Wasserfeder

Hottonia palustris

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  • Blütenstand ragt etwas über die Oberfläche
  • heimische Wasserpflanze, geschützte Art
  • für bis zu 30 cm Wassertiefe geeignet
  • verwurzelt sich im Teichgrund

Wuchs

Wuchs flach, ausgebreitet, kriechend, submers
Wuchsbreite 30 - 40 cm
Wuchshöhe 8 - 10 cm

Blüte

Blüte einfach
Blütenfarbe rosaweiß
Blütenform strahlenförmig
Blütengröße klein (< 5cm)
Blütezeit Mai - Juli

Frucht

Frucht Kapsel

Blatt

Blatt fiederteilig, lineal, ganzrandig, weich, zart
Laub laubabwerfend
Laubfarbe hellgrün

Sonstige

Besonderheiten für kleine Teiche, wuchert nicht, Blüte über der Wasseroberfläche
Boden hoher Nährstoffbedarf, lehmig
Duftstärke
Jahrgang 1753
Pflanzenbedarf 40 cm Pflanzabstand
Standort Sonne bis Schatten
Verwendung Wasserrand, Flachwasserzone
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Die Wasserfeder ist eine Wasser- und Sumpfpflanze mit besonderem Charme. Meist auch als Wasserprimel oder Europäische Wasserfeder bekannt, verschönert sie im Garten jeden Teichbereich ganz eindrucksvoll. Ihr Name verspricht bereits ihre federleichte Optik. Sie wirkt luftig und hat einen sanften Ausdruck. Diese Wasserpflanze wächst untergetaucht am Wasserrand oder direkt in der Flachwasserzone des Teichs und verwurzelt sich im Schlamm. Die (bot.) Hottonia palustris bildet mit einer weiteren Art die Gattung der Wasserfedern in der Familie der Primelgewächse (Primulaceae). Die Staude wächst mit ihren hellgrünen, dicken und starken Stängeln aufrecht aus dem Wasser heraus. Ihr Wurzelwerk hingegen wächst verzweigt am Boden des Gewässers. An den kräftigen Stängeln wachsen etagenartig die kleinen Blüten der Staude, die sich rund um den Stängel anordnen. Sie zeigen sich wunderschön weiß. Geschlossene Knospen erscheinen in einem Zartrosa. Das Blatt der Pflanze ist fiederteilig und frisch hellgrün. Die belätterten Stängel, die aus dem Wasser ragen, muten auf den ersten Blick an wie junge Tannentriebe. Die Wasserfeder streckt sich mit einer Höhe von bis zu 10 Zentimeter über die Wasseroberfläche empor und ist ein niedlicher Blickfang im Gartenteich.

Einmal im Gewässer eingesetzt, zeigt sich die schöne Staude anspruchslos. Die Wasserfeder wächst bei jeglichen Lichtverhältnissen gut und gedeiht in sonnig bis schattig gelegenen Gewässern. Die Pflanze braucht einen schlammigen Boden, um ihre Wurzeln zu verzweigen. Außerdem benötigt sie nährstoffreiche Gewässer, was sie zu einer nützlichen Teichbewohnerin macht. Sie nimmt ein Zuviel an Stoffen aus dem Wasser, die das Algenwachstum sonst begünstigen. Große Ansprüche hat die Hottonia palustris nicht und erfreut mit ihrer pflegeleichten Art über viele Jahre hinweg. Die optischen Reize spielt die Wasserfeder besonders während der Blütezeit von Mai bis Juli aus. Ihre rosaweißen Blüten sind zahlreich und treten pompös über der Wasseroberfläche auf. An der Schönheit dieser Blüte kann niemand vorbeischauen. Damit setzt die Wasserfeder einen schönen farblichen Akzent zu den zeitgleich blühenden Wasserrosen. So können wundervolle Arrangements rund um den Gartenteich entstehen. Für jeden Teichbesitzer ist die Wasserfeder eine wahre Freude. Sie setzt das Gewässer wunderbar in Szene und versprüht ihren leichten, federartigen Charme. Da die Hottonia palustris nicht wuchert, eignet sie sich auch für kleinere Teiche. Sie wächst bis zu einer Wassertiefe von 30 cm und überwintert problemlos. Denn die Pflanze ist winterhart bis zu -23 °C und erfreut über viele Jahre hinweg. Übrigens ist die Wasserfeder eine Wildstaude und kommt in freier Natur vorwiegend in gemäßigten Klimazonen Europas und Kleinansiens vor. Sie wächst gerne in Tümpeln und Gräben sowie moorigen Seen und stehenden Nebenarmen von Flüssen. Die Pflanzen dieser Art stehen auf der Roten Liste und dürfen in Deutschland nicht ihrem natürlichen Umfeld entnommen werden. Mit einem gezüchteten Exemplar dieser Teichpflanzen kann der Besitzer eines Gartenteiches also auch gleich etwas für den Erhalt dieser Art tun.

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Fragen zu dieser Pflanze

1
Antwort
Hoher Nährstoffbedarf heißt, dass man düngen muss? Kann man Seerosendünger in den Topf drücken? Welcher Dünger eignet sich am besten, so dass keine Algen mitwachsen?
Lebt sie gut in neutralem Wasser mit wenig Wasserhärte?
von einer Kundin oder einem Kunden aus 79761 Waldshut-Tiengen , 11. April 2017
Antwort von
Baumschule Horstmann
Baumschule Horstmann Icon
Dünger ist nicht ausschlaggebend für Algenbildung verantwortlich. Vor allem zu wenig Sauerstoff bildet Algen. Daher müssen überwiegend Sauerstoff bildende Pflanzen eingesetzt werden. Gegen Algen gibt es auch separate Algenvernichter.
Die Pflanze muss am Teichboden anwurzeln und kann sicher auch mit dem vorhandenen Dünger dort anwachsen, jedoch muss das Wasser dauerhaft nährstoffreich sein, da die Pflanzen sich die Nährstoffe auch über das Wasser holen.


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