und Unkraut das Leben schwer machen - was sie in Kombination mit ihrer Trockenheitsverträglichkeit auch für Grabbepflanzungen prädestiniert. In Kübeln gelingt eine prägnant elegante Erscheinung, die sich gut für Terrassen, Balkone und Eingangsbereiche eignet, wo die Weiße Schwalbenwurz eine natürliche, ungekünstelte Atmosphäre erzeugt.

Der Standort spielt für die Weiße Schwalbenwurz eine entscheidende Rolle in Bezug auch ihre Entwicklung. Ein Platz in der Sonne oder im Halbschatten liefert ideale Voraussetzungen, da Standorte mit zwischen vier und sechs Stunden direkter Sonnenlichtzufuhr eine deutlich intensivere Blütenleistung ermöglichen. Die Art bevorzugt durchlässige Böden mit trockenem bis mäßig frischem Wasserhaushalt, wobei kalkreiche Böden klar Vorteile für die Wurzelfunktionen mit sich bringen. Lehmige und/oder tonige Untergründe können Verwendung finden, sofern sie nicht zur Staunässe neigen; ein mineralisch geprägter Oberboden sowie eine zuverlässige Durchlässigkeit unterstützen (bot.) Vincetoxicum hirundinaria im gesunden Wuchsverhalten besonders gut. Nährstoffarme Bedingungen kommen ihrem natürlichen Habitat am nächsten und fördern eine ausgewogene Wachstumsbalance, während zu nährstoffreiche Böden eine instabile Triebentwicklung verursachen können. Bei der Pflege gelten einige einfache, aber bedeutende Grundsätze: Ein Rückschnitt im zeitigen Frühjahr schafft Raum für den frischen Austrieb und erhält die horstige Grundform. Das Entfernen verblühter Dolden ist sinnvoll, um die Blütenneubildung anzuregen. Eine langzeitwirkende Düngergabe im Frühjahr - vorzugsweise organisch und maßvoll - raten Kenner an, um die Vitalität der Staude zu sichern, ohne sie in üppige, kraftlose Höhen zu treiben. In Trockenperioden fördert eine gelegentliche Wassergabe das Blütenangebot und verhindert, dass die Weiße Schwalbenwurz keine Wurzelschäden durch vollständig durchtrocknete Erde erleidet. Ihre exzellente Kälteverträglichkeit bis -28 °C gewährleistet eine Überwinterung im Freien in den meisten Teilen Deutschlands. Zusätzliche Schutzmaßnahmen sind lediglich in sehr strengen Winterregionen und extremen Ausnahmesituationen erforderlich.

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